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Lawinenbulletin für Mittwoch, 24. Januar 2018

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Mi. 24.01., 08:00 Nächstes Update: Mi. 24.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Mittwoch, 24. Januar 2018

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Di. 23.01., 17:00 Nächstes Update Mi. 24.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Mittwoch, 24. Januar 2018

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 24.01., 08:00 Nächstes Update Mi. 24.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Mittwoch, 24. Januar 2018

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 24.01., 08:00 Nächstes Update Mi. 24.01., 17:00 Gültigkeit

 
Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage sind teils noch störanfällig. Sie sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Eine vorsichtige Routenwahl ist empfohlen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neu- und Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Neu- und Triebschnee sind störanfällig. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie können in tiefe Schichten durchreissen und gefährlich gross werden.
Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und grosse Zurückhaltung.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2200 m sind Gleitschneelawinen zu erwarten. Dies an allen Expositionen. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit abgehen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neu- und Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Lawinen können durch Personen in oberflächennahen Schichten ausgelöst werden. Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sollten vorsichtig beurteilt werden.
Sehr vereinzelt können Lawinen auch in tiefen Schichten anreissen und gefährlich gross werden. Vorsicht an eher schneearmen Stellen. Eine vorsichtige Routenwahl und Entlastungsabstände werden empfohlen.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2200 m sind Gleitschneelawinen zu erwarten, auch recht grosse. Dies an allen Expositionen. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit abgehen. Exponierte Teile von Verkehrswegen können gefährdet sein. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.
An felsdurchsetzten Sonnenhängen sind feuchte Rutsche zu erwarten.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Gleitschneelawinen

Gefahrenstellen
An allen Expositionen in allen Höhenlagen.

An allen Expositionen in allen Höhenlagen.

Gefahrenbeschrieb

An allen Expositionen sind Gleitschneelawinen zu erwarten, auch recht grosse. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit abgehen. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Neu- und Triebschnee

Neu- und Triebschnee der letzten Tage sind in der Höhe teils noch störanfällig. Dies vor allem mit grosser Belastung. Vorsicht an Übergängen von wenig zu viel Schnee.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Günstige Lawinensituation. Einzelne Gefahrenstellen liegen vor allem im extremen Steilgelände. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 23.1.2018, 17:00 / Nächstes Update: 24.1.2018, 17:00
Schneedecke
In einer einwöchigen Niederschlagsperiode fielen überall, ausser ganz im Süden, gewaltige Schneemengen. An einigen Stationen waren es die höchsten 7-Tages-Neuschneesumme, die je gemessen wurden. Oft starke West- bis Nordwestwinde haben den Schnee intensiv verfrachtet. Am Montag stieg die Schneefallgrenze verbreitet auf 2000 bis 2200 m. In vielen Gebieten gingen grosse und vereinzelt auch sehr grosse Lawinen ab. Mit dem Ende der Niederschläge nahm die spontane Lawinenaktivität markant ab. Die mächtige Schneedecke stabilisiert sich rasch. Lawinen, die die gesamten Neu- und Triebschneeschichten der letzten Woche umfassen, sind nur noch vereinzelt möglich. Wenn es aber dazu kommt, können sie gefährlich gross werden.
Gegen Süden fiel weniger Schnee. In Mittelbünden, im Oberengadin und in den Bündner Südtälern ist die Altschneedecke schwächer, so dass Lawinen vereinzelt in bodennahe Schichten durchreissen können.
In der ganzen Schweiz sind die Schneehöhen für die Jahreszeit stark überdurchschnittlich. Im südlichen Wallis, in Nordbünden und im nördlichen Unterengadin liegen sie in hohen Lagen teils im Bereich der Extremwerte von Ende Februar 1999.
Wetter Rückblick auf Dienstag, 23.01.2018
In der Nacht fiel überall ausser ganz im Süden noch Schnee. Die Schneefallgrenze lag zu Beginn auf etwa 2000 bis 2200 m und sank danach ab. Tagsüber wurde es in den Bergen recht sonnig. Unterhalb von rund 2000 m lag im Norden Nebel, der sich im Westen im Tagesverlauf teils auflöste.
Neuschnee
In der Nacht auf Dienstag fielen nördlich einer Linie Rhone-Rhein und im Unterengadin 20 bis 30 cm Schnee, weiter südlich weniger. Damit ging eine einwöchige Niederschlagsphase zu Ende, bei der oberhalb von rund 2000 m insgesamt folgende Schneemengen fielen:
  • nördlicher Alpenkamm, Wallis, Gotthardgebiet, Davos, Silvretta und Samnaun: verbreitet 2 bis 3 m, in den Glarner Alpen und im nördlichen Unterwallis teils noch mehr
  • übrige Gebiete des Alpennordhanges, des nördlichen Tessins, Nord- und Mittelbündens und Unterengadins: 1 bis 2 m
  • mittleres Tessin, Oberengadin, Münstertal: 50 bis 100 cm, sonst weniger
  • im Jura wurde der meiste Neuschnee inzwischen vom Regen geschmolzen
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
  • in der ersten Nachthälfte teils stürmisch aus West
  • tagsüber in Graubünden und am nördlichen Alpenkamm am Morgen teils starker, sonst schwacher bis mässiger Nordwind
Wetter Prognose bis Mittwoch, 24.01.2018
In den Bergen ist es sonnig und mild.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +5 °C im Norden und +1 °C im Süden
Wind
Der Wind dreht auf Südwest und weht meist mässig. Am Nachmittag setzt allmählich mässiger Föhn ein.
Tendenz bis Freitag, 26.01.2018
Donnerstag
Es ist zunächst noch ziemlich sonnig. Im Tagesverlauf ziehen aus Westen und Süden Wolken auf. Es bläst kräftiger Südwestwind und in den Tälern des Nordens Föhn. Die Lawinengefahr geht vor allem vom frischen Triebschnee aus. Zudem sind Gleitschneelawinen zu erwarten, in den schneereichen Gebieten auch ziemlich grosse.
Freitag
In der Nacht halten der Südwestwind und der Föhn in den Tälern des Nordens noch an. Tagsüber dreht der Wind in den nördlichen Gebieten auf Nordost. Es ist überall stark bewölkt und verbreitet fällt Niederschlag. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt im Süden, die Mengen sind aber noch unsicher. Die Gefahr von trockenen Lawinen steigt im Süden voraussichtlich deutlich und im Norden etwas an. Es sind weiterhin Gleitschneelawinen zu erwarten, in den schneereichen Gebieten auch ziemlich grosse.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 23.1.2018, 17:00 / Nächstes Update: 24.1.2018, 17:00
Schneedecke
In einer einwöchigen Niederschlagsperiode fielen überall, ausser ganz im Süden, gewaltige Schneemengen. An einigen Stationen waren es die höchsten 7-Tages-Neuschneesumme, die je gemessen wurden. Oft starke West- bis Nordwestwinde haben den Schnee intensiv verfrachtet. Am Montag stieg die Schneefallgrenze verbreitet auf 2000 bis 2200 m. In vielen Gebieten gingen grosse und vereinzelt auch sehr grosse Lawinen ab. Mit dem Ende der Niederschläge nahm die spontane Lawinenaktivität markant ab. Die mächtige Schneedecke stabilisiert sich rasch. Lawinen, die die gesamten Neu- und Triebschneeschichten der letzten Woche umfassen, sind nur noch vereinzelt möglich. Wenn es aber dazu kommt, können sie gefährlich gross werden.
Gegen Süden fiel weniger Schnee. In Mittelbünden, im Oberengadin und in den Bündner Südtälern ist die Altschneedecke schwächer, so dass Lawinen vereinzelt in bodennahe Schichten durchreissen können.
In der ganzen Schweiz sind die Schneehöhen für die Jahreszeit stark überdurchschnittlich. Im südlichen Wallis, in Nordbünden und im nördlichen Unterengadin liegen sie in hohen Lagen teils im Bereich der Extremwerte von Ende Februar 1999.
Wetter Rückblick auf Dienstag, 23.01.2018
In der Nacht fiel überall ausser ganz im Süden noch Schnee. Die Schneefallgrenze lag zu Beginn auf etwa 2000 bis 2200 m und sank danach ab. Tagsüber wurde es in den Bergen recht sonnig. Unterhalb von rund 2000 m lag im Norden Nebel, der sich im Westen im Tagesverlauf teils auflöste.
Neuschnee
In der Nacht auf Dienstag fielen nördlich einer Linie Rhone-Rhein und im Unterengadin 20 bis 30 cm Schnee, weiter südlich weniger. Damit ging eine einwöchige Niederschlagsphase zu Ende, bei der oberhalb von rund 2000 m insgesamt folgende Schneemengen fielen:
  • nördlicher Alpenkamm, Wallis, Gotthardgebiet, Davos, Silvretta und Samnaun: verbreitet 2 bis 3 m, in den Glarner Alpen und im nördlichen Unterwallis teils noch mehr
  • übrige Gebiete des Alpennordhanges, des nördlichen Tessins, Nord- und Mittelbündens und Unterengadins: 1 bis 2 m
  • mittleres Tessin, Oberengadin, Münstertal: 50 bis 100 cm, sonst weniger
  • im Jura wurde der meiste Neuschnee inzwischen vom Regen geschmolzen
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
  • in der ersten Nachthälfte teils stürmisch aus West
  • tagsüber in Graubünden und am nördlichen Alpenkamm am Morgen teils starker, sonst schwacher bis mässiger Nordwind
Wetter Prognose bis Mittwoch, 24.01.2018
In den Bergen ist es sonnig und mild.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +5 °C im Norden und +1 °C im Süden
Wind
Der Wind dreht auf Südwest und weht meist mässig. Am Nachmittag setzt allmählich mässiger Föhn ein.
Tendenz bis Freitag, 26.01.2018
Donnerstag
Es ist zunächst noch ziemlich sonnig. Im Tagesverlauf ziehen aus Westen und Süden Wolken auf. Es bläst kräftiger Südwestwind und in den Tälern des Nordens Föhn. Die Lawinengefahr geht vor allem vom frischen Triebschnee aus. Zudem sind Gleitschneelawinen zu erwarten, in den schneereichen Gebieten auch ziemlich grosse.
Freitag
In der Nacht halten der Südwestwind und der Föhn in den Tälern des Nordens noch an. Tagsüber dreht der Wind in den nördlichen Gebieten auf Nordost. Es ist überall stark bewölkt und verbreitet fällt Niederschlag. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt im Süden, die Mengen sind aber noch unsicher. Die Gefahr von trockenen Lawinen steigt im Süden voraussichtlich deutlich und im Norden etwas an. Es sind weiterhin Gleitschneelawinen zu erwarten, in den schneereichen Gebieten auch ziemlich grosse.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen