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Lawinenbulletin bis Samstag, 26. September 2020

Wintereinbruch bis in mittlere Lagen

Ausgabe: Do. 24.09., 17:00 Nächstes Update: Sa. 26.09., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Samstag, 26. September 2020

Wintereinbruch bis in mittlere Lagen

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Wintereinbruch bis in mittlere Lagen

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Wintereinbruch bis in mittlere Lagen

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Wintereinbruch bis in mittlere Lagen
Ausgabe: 24.9.2020, 17:00 / Nächstes Update: 26.9.2020, 17:00
Lawinengefahr
Wallis, Alpennordhang, nördliches Tessin und Graubünden
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen oberhalb von rund 2500 m. Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus. Einzelpersonen können Lawinen auslösen, vor allem im vergletscherten Hochgebirge. Am Samstag sind vor allem am Alpennordhang zunehmend spontane, meist mittlere Lawinen möglich.
Die Gefahrenstellen für Nass- und Gleitschneelawinen liegen unterhalb von rund 2500 m. Vor allem aus glatten Wiesen, Felsplatten oder Böschungen sind zunehmend Gleitschneelawinen zu erwarten. Ab Samstag können hoch gelegene, exponierte Verkehrswege gefährdet sein.
Wanderer, Jäger und Bergsteiger sollten besonders im steilen, exponierten Gelände vorsichtig sein.
Mittleres und südliches Tessin
Es fällt nur wenig Schnee. Oberhalb von etwa 2000 m sind einzelne feuchte Rutsche möglich.
Schnee und Wetter
Schneedecke
Nach einem meist trockenen und warmen Spätsommer ist es in den Bergen meist aper. Nur im Hochgebirge oberhalb von etwa 3500 m, und dort vor allem auf den Gletschern, liegt Altschnee.
Wetterrückblick bis Montag, 21.09.
Es war oft sonnig und mit einer Nullgradgrenze zwischen 3500 und 4000 m mild. Im Hochgebirge fielen wenige Zentimeter Schnee: am Dienstag, 22.09. im Süden und am Mittwoch, 23.09. im Osten. Der Wind blies meist schwach, am Mittwoch und Donnerstag teils mässig aus westlichen Richtungen.
Wetterausblick bis Samstag, 26.09.
Es ist mehrheitlich stark bewölkt. Am Donnerstagnachmittag setzt verbreitet Niederschlag ein. Dieser ist in der Nacht auf Freitag besonders im Süden und Osten intensiv, wobei die Schneefallgrenze auf rund 3000 m liegt. Ab Freitagmittag verlagern sich die Niederschläge zunehmend auf die typischen Nordstaugebiete. Die Schneefallgrenze sinkt am Freitagvormittag von 2500 auf 1500 m, am Samstag dann gegen 1000 m. Der Wind weht bis Freitagvormittag aus Südwest und dreht dann auf Nordwest. Auf 2000 m ist er stark, im Hochgebirge stürmisch. Am zentralen Alpensüdhang bläst ab Freitag ein starker Nordwind. Am Samstag gibt es dort Aufhellungen. Von Donnerstag- bis Samstagabend sind oberhalb von etwa 2500 m folgende Schneemengen zu erwarten:
  • westlichstes Unterwallis, Alpennordhang vom östlichen Berner Oberland bis zu den Glarner Alpen: 70 bis 100 cm
  • übriges Wallis ohne Vispertäler, übriger Alpennordhang, Gotthardgebiet, Graubünden ohne Südtäler: 40 bis 70 cm
  • Vispertäler, nördliches Tessin ohne Gotthardgebiet, Bündner Südtäler: 20 bis 40 cm
  • mittleres und südliches Tessin: wenige Zentimeter
  • Jura: 5 bis 15 cm oberhalb von 1000 m
Auf 2000 m bleiben rund zwei Drittel, auf 1500 m etwa ein Drittel der angegeben Mengen als Schnee liegen.
Tendenz
Die Nordstaulage hält am Sonntag und Montag an. Die Schneefallgrenze liegt am Sonntag bei rund 1200 m und steigt im Laufe des Montags auf 2000 m. Oberhalb von 2500 m sind weitere 40 bis 60 cm Schnee möglich, wobei die Mengen noch unsicher sind. Die Lawinengefahr steigt im Wallis, am Alpennordhang und in Graubünden verbreitet an. Spontane Lawinen sind zu erwarten. Am Alpensüdhang ändert sie kaum.

Lassen Sie sich über die Herausgabe eines nicht angekündigten Lawinenbulletins informieren und aktivieren Sie in der App WhiteRisk den "Push Sommerbulletin". Sie können auch mit einem SMS "START SLF SOMMER" an die Nummer 9234 den SMS-Service abonnieren (nur CH-Handyanbieter) oder ihn mit "STOP SLF SOMMER" abbestellen (20 Rappen/SMS).
Wintereinbruch bis in mittlere Lagen
Ausgabe: 24.9.2020, 17:00 / Nächstes Update: 26.9.2020, 17:00
Lawinengefahr
Wallis, Alpennordhang, nördliches Tessin und Graubünden
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen oberhalb von rund 2500 m. Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus. Einzelpersonen können Lawinen auslösen, vor allem im vergletscherten Hochgebirge. Am Samstag sind vor allem am Alpennordhang zunehmend spontane, meist mittlere Lawinen möglich.
Die Gefahrenstellen für Nass- und Gleitschneelawinen liegen unterhalb von rund 2500 m. Vor allem aus glatten Wiesen, Felsplatten oder Böschungen sind zunehmend Gleitschneelawinen zu erwarten. Ab Samstag können hoch gelegene, exponierte Verkehrswege gefährdet sein.
Wanderer, Jäger und Bergsteiger sollten besonders im steilen, exponierten Gelände vorsichtig sein.
Mittleres und südliches Tessin
Es fällt nur wenig Schnee. Oberhalb von etwa 2000 m sind einzelne feuchte Rutsche möglich.
Schnee und Wetter
Schneedecke
Nach einem meist trockenen und warmen Spätsommer ist es in den Bergen meist aper. Nur im Hochgebirge oberhalb von etwa 3500 m, und dort vor allem auf den Gletschern, liegt Altschnee.
Wetterrückblick bis Montag, 21.09.
Es war oft sonnig und mit einer Nullgradgrenze zwischen 3500 und 4000 m mild. Im Hochgebirge fielen wenige Zentimeter Schnee: am Dienstag, 22.09. im Süden und am Mittwoch, 23.09. im Osten. Der Wind blies meist schwach, am Mittwoch und Donnerstag teils mässig aus westlichen Richtungen.
Wetterausblick bis Samstag, 26.09.
Es ist mehrheitlich stark bewölkt. Am Donnerstagnachmittag setzt verbreitet Niederschlag ein. Dieser ist in der Nacht auf Freitag besonders im Süden und Osten intensiv, wobei die Schneefallgrenze auf rund 3000 m liegt. Ab Freitagmittag verlagern sich die Niederschläge zunehmend auf die typischen Nordstaugebiete. Die Schneefallgrenze sinkt am Freitagvormittag von 2500 auf 1500 m, am Samstag dann gegen 1000 m. Der Wind weht bis Freitagvormittag aus Südwest und dreht dann auf Nordwest. Auf 2000 m ist er stark, im Hochgebirge stürmisch. Am zentralen Alpensüdhang bläst ab Freitag ein starker Nordwind. Am Samstag gibt es dort Aufhellungen. Von Donnerstag- bis Samstagabend sind oberhalb von etwa 2500 m folgende Schneemengen zu erwarten:
  • westlichstes Unterwallis, Alpennordhang vom östlichen Berner Oberland bis zu den Glarner Alpen: 70 bis 100 cm
  • übriges Wallis ohne Vispertäler, übriger Alpennordhang, Gotthardgebiet, Graubünden ohne Südtäler: 40 bis 70 cm
  • Vispertäler, nördliches Tessin ohne Gotthardgebiet, Bündner Südtäler: 20 bis 40 cm
  • mittleres und südliches Tessin: wenige Zentimeter
  • Jura: 5 bis 15 cm oberhalb von 1000 m
Auf 2000 m bleiben rund zwei Drittel, auf 1500 m etwa ein Drittel der angegeben Mengen als Schnee liegen.
Tendenz
Die Nordstaulage hält am Sonntag und Montag an. Die Schneefallgrenze liegt am Sonntag bei rund 1200 m und steigt im Laufe des Montags auf 2000 m. Oberhalb von 2500 m sind weitere 40 bis 60 cm Schnee möglich, wobei die Mengen noch unsicher sind. Die Lawinengefahr steigt im Wallis, am Alpennordhang und in Graubünden verbreitet an. Spontane Lawinen sind zu erwarten. Am Alpensüdhang ändert sie kaum.

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Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

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Wallis, Alpennordhang, nördliches Tessin und Graubünden
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen oberhalb von rund 2500 m. Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus. Einzelpersonen können Lawinen auslösen, vor allem im vergletscherten Hochgebirge. Am Samstag sind vor allem am Alpennordhang zunehmend spontane, meist mittlere Lawinen möglich.
Die Gefahrenstellen für Nass- und Gleitschneelawinen liegen unterhalb von rund 2500 m. Vor allem aus glatten Wiesen, Felsplatten oder Böschungen sind zunehmend Gleitschneelawinen zu erwarten. Ab Samstag können hoch gelegene, exponierte Verkehrswege gefährdet sein.
Wanderer, Jäger und Bergsteiger sollten besonders im steilen, exponierten Gelände vorsichtig sein.
Mittleres und südliches Tessin
Es fällt nur wenig Schnee. Oberhalb von etwa 2000 m sind einzelne feuchte Rutsche möglich.
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Nach einem meist trockenen und warmen Spätsommer ist es in den Bergen meist aper. Nur im Hochgebirge oberhalb von etwa 3500 m, und dort vor allem auf den Gletschern, liegt Altschnee.
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Es war oft sonnig und mit einer Nullgradgrenze zwischen 3500 und 4000 m mild. Im Hochgebirge fielen wenige Zentimeter Schnee: am Dienstag, 22.09. im Süden und am Mittwoch, 23.09. im Osten. Der Wind blies meist schwach, am Mittwoch und Donnerstag teils mässig aus westlichen Richtungen.
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  • westlichstes Unterwallis, Alpennordhang vom östlichen Berner Oberland bis zu den Glarner Alpen: 70 bis 100 cm
  • übriges Wallis ohne Vispertäler, übriger Alpennordhang, Gotthardgebiet, Graubünden ohne Südtäler: 40 bis 70 cm
  • Vispertäler, nördliches Tessin ohne Gotthardgebiet, Bündner Südtäler: 20 bis 40 cm
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Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

 

Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Weiterführende Informationen

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