Neue Theorie zur schnellen Messung der Schneedichte

SLF entwickelt Basis, um Schneedichte mit Infrarotlicht zu messen. Das ist relevant für Klima- und Lawinenforschung. Auch die Fernerkundung kann so präzisere Daten liefern, sogar bei Messungen per Satellit.

  • Schneller messen: Schneedichte lässt sich präzise und zeitsparend mit Nah-Infrarotlicht bestimmen.
  • Breit einsetzbar: Schneedichte ist wichtige Messgrösse für Lawinen-, Klima- und Hochwassermodelle.
  • Mehr Präzision: Die SLF-Theorie verbessert Fernerkundung von Schnee und Eis per Satelliten.

Forschende des SLF haben die theoretische Basis für eine neue Methode entwickelt, mit der sie die Dichte des Schnees bestimmen. «Die Messgrösse ist beispielsweise wichtig für Klimawissenschaft, Hochwasser-, und Lawinenprognose», sagt SLF-Forscher Lars Mewes. Bislang war es jedoch aufwändig, die Dichte der Schneedecke Schicht für Schicht zu bestimmen. Das neue Verfahren spart Zeit und ist gleichzeitig präzise. Mit dem am SLF entwickelten SnowImager nutzt er die Streuung von Nah-Infrarotlicht innerhalb der Schneedecke, um ein hochaufgelöstes Profil der Dichte der Schneedecke zu bestimmen.

 

Von der Schneeforschung zum Satelliten

Mewes sieht noch weitere Anwendungen für seine Arbeit, abseits der Schneeforschung. Denn seine Theorie erweitert unser Verständnis, wie Licht unterhalb der Oberfläche von Objekten gestreut wird. So profitieren auch andere von seinem Ansatz, erklärt der Forscher: «Bei der Fernerkundung bis hin zu Messungen per Satellit ist es wichtig, zu wissen, wie Licht unterhalb von Oberflächen gestreut wird.»

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