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Ausgabezeit und Gültigkeit

Hauptinhalt

 

Winter

Im Winter erscheint das Lawinenbulletin zwei Mal täglich. Es besteht aus zwei Teilen:

Lawinengefahr (Gefahrenkarte inkl. Gefahrenbeschreibung)

  • Ausgabe 17:00 Uhr: Prognose der Lawinengefahr bis am Folgetag, 17:00 Uhr (4-sprachig).
  • Ausgabe 08:00 Uhr: Prognose der Lawinengefahr für den aktuellen Tag, bis 17:00 Uhr (4-sprachig).
  • Prinzipiell ist eine Einschätzung der Lawinengefahr auch zu anderen Zeitpunkten möglich. Davon wird aber nur in sehr seltenen Fällen Gebrauch gemacht.

Schneedecke und Wetter

  • Ausgabe um 17:00 Uhr auf Deutsch, gültig bis am Folgetag, 17:00 Uhr.
  • Die Übersetzungen (français, italiano, english) sind spätestens um 18:00 Uhr verfügbar.
 

Winterrandmonate

Im Vorwinter (typischerweise November bis Anfang Dezember) und im späten Frühjahr (typischerweise Ende April bis Mai) wird das Lawinenbulletin nur abends herausgegeben. Format und Inhalt sind gleich wie im Winter. Das Bulletin kann mehrere Tage gültig sein, jeweils bis am letzten Gültigkeitstag um 17:00 Uhr.

 

Sommer und Herbst

Vom Frühsommer bis in den Herbst werden bei grossen Schneefällen Lawinenbulletins herausgegeben, im Spätherbst je nach Schneelage auch häufiger. Weil in dieser Zeit weniger Informationen aus dem Gelände vorliegen als im Hochwinter, handelt es sich dabei um reine Textbulletins ohne Gefahrenkarte und meistens auch ohne Gefahrenstufen. Sie können mehrere Tage gültig sein, jeweils bis am letzten Gültigkeitstag um 17:00 Uhr.

  • Ausgabe Deutsch um 17:00 Uhr
  • Die Übersetzungen (français, italiano, english) sind spätestens um 18:30 Uhr verfügbar.

Die Kriterien für die Publikation eines Sommer-Lawinenbulletins sind erfüllt, wenn die prognostizierte Neuschneemenge pro Niederschlagsereignis (im Normalfall 1 - 3 Tage) einen der folgenden Werte erreicht.

  • 20 cm auf 2000 m oder
  • 40 cm auf 2500 m oder
  • 60 cm auf 3000 m oder
  • 80 cm auf 3500 m

Diese Angaben sind Richtwerte. Ob tatsächlich ein Bulletin herausgegeben wird, hängt zusätzlich von Wind, Temperatur sowie Ausdehnung und Eigenschaften der bereits vorhandenen Schneedecke ab. Zudem muss das Schneefallereignis mindestens ein ganzes Gebirgsmassiv betreffen. Lokale Schneefälle, z.B. durch einzelne Gewitterzellen, werden nicht berücksichtigt.