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Lawinenbulletin bis Sonntag, 15. Dezember 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Sa. 14.12., 17:00 Nächstes Update: So. 15.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 15. Dezember 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 14.12., 17:00 Nächstes Update So. 15.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 15. Dezember 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 14.12., 17:00 Nächstes Update So. 15.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 15. Dezember 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 14.12., 17:00 Nächstes Update So. 15.12., 17:00 Gültigkeit

 
Mässig, Stufe 2

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 1400m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 1400m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und ältere Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Die Triebschneeansammlungen sollten vor allem im sehr steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden.
Es sind unterhalb von rund 1600 m feuchte Rutsche und Lawinen möglich, v.a. an steilen Südhängen. Skitouren und Schneeschuhwanderungen erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Randbereichen. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Triebschneeansammlungen können vor allem in ihren Randbereichen durch Personen ausgelöst werden. Stellenweise können Lawinen auch tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen und gefährlich gross werden. Zudem sind einzelne spontane Lawinen möglich. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2000 m sind Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Verschiedene Triebschneeschichten liegen verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Zudem sind einzelne spontane Lawinen möglich. Die Lawinen können die gesamte Schneedecke mitreissen und eine gefährliche Grösse erreichen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sind teilweise störanfällig. Die Lawinen sind meist nur klein aber teilweise leicht auslösbar. Vorsicht vor allem an Triebschneehängen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 14.12.2019, 17:00 / Nächstes Update: 15.12.2019, 17:00
Schneedecke
Die Schneeoberfläche und Schneeverteilung ist im Allgemeinen geprägt vom Sturm. Gipfel und Kämme sind blank gefegt, Triebschneeansammlungen liegen vor allem in kammfernen Hängen, Rinnen und Mulden. Mit Wärme und Regen wurde die Schneedecke am Samstag angefeuchtet. Dies im Jura und ganz im Westen der Alpen bis auf rund 2000 m, sonst am Alpennordhang bis auf rund 1600 m hinauf.
Im Süden, in den Voralpen und im Jura ist der Schneedeckenaufbau günstig. In den übrigen Gebieten sind im mittleren Teil der Schneedecke verbreitet aufbauend umgewandelte und lockere Schichten vorhanden. Diese sind störanfällig, vor allem wenn sie nur dünn überlagert sind. Zudem können Lawinen stellenweise auch in tiefer liegende, schwache Altschneeschichten durchreissen, dies besonders in den inneralpinen Gebieten des Wallis und Graubündens.
Wetter Rückblick auf Samstag, 14.12.2019
Am Samstagvormittag war es noch mehrheitlich stark bewölkt. Später gab es vor allem am Alpensüdhang, in Graubünden und am westlichen Alpennordhang und im Jura Aufhellungen. Im Wallis schneite es gebietsweise noch schwach bis in den Nachmittag hinein.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze kletterte im Jura, den Waadtländer und Freiburger Alpen und im westlichen Unterwallis gegen 2000 m, sonst am Alpennordhang und im Wallis auf rund 1600 m. Am Alpensüdhang und in Graubünden lag sie um 1000 m oder darunter. Von Freitag- bis Samstagnachmittag schneite es in den Waadtländer und Freiburger Alpen und gebietsweise im Wallis, in den Urner und Glarner Alpen 20 bis 40 cm, sonst am Alpennordhang meist 10 bis 20 cm. Im Jura, im Tessin und in Graubünden schneite es weniger oder es blieb ganz trocken. Zwischen Mittwochnachmittag und Samstagnachmittag fiel in Summe:
  • westliches und nördliches Unterwallis bis ins Lötschental: 60 bis 80 cm
  • Waadtländer und Freiburger Alpen, westlichstes Berner Oberland, übriges Unterwallis, nördliches Oberwallis, östlichste Berner Alpen und von den Urner bis in die Glarner Alpen: 40 bis 60 cm
  • westlicher Jura, übriger Alpennordhang, südliches Gotthardgebiet, Nordbünden: 20 bis 40 cm
  • östlicher Jura, übrige Teile des Tessins und Graubündens: weniger als 20 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C am Alpennordhang und 0 °C in den übrigen Gebieten
Wind
Westwind, am späten Nachmittag auf Nordwest drehend
  • im Jura, am Alpennordhang und im Wallis stark bis stürmisch
  • im Tessin und in Graubünden meist mässig, in der Höhe stark
Wetter Prognose bis Sonntag, 15.12.2019
In der Nacht auf Sonntag ist es wechselnd bewölkt, es fällt aber kaum mehr Niederschlag. Tagsüber ist es im Süden teils bewölkt, im Norden recht sonnig.
Neuschnee
Im Westen wenige Zentimeter, sonst trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +3 °C im Norden und -3 °C im Süden
Wind
West- bis Südwestwind, im Tagesverlauf abflauend
  • im Wallis und am Alpennordhang stark bis stürmisch, gegen Abend in den Alpentälern zum Teil Föhn
  • in den übrigen Gebieten in der Höhe mässig bis stark
Tendenz bis Dienstag, 17.12.2019
Im Süden ist es stark bewölkt und am Montagvormittag setzt Niederschlag ein. Am Dienstag ist es stark bewölkt mit Niederschlag, welcher am Oberwalliser Alpenhauptkamm und im westlichen Tessin ergiebig ist. Die Schneefallgrenze steigt auf 1400 bis 1600 m. Im Norden ist es an beiden Tagen in Alpenhauptkammnähe aus Süden bewölkt mit etwas Niederschlag, weiter nördlich recht sonnig. Am Montag kommt in den Alpentälern zum Teil stürmischer Föhn auf, in den Bergen bläst starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind. Es wird in den Föhngebieten am Alpennordhang noch deutlich wärmer mit rund +10 °C auf 2000 m am Montag.
Die Lawinengefahr steigt im Süden gebietsweise deutlich an. Im Norden ändert sie sich nicht wesentlich und ist geprägt vom Sturm. Jedoch sind mit der Wärme vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 14.12.2019, 17:00 / Nächstes Update: 15.12.2019, 17:00
Schneedecke
Die Schneeoberfläche und Schneeverteilung ist im Allgemeinen geprägt vom Sturm. Gipfel und Kämme sind blank gefegt, Triebschneeansammlungen liegen vor allem in kammfernen Hängen, Rinnen und Mulden. Mit Wärme und Regen wurde die Schneedecke am Samstag angefeuchtet. Dies im Jura und ganz im Westen der Alpen bis auf rund 2000 m, sonst am Alpennordhang bis auf rund 1600 m hinauf.
Im Süden, in den Voralpen und im Jura ist der Schneedeckenaufbau günstig. In den übrigen Gebieten sind im mittleren Teil der Schneedecke verbreitet aufbauend umgewandelte und lockere Schichten vorhanden. Diese sind störanfällig, vor allem wenn sie nur dünn überlagert sind. Zudem können Lawinen stellenweise auch in tiefer liegende, schwache Altschneeschichten durchreissen, dies besonders in den inneralpinen Gebieten des Wallis und Graubündens.
Wetter Rückblick auf Samstag, 14.12.2019
Am Samstagvormittag war es noch mehrheitlich stark bewölkt. Später gab es vor allem am Alpensüdhang, in Graubünden und am westlichen Alpennordhang und im Jura Aufhellungen. Im Wallis schneite es gebietsweise noch schwach bis in den Nachmittag hinein.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze kletterte im Jura, den Waadtländer und Freiburger Alpen und im westlichen Unterwallis gegen 2000 m, sonst am Alpennordhang und im Wallis auf rund 1600 m. Am Alpensüdhang und in Graubünden lag sie um 1000 m oder darunter. Von Freitag- bis Samstagnachmittag schneite es in den Waadtländer und Freiburger Alpen und gebietsweise im Wallis, in den Urner und Glarner Alpen 20 bis 40 cm, sonst am Alpennordhang meist 10 bis 20 cm. Im Jura, im Tessin und in Graubünden schneite es weniger oder es blieb ganz trocken. Zwischen Mittwochnachmittag und Samstagnachmittag fiel in Summe:
  • westliches und nördliches Unterwallis bis ins Lötschental: 60 bis 80 cm
  • Waadtländer und Freiburger Alpen, westlichstes Berner Oberland, übriges Unterwallis, nördliches Oberwallis, östlichste Berner Alpen und von den Urner bis in die Glarner Alpen: 40 bis 60 cm
  • westlicher Jura, übriger Alpennordhang, südliches Gotthardgebiet, Nordbünden: 20 bis 40 cm
  • östlicher Jura, übrige Teile des Tessins und Graubündens: weniger als 20 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C am Alpennordhang und 0 °C in den übrigen Gebieten
Wind
Westwind, am späten Nachmittag auf Nordwest drehend
  • im Jura, am Alpennordhang und im Wallis stark bis stürmisch
  • im Tessin und in Graubünden meist mässig, in der Höhe stark
Wetter Prognose bis Sonntag, 15.12.2019
In der Nacht auf Sonntag ist es wechselnd bewölkt, es fällt aber kaum mehr Niederschlag. Tagsüber ist es im Süden teils bewölkt, im Norden recht sonnig.
Neuschnee
Im Westen wenige Zentimeter, sonst trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +3 °C im Norden und -3 °C im Süden
Wind
West- bis Südwestwind, im Tagesverlauf abflauend
  • im Wallis und am Alpennordhang stark bis stürmisch, gegen Abend in den Alpentälern zum Teil Föhn
  • in den übrigen Gebieten in der Höhe mässig bis stark
Tendenz bis Dienstag, 17.12.2019
Im Süden ist es stark bewölkt und am Montagvormittag setzt Niederschlag ein. Am Dienstag ist es stark bewölkt mit Niederschlag, welcher am Oberwalliser Alpenhauptkamm und im westlichen Tessin ergiebig ist. Die Schneefallgrenze steigt auf 1400 bis 1600 m. Im Norden ist es an beiden Tagen in Alpenhauptkammnähe aus Süden bewölkt mit etwas Niederschlag, weiter nördlich recht sonnig. Am Montag kommt in den Alpentälern zum Teil stürmischer Föhn auf, in den Bergen bläst starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind. Es wird in den Föhngebieten am Alpennordhang noch deutlich wärmer mit rund +10 °C auf 2000 m am Montag.
Die Lawinengefahr steigt im Süden gebietsweise deutlich an. Im Norden ändert sie sich nicht wesentlich und ist geprägt vom Sturm. Jedoch sind mit der Wärme vermehrt Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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