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Lawinenbulletin bis Freitag, 7. Mai 2021

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe: Do. 06.05., 17:00 Nächstes Update: Fr. 07.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 7. Mai 2021

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 06.05., 17:00 Nächstes Update Fr. 07.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 7. Mai 2021

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 06.05., 17:00 Nächstes Update Fr. 07.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 7. Mai 2021

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 06.05., 17:00 Nächstes Update Fr. 07.05., 17:00 Gültigkeit

  
Gering, Stufe 1

Nasse Lawinen

Es liegt nur wenig Schnee. An Nordhängen sind einzelne Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee und insbesondere die mit dem starken Westwind entstehenden Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Personen können Lawinen auslösen, auch solche mittlerer Grösse. Eine vorsichtige Routenwahl ist wichtig.

Nasse Lawinen im Tagesverlauf

An sehr steilen Grashängen sind feuchte Rutsche möglich. Sie sind meist klein.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Neu- und Triebschnee sind störanfällig. Einzelne Schneesportler können Lawinen auslösen. Diese können gefährlich gross werden.
Skitouren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Viel Neuschnee und Triebschnee sind störanfällig. Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden oder spontan abgehen. Sie können vor allem an West-, Nord- und Osthängen gross werden.
Skitouren erfordern viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Zurückhaltung.

Nasse Lawinen im Tagesverlauf

Mit der Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Lawinen zu erwarten.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und ältere Triebschneeansammlungen sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Sie sind eher klein aber teilweise störanfällig. Im Hochgebirge sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr höher.
Eine vorsichtige Routenwahl ist wichtig.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gross, Stufe 4

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Viel Neuschnee und Triebschnee sind störanfällig. Es sind spontane Lawinen zu erwarten, auch grosse. Exponierte Teile von Verkehrswegen können vor allem in der Höhe gefährdet sein. Die Tourenverhältnisse sind gefährlich.

Nasse Lawinen im Tagesverlauf

Mit der Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Lawinen zu erwarten.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 6.5.2021, 17:00 / Nächstes Update: 7.5.2021, 17:00
Schneedecke
Die Neu- und Triebschneeschichten sind störanfällig. Im Westen und im Norden sind diese mächtig, in den übrigen Gebieten eher dünn.
Unter dem Neu- und Triebschnee ist der Altschnee an Ost-, Süd- und Westhängen unterhalb von rund 3000 m, an Nordhängen unterhalb von 2200 bis 2500 m durchfeuchtet. Aufgrund der kühlen Temperaturen der letzten Tage ist der obere Teil der Altschneedecke in der Höhe gefroren und stabil. Mit dem meist trüben Wetter schreitet die Durchfeuchtung der Altschneedecke am Freitag nicht weiter voran.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 06.05.2021
Die Nacht war im Westen und im Süden oft klar, im Osten meist bedeckt. Am Vormittag gab es im Osten und im Süden kurze Aufhellungen. Sonst war es bewölkt. Im Westen setzte bereits am Morgen Niederschlag ein, in den übrigen Regionen im Tagesverlauf. Die Schneefallgrenze stieg von 1500 m auf 1800 m.
Neuschnee
Bis Donnerstagnachmittag oberhalb von rund 2000 m:
  • westlichstes Unterwallis: 10 bis 20 cm
  • übriges Unterwallis, nördliches Wallis: 5 bis 10 cm
  • sonst: wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen 0 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
mässig bis stark aus westlichen Richtungen
Wetter Prognose bis Freitag, 07.05.2021
Im Norden und vor allem im Westen fällt häufig Schnee. Gegen Nachmittag lässt der Schneefall im Westen nach und es gibt einzelne Aufhellungen. Die Schneefallgrenze sinkt von 1800 m auf 1200 m. Im Süden fällt in der ersten Nachthälfte oberhalb von 1700 m etwas Schnee. Tagsüber ist es recht sonnig.
Neuschnee
Von Donnerstagnachmittag bis Freitagnachmittag oberhalb von rund 2000 m:
  • westlichstes Unterwallis: 50 bis 70 cm
  • Waadtländer Alpen: 30 bis 50 cm
  • übriger Alpennordhang, übriges Wallis, nördliches Prättigau: 15 bis 30 cm
  • sonst: verbreitet 5 bis 15 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
stark, in der Höhe zeitweise auch stürmisch aus West bis Nordwest, tagsüber etwas nachlassend
Tendenz bis Sonntag, 09.05.2021
Samstag
Es ist meist sonnig und markant milder. Die Nullgradgrenze steigt am Nachmittag im Westen und im Süden deutlich über 3000 m.
Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung und der markanten Erwärmung sind bis ins Hochgebirge viele feuchte Rutsche und Lawinen zu erwarten. Im Norden und im Wallis, wo am meisten Neuschnee liegt, können diese gross werden.
Sonntag
Nach einer klaren Nacht ist es recht sonnig und warm. Tagsüber ziehen im Süden Wolken auf. Im Norden bläst zunehmend starker Föhn. Trockene Lawinen können vor allem noch an sehr steilen Nordhängen in der Höhe ausgelöst werden. Im Tagesverlauf sind nasse Lawinen zu erwarten, an stark besonnten Hängen bis ins Hochgebirge, an Nordhängen vor allem unterhalb von rund 2500 m.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Im westlichsten Unterwallis gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 6.5.2021, 17:00 / Nächstes Update: 7.5.2021, 17:00
Schneedecke
Die Neu- und Triebschneeschichten sind störanfällig. Im Westen und im Norden sind diese mächtig, in den übrigen Gebieten eher dünn.
Unter dem Neu- und Triebschnee ist der Altschnee an Ost-, Süd- und Westhängen unterhalb von rund 3000 m, an Nordhängen unterhalb von 2200 bis 2500 m durchfeuchtet. Aufgrund der kühlen Temperaturen der letzten Tage ist der obere Teil der Altschneedecke in der Höhe gefroren und stabil. Mit dem meist trüben Wetter schreitet die Durchfeuchtung der Altschneedecke am Freitag nicht weiter voran.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 06.05.2021
Die Nacht war im Westen und im Süden oft klar, im Osten meist bedeckt. Am Vormittag gab es im Osten und im Süden kurze Aufhellungen. Sonst war es bewölkt. Im Westen setzte bereits am Morgen Niederschlag ein, in den übrigen Regionen im Tagesverlauf. Die Schneefallgrenze stieg von 1500 m auf 1800 m.
Neuschnee
Bis Donnerstagnachmittag oberhalb von rund 2000 m:
  • westlichstes Unterwallis: 10 bis 20 cm
  • übriges Unterwallis, nördliches Wallis: 5 bis 10 cm
  • sonst: wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen 0 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
mässig bis stark aus westlichen Richtungen
Wetter Prognose bis Freitag, 07.05.2021
Im Norden und vor allem im Westen fällt häufig Schnee. Gegen Nachmittag lässt der Schneefall im Westen nach und es gibt einzelne Aufhellungen. Die Schneefallgrenze sinkt von 1800 m auf 1200 m. Im Süden fällt in der ersten Nachthälfte oberhalb von 1700 m etwas Schnee. Tagsüber ist es recht sonnig.
Neuschnee
Von Donnerstagnachmittag bis Freitagnachmittag oberhalb von rund 2000 m:
  • westlichstes Unterwallis: 50 bis 70 cm
  • Waadtländer Alpen: 30 bis 50 cm
  • übriger Alpennordhang, übriges Wallis, nördliches Prättigau: 15 bis 30 cm
  • sonst: verbreitet 5 bis 15 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
stark, in der Höhe zeitweise auch stürmisch aus West bis Nordwest, tagsüber etwas nachlassend
Tendenz bis Sonntag, 09.05.2021
Samstag
Es ist meist sonnig und markant milder. Die Nullgradgrenze steigt am Nachmittag im Westen und im Süden deutlich über 3000 m.
Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung und der markanten Erwärmung sind bis ins Hochgebirge viele feuchte Rutsche und Lawinen zu erwarten. Im Norden und im Wallis, wo am meisten Neuschnee liegt, können diese gross werden.
Sonntag
Nach einer klaren Nacht ist es recht sonnig und warm. Tagsüber ziehen im Süden Wolken auf. Im Norden bläst zunehmend starker Föhn. Trockene Lawinen können vor allem noch an sehr steilen Nordhängen in der Höhe ausgelöst werden. Im Tagesverlauf sind nasse Lawinen zu erwarten, an stark besonnten Hängen bis ins Hochgebirge, an Nordhängen vor allem unterhalb von rund 2500 m.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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