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Lawinenbulletin bis Dienstag, 4. August 2020

Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm

Ausgabe: Mo. 03.08., 17:00 Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 4. August 2020

Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm

Ausgabe Mo. 03.08., 17:00 Nächstes Update Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 4. August 2020

Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm

Ausgabe Mo. 03.08., 17:00 Nächstes Update Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 4. August 2020

Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm

Ausgabe Mo. 03.08., 17:00 Nächstes Update Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

 
Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm
Ausgabe: 3.8.2020, 17:00 / Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall.
Lawinengefahr
Trockene Lawinen
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem im Hochgebirge.
Am nördlichen Alpenkamm vom Wildstrubel bis zum Tödi sind vor allem in der Nacht auf Dienstag spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch grosse. Mit dem Ende des Niederschlages nimmt die spontane Aktivität im Tagesverlauf ab. Lawinen können aber weiterhin von Personen ausgelöst werden und vereinzelt gross werden.
Im übrigen Hochgebirge geht die Gefahr vor allem von den frischen Triebschneeansammlungen aus. Trockene Lawinen können von Bergsteigern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen.
Nasse Lawinen
In hohen Lagen fällt der Schnee auf den warmen Boden. Aus sehr steilen Fels- und Wiesenhängen sind Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Diese können vor allem in den Hauptniederschlagsgebieten mittlere Grösse erreichen.
Schnee und Wetter
Schneedecke
Mit viel Neuschnee und starkem Wind entstehen im Hochgebirge mächtige Triebschneeansammlungen.
Vor diesem Niederschlag lag im Hochgebirge vor allem auf den Gletschern und an sehr steilen Nordhängen noch Altschnee. Die Oberfläche war meist rau und bildete somit eine günstige Unterlage für den aktuellen Schneefall.
Wetterrückblick auf Montag, 03.08.
Am Vormittag gab es ganz im Süden noch einzelne Aufhellungen, sonst war es bewölkt mit Schauern. Im Tagesverlauf wurde der Niederschlag vor allem im Westen und Süden zunehmend intensiv. Die Schneefallgrenze lag bei rund 3000 m.
Wetterausblick bis Dienstag, 04.08.
In der Nacht auf Dienstag fällt verbreitet intensiver Niederschlag. Im Tagesverlauf lässt der Niederschlag aus Westen nach und in der Folge gibt es einzelne Aufhellungen. Im Osten dauert der Niederschlag bis am Dienstagabend an. Die Schneefallgrenze sinkt am Montagabend auf rund 2400 m. Der Wind bläst in der Höhe stark, im Süden teils stürmisch aus Nord bis Nordost.

bis Dienstagnachmittag werden folgende Niederschlagsmengen erwartet:
  • nördlicher Alpenkamm vom Wildstrubel bis ins Liechtenstein: 50 bis 80 mm
  • übriges Graubünden: 30 bis 50 mm
  • übriges Wallis ohne Simplongebiet: 20 bis 40 mm, sonst weniger
Oberhalb von 3400 m können die Millimeter Niederschlag als Zentimeter Neuschnee betrachtet werden. Auf 3000 m ist mit rund der Hälfte dieser Schneemengen zu rechnen.
Tendenz
In der Nacht auf Mittwoch endet auch im Osten der Niederschlag. In der Folge wird es recht sonnig und warm. Die Nullgradgrenze steigt am Mittwoch auf rund 4000 m. Auch am Donnerstag und Freitag ist es recht sonnig mit Quellwolken und einzelnen Gewittern am Abend und es wird zunehmend heiss.
Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Bergsteiger können aber weiterhin noch stellenweise trockene Lawinen auslösen. Vorsicht vor allem an extremen Nordhängen im Hochgebirge.
Mit der Sonneneinstrahlung und der Wärme sind vor alllem am Mittwoch zahlreiche nasse Lawinen aus dem Neuschnee zu erwarten. Diese können in den niederschlagsreichen Gebieten vereinzelt gross werden. Ab Donnerstag nimmt die Gefahr von nassen Lawinen ab.

Lassen Sie sich über die Herausgabe eines nicht angekündigten Lawinenbulletins informieren und aktivieren Sie in der App WhiteRisk den "Push Sommerbulletin". Sie können auch mit einem SMS "START SLF SOMMER" an die Nummer 9234 den SMS-Service abonnieren (nur CH-Handyanbieter) oder ihn mit "STOP SLF SOMMER" abbestellen (20 Rappen/SMS).
Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm
Ausgabe: 3.8.2020, 17:00 / Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall.
Lawinengefahr
Trockene Lawinen
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem im Hochgebirge.
Am nördlichen Alpenkamm vom Wildstrubel bis zum Tödi sind vor allem in der Nacht auf Dienstag spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch grosse. Mit dem Ende des Niederschlages nimmt die spontane Aktivität im Tagesverlauf ab. Lawinen können aber weiterhin von Personen ausgelöst werden und vereinzelt gross werden.
Im übrigen Hochgebirge geht die Gefahr vor allem von den frischen Triebschneeansammlungen aus. Trockene Lawinen können von Bergsteigern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen.
Nasse Lawinen
In hohen Lagen fällt der Schnee auf den warmen Boden. Aus sehr steilen Fels- und Wiesenhängen sind Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Diese können vor allem in den Hauptniederschlagsgebieten mittlere Grösse erreichen.
Schnee und Wetter
Schneedecke
Mit viel Neuschnee und starkem Wind entstehen im Hochgebirge mächtige Triebschneeansammlungen.
Vor diesem Niederschlag lag im Hochgebirge vor allem auf den Gletschern und an sehr steilen Nordhängen noch Altschnee. Die Oberfläche war meist rau und bildete somit eine günstige Unterlage für den aktuellen Schneefall.
Wetterrückblick auf Montag, 03.08.
Am Vormittag gab es ganz im Süden noch einzelne Aufhellungen, sonst war es bewölkt mit Schauern. Im Tagesverlauf wurde der Niederschlag vor allem im Westen und Süden zunehmend intensiv. Die Schneefallgrenze lag bei rund 3000 m.
Wetterausblick bis Dienstag, 04.08.
In der Nacht auf Dienstag fällt verbreitet intensiver Niederschlag. Im Tagesverlauf lässt der Niederschlag aus Westen nach und in der Folge gibt es einzelne Aufhellungen. Im Osten dauert der Niederschlag bis am Dienstagabend an. Die Schneefallgrenze sinkt am Montagabend auf rund 2400 m. Der Wind bläst in der Höhe stark, im Süden teils stürmisch aus Nord bis Nordost.

bis Dienstagnachmittag werden folgende Niederschlagsmengen erwartet:
  • nördlicher Alpenkamm vom Wildstrubel bis ins Liechtenstein: 50 bis 80 mm
  • übriges Graubünden: 30 bis 50 mm
  • übriges Wallis ohne Simplongebiet: 20 bis 40 mm, sonst weniger
Oberhalb von 3400 m können die Millimeter Niederschlag als Zentimeter Neuschnee betrachtet werden. Auf 3000 m ist mit rund der Hälfte dieser Schneemengen zu rechnen.
Tendenz
In der Nacht auf Mittwoch endet auch im Osten der Niederschlag. In der Folge wird es recht sonnig und warm. Die Nullgradgrenze steigt am Mittwoch auf rund 4000 m. Auch am Donnerstag und Freitag ist es recht sonnig mit Quellwolken und einzelnen Gewittern am Abend und es wird zunehmend heiss.
Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Bergsteiger können aber weiterhin noch stellenweise trockene Lawinen auslösen. Vorsicht vor allem an extremen Nordhängen im Hochgebirge.
Mit der Sonneneinstrahlung und der Wärme sind vor alllem am Mittwoch zahlreiche nasse Lawinen aus dem Neuschnee zu erwarten. Diese können in den niederschlagsreichen Gebieten vereinzelt gross werden. Ab Donnerstag nimmt die Gefahr von nassen Lawinen ab.

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Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Markanter Anstieg der Lawinengefahr am nördlichen Alpenkamm
Ausgabe: 3.8.2020, 17:00 / Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall.
Lawinengefahr
Trockene Lawinen
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem im Hochgebirge.
Am nördlichen Alpenkamm vom Wildstrubel bis zum Tödi sind vor allem in der Nacht auf Dienstag spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch grosse. Mit dem Ende des Niederschlages nimmt die spontane Aktivität im Tagesverlauf ab. Lawinen können aber weiterhin von Personen ausgelöst werden und vereinzelt gross werden.
Im übrigen Hochgebirge geht die Gefahr vor allem von den frischen Triebschneeansammlungen aus. Trockene Lawinen können von Bergsteigern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen.
Nasse Lawinen
In hohen Lagen fällt der Schnee auf den warmen Boden. Aus sehr steilen Fels- und Wiesenhängen sind Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Diese können vor allem in den Hauptniederschlagsgebieten mittlere Grösse erreichen.
Schnee und Wetter
Schneedecke
Mit viel Neuschnee und starkem Wind entstehen im Hochgebirge mächtige Triebschneeansammlungen.
Vor diesem Niederschlag lag im Hochgebirge vor allem auf den Gletschern und an sehr steilen Nordhängen noch Altschnee. Die Oberfläche war meist rau und bildete somit eine günstige Unterlage für den aktuellen Schneefall.
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Am Vormittag gab es ganz im Süden noch einzelne Aufhellungen, sonst war es bewölkt mit Schauern. Im Tagesverlauf wurde der Niederschlag vor allem im Westen und Süden zunehmend intensiv. Die Schneefallgrenze lag bei rund 3000 m.
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In der Nacht auf Dienstag fällt verbreitet intensiver Niederschlag. Im Tagesverlauf lässt der Niederschlag aus Westen nach und in der Folge gibt es einzelne Aufhellungen. Im Osten dauert der Niederschlag bis am Dienstagabend an. Die Schneefallgrenze sinkt am Montagabend auf rund 2400 m. Der Wind bläst in der Höhe stark, im Süden teils stürmisch aus Nord bis Nordost.

bis Dienstagnachmittag werden folgende Niederschlagsmengen erwartet:
  • nördlicher Alpenkamm vom Wildstrubel bis ins Liechtenstein: 50 bis 80 mm
  • übriges Graubünden: 30 bis 50 mm
  • übriges Wallis ohne Simplongebiet: 20 bis 40 mm, sonst weniger
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Tendenz
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Mit der Sonneneinstrahlung und der Wärme sind vor alllem am Mittwoch zahlreiche nasse Lawinen aus dem Neuschnee zu erwarten. Diese können in den niederschlagsreichen Gebieten vereinzelt gross werden. Ab Donnerstag nimmt die Gefahr von nassen Lawinen ab.

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Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

 

Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen
 

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Weiterführende Informationen

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Messwerte

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Wochenbericht

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