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Lawinenbulletin bis Donnerstag, 27. Februar 2020

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Mi. 26.02., 17:00 Nächstes Update: Do. 27.02., 08:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Donnerstag, 27. Februar 2020

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 26.02., 17:00 Nächstes Update Do. 27.02., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Donnerstag, 27. Februar 2020

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 26.02., 17:00 Nächstes Update Do. 27.02., 08:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Donnerstag, 27. Februar 2020

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 26.02., 17:00 Nächstes Update Do. 27.02., 08:00 Gültigkeit

 
Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstandenen, grossen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und vereinzelt gross werden.
Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und Wind wachsen die zuvor kleinen Triebschneeansammlungen etwas an. Sie können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Lawinen sind teilweise mittelgross.
Touren erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstandenen, grossen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Es sind spontane Lawinen zu erwarten, auch grosse. Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.
Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Zurückhaltung.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Triebschnee

Die frischen Triebschneeansammlungen sind teils störanfällig. Sie können vereinzelt ausgelöst werden. Die Lawinen sind meist nur klein. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Südwest oberhalb von rund 1400m.

Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Südwest oberhalb von rund 1400m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sie können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Lawinen sind meist mittelgross.
Die frischen Triebschneeansammlungen sollten umgangen werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstandenen, grossen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und vereinzelt gross werden.
Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und Wind wachsen die zuvor kleinen Triebschneeansammlungen etwas an. Sie sind teils störanfällig. Die Lawinen sind vereinzelt mittelgross.
Zudem können sehr vereinzelt Lawinen im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Sie können gefährlich gross werden. Solche Gefahrenstellen sind selten aber schwer zu erkennen. Einzelne Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen.
Touren erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 26.2.2020, 17:00 / Nächstes Update: 27.2.2020, 17:00
Schneedecke
Neu- und Triebschnee liegen vielerorts auf einer recht günstigen Altschneeoberfläche. Lawinenauslösungen sind deshalb vor allem innerhalb der Neu- und Triebschneeschichten zu erwarten.
Tiefer in der Schneedecke sind vor allem in den inneralpinen Gebieten Graubündens und teilweise auch im Wallis Schwachschichten vorhanden, dies vor allem oberhalb von rund 2400 m. Vor allem im zentralen Wallis ist es möglich, dass Lawinen diese schwachen Schichten mitreissen. In Graubünden ist eine Auslösung zur Zeit wenig wahrscheinlich. Es wurden seit über einer Woche keine Lawinenauslösungen im Altschnee mehr gemeldet.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 26.02.2020
Die Nacht war im Süden und Osten teils klar, sonst schneite es. Tagsüber schneite es im Norden anhaltend, im Osten schauerartig mit Aufhellungen. Die Schneefallgrenze sank in der Nacht rasch von rund 1000 m bis in tiefe Lagen. Im Süden war es meist trocken und recht sonnig.
Neuschnee
oberhalb von 1400 m:
  • westlichstes und zentrales Unterwallis, nördlicher Alpenkamm westlich der Blüemlisalp, Waadtländer, Freiburger, Glarner und St. Galler Alpen: 25 bis 40 cm
  • Jura, übriger Alpennordhang, Gotthardgebiet, übriges Wallis ohne Simplongebiet und Binntal, Nordbünden: 15 bis 25 cm
  • sonst weniger oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -8 °C im Norden und -6 °C im Süden
Wind
  • von West auf Nordwest drehend
  • zunächst nur im Westen und in der Höhe, im Tagesverlauf zunehmend überall stark
Wetter Prognose bis Donnerstag, 27.02.2020
In der Nacht fällt im Norden häufig Schnee. Der Niederschlag endet in der zweiten Nachthälfte aus Westen. Nach einer kurzen Niederschlagspause mit einigen Aufhellungen setzt am Vormittag aus Westen erneut Schneefall ein. Die Schneefallgrenze steigt im Tageverlauf von Westen her auf rund 1400 m; inneralpin bleibt sie tiefer.
Neuschnee
zwischen Mittwoch- und Donnerstagnachmittag oberhalb von 1400 m:
  • Unterwallis, nördlicher Alpenkamm westlich vom Tödi: 20 bis 40 cm
  • Jura, übriger Alpennordhang, übriges Gotthardgebiet, Prättigau: 15 bis 25
  • sonst verbreitet 5 bis 15 cm, ganz im Süden trocken
Temperatur
aus Nordwesten im Tagesverlauf rasch ansteigend; am Mittag auf 2000 m im Nordwesten bei -2 °C, im Südosten bei -8 °C
Wind
von Nordwest auf Südwest drehend;
  • am Alpennordhang und allgemein in der Höhe zunehmend stürmisch, sonst mässig
  • in den Alpentälern des Nordens am Nachmittag zunehmend starker Föhn
Tendenz bis Samstag, 29.02.2020
Freitag
Der Schneefall endet in der Nacht auf Freitag. Es fallen im Norden voraussichtlich verbreitet 10 bis 30 cm Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt erneut in tiefe Lagen. Im Norden ist es in der Folge teils, im Süden meist sonnig und es wird wieder deutlich milder. Der Wind bläst in der Nacht zunächst stark bis stürmisch, dann meist mässig bis stark aus Nordwest. Die Lawinengefahr bleibt abseits gesicherter Pisten verbreitet kritisch.
Samstag
Am Samstag ist es teils sonnig. Am Nachmittag setzt im Westen erneut schwacher Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1400 m. Es bläst starker bis stürmischer Südwestwind. Die Lawinensituation bleibt in den neuschneereichen Gebieten für Schneesport abseits der gesicherten Pisten kritisch.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 26.2.2020, 17:00 / Nächstes Update: 27.2.2020, 17:00
Schneedecke
Neu- und Triebschnee liegen vielerorts auf einer recht günstigen Altschneeoberfläche. Lawinenauslösungen sind deshalb vor allem innerhalb der Neu- und Triebschneeschichten zu erwarten.
Tiefer in der Schneedecke sind vor allem in den inneralpinen Gebieten Graubündens und teilweise auch im Wallis Schwachschichten vorhanden, dies vor allem oberhalb von rund 2400 m. Vor allem im zentralen Wallis ist es möglich, dass Lawinen diese schwachen Schichten mitreissen. In Graubünden ist eine Auslösung zur Zeit wenig wahrscheinlich. Es wurden seit über einer Woche keine Lawinenauslösungen im Altschnee mehr gemeldet.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 26.02.2020
Die Nacht war im Süden und Osten teils klar, sonst schneite es. Tagsüber schneite es im Norden anhaltend, im Osten schauerartig mit Aufhellungen. Die Schneefallgrenze sank in der Nacht rasch von rund 1000 m bis in tiefe Lagen. Im Süden war es meist trocken und recht sonnig.
Neuschnee
oberhalb von 1400 m:
  • westlichstes und zentrales Unterwallis, nördlicher Alpenkamm westlich der Blüemlisalp, Waadtländer, Freiburger, Glarner und St. Galler Alpen: 25 bis 40 cm
  • Jura, übriger Alpennordhang, Gotthardgebiet, übriges Wallis ohne Simplongebiet und Binntal, Nordbünden: 15 bis 25 cm
  • sonst weniger oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -8 °C im Norden und -6 °C im Süden
Wind
  • von West auf Nordwest drehend
  • zunächst nur im Westen und in der Höhe, im Tagesverlauf zunehmend überall stark
Wetter Prognose bis Donnerstag, 27.02.2020
In der Nacht fällt im Norden häufig Schnee. Der Niederschlag endet in der zweiten Nachthälfte aus Westen. Nach einer kurzen Niederschlagspause mit einigen Aufhellungen setzt am Vormittag aus Westen erneut Schneefall ein. Die Schneefallgrenze steigt im Tageverlauf von Westen her auf rund 1400 m; inneralpin bleibt sie tiefer.
Neuschnee
zwischen Mittwoch- und Donnerstagnachmittag oberhalb von 1400 m:
  • Unterwallis, nördlicher Alpenkamm westlich vom Tödi: 20 bis 40 cm
  • Jura, übriger Alpennordhang, übriges Gotthardgebiet, Prättigau: 15 bis 25
  • sonst verbreitet 5 bis 15 cm, ganz im Süden trocken
Temperatur
aus Nordwesten im Tagesverlauf rasch ansteigend; am Mittag auf 2000 m im Nordwesten bei -2 °C, im Südosten bei -8 °C
Wind
von Nordwest auf Südwest drehend;
  • am Alpennordhang und allgemein in der Höhe zunehmend stürmisch, sonst mässig
  • in den Alpentälern des Nordens am Nachmittag zunehmend starker Föhn
Tendenz bis Samstag, 29.02.2020
Freitag
Der Schneefall endet in der Nacht auf Freitag. Es fallen im Norden voraussichtlich verbreitet 10 bis 30 cm Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt erneut in tiefe Lagen. Im Norden ist es in der Folge teils, im Süden meist sonnig und es wird wieder deutlich milder. Der Wind bläst in der Nacht zunächst stark bis stürmisch, dann meist mässig bis stark aus Nordwest. Die Lawinengefahr bleibt abseits gesicherter Pisten verbreitet kritisch.
Samstag
Am Samstag ist es teils sonnig. Am Nachmittag setzt im Westen erneut schwacher Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1400 m. Es bläst starker bis stürmischer Südwestwind. Die Lawinensituation bleibt in den neuschneereichen Gebieten für Schneesport abseits der gesicherten Pisten kritisch.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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