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Porträt

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Das SLF ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Dienstleistungszentrum in Davos. Rund 140 Personen forschen zu den Themen Schnee, Atmosphäre, Naturgefahren, Permafrost und Gebirgsökosysteme und entwickeln innovative Produkte, in denen sie ihr Wissen für die Praxis umsetzen.

 

Das SLF gehört zur Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und damit zum ETH-Bereich. Es erforscht verschiedene Aspekte rund um den Schnee, z. B. wie er aufgebaut ist und wie er sich unter verschiedenen Bedingungen verändert. Sei es, um heraus zu finden, wie sich schwache Schichten in der Schneedecke bilden, oder wie Materialien, z.B. Skis, am besten auf Schnee gleiten. Als eine seiner weiteren Kernkompetenzen untersucht das SLF, wie Lawinen entstehen und sich im Gelände bewegen. Auch die vom Vorgang her ähnlichen Naturgefahren Murgang und Steinschlag sowie der Permafrost und die Gebirgsökosysteme gehören zu seinen Forschungsgebieten. Ausserdem arbeiten die Forschenden daran, Schutzmassnahmen im Sinne des integralen Risikomanagements zu optimieren.

Das SLF bietet zudem diverse Dienstleistungen an, zum Beispiel das Lawinenbulletin, Beratungen zu Lawinenschutzmassnahmen, Expertisen zu Lawinenunfällen sowie die Entwicklung von Warnsystemen für Naturgefahren.

Die Verknüpfung zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeitsarbeit hat am SLF eine lange Tradition. Bereits seit 1945, als der bis dato zur Schweizer Armee gehörende Lawinenwarndienst dem SLF angegliedert wurde, befindet sich das Institut in der vorteilhaften Situation, dass Forschung und Anwendung „unter einem Dach“ stattfinden.

 

 

 

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