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Lawinenbulletin für Donnerstag, 14. Dezember 2017

Erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Do. 14.12.2017, 08:00 Nächstes Update: Do. 14.12.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 14. Dezember 2017

Erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 13.12.2017, 17:00 Nächstes Update Do. 14.12.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 14. Dezember 2017

Erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Do. 14.12.2017, 08:00 Nächstes Update Do. 14.12.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 14. Dezember 2017

Erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Do. 14.12.2017, 08:00 Nächstes Update Do. 14.12.2017, 17:00 Gültigkeit

 
Erheblich, Stufe 3

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und starkem Wind entstehen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Diese sollten im steilen Gelände gemieden werden.
Skitouren und Schneeschuhwanderungen erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 1800m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen eine schwache Altschneedecke. Einzelne Wintersportler können leicht Lawinen auslösen, auch gefährlich grosse. Fernauslösungen sind möglich.
Frische Triebschneeansammlungen sind störanfällig. Sie sollten möglichst gemieden werden.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Vorsicht und Zurückhaltung.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Gefahrenbeschrieb

Besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden entstehen meist kleine Triebschneeansammlungen. Diese sollten im steilen Gelände gemieden werden.
Skitouren und Schneeschuhwanderungen erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1600m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1600m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und Sturm entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen der letzten Tage können vor allem in ihren Randbereichen ausgelöst werden. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.

Gleitschneelawinen

An steilen Grashängen sind weiterhin Gleitschneelawinen möglich. Dies vor allem an steilen Ost-, Süd- und Westhängen unterhalb von rund 2200 m sowie an Nordhängen unterhalb von rund 1800 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und Sturm entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen der letzten Tage können vor allem in ihren Randbereichen ausgelöst werden. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und eine vorsichtige Routenwahl.

Gleitschneelawinen

An steilen Grashängen sind weiterhin Gleitschneelawinen möglich. Dies vor allem an steilen Ost-, Süd- und Westhängen unterhalb von rund 2200 m sowie an Nordhängen unterhalb von rund 1800 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neu- und Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und starkem Wind entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen. Einzelne Personen können Lawinen auslösen, auch gefährlich grosse. Im Tagesverlauf sind zunehmend kleine und mittlere spontane Lawinen möglich. Lawinen können vereinzelt im Altschnee anreissen. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen.

Gleitschneelawinen

An steilen Grashängen sind weiterhin Gleitschneelawinen möglich. Dies vor allem an steilen Ost-, Süd- und Westhängen unterhalb von rund 2200 m sowie an Nordhängen unterhalb von rund 1800 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen eine schwache Altschneedecke. Einzelne Wintersportler können leicht Lawinen auslösen, auch gefährlich grosse. Fernauslösungen sind möglich.
Frische Triebschneeansammlungen sind störanfällig. Sie sollten möglichst gemieden werden.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Vorsicht und Zurückhaltung.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 13.12.2017, 17:00 / Nächstes Update: 14.12.2017, 17:00
Schneedecke
Mit starkem Westwind entstehen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.
Die Altschneedecke ist besonders im südlichen Wallis, im Tessin, in Mittelbünden, im Engadin und in den Bündner Südtälern schwach, auch im Waldgrenzbereich. Aber auch im nördlichen Wallis, im Gotthardgebiet und in Nordbünden enthält die Altschneedecke oberhalb von 2000 m stellenweise Schwachschichten. Lawinenauslösungen im Altschnee sind in all diesen Regionen möglich. Etwas günstiger ist der Schneedeckenaufbau am Alpennordhang.
Vor allem in den schneereicheren Gebieten des Westens und Nordens sind weiterhin Gleitschneelawinen möglich.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 13.12.2017
In der Nacht fiel in Graubünden noch etwas Schnee, in den übrigen Gebieten klarte es auf. Am Vormittag war es vorerst sonnig, dann zog aus Nordwesten rasch Bewölkung auf. Am Nachmittag setzte im Westen und Norden schwacher Schneefall ein.
Neuschnee
In der Nacht auf Dienstag 5 bis 10 cm in Graubünden. Tagsüber im Jura wenige Zentimeter.
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -6 °C
Wind
  • nachts schwach bis mässig aus westlicher Richtung
  • tagsüber im Jura und am Alpennordhang zunehmend stark aus Südwest
Wetter Prognose bis Donnerstag, 14.12.2017
Im Wallis und am Alpennordhang ist es meist stark bewölkt und es fällt Schnee. Die Schneefallgrenze liegt in der Nacht bei etwa 1500 m und sinkt tagsüber in tiefe Lagen. In Graubünden ist es teilweise, im Tessin meist sonnig.
Neuschnee
Von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag fallen folgende Schneemengen:
  • Trient bis Grosser St. Bernhard: 40 bis 60 cm
  • Chablais, Waadtländer Alpen, nördliches Wallis von Ovronnaz bis ins Aletschgebiet, westlicher Jura: 20 bis 40 cm
  • übriges Wallis, übriger Alpennordhang, östlicher Jura: 10 bis 20 cm, sonst wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -4 °C
Wind
  • am Alpennordhang und insbesondere in den Voralpen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind
  • sonst in der Höhe starker Westwind
Tendenz bis Samstag, 16.12.2017
Freitag
In der Nacht auf Freitag fällt verbreitet Schnee, im Westen ergiebig. Tagsüber gibt es eine kurze Wetterberuhigung. Es bläst weiterhin starker Westwind.
Im Westen steigt die Lawinengefahr an, gebietsweise voraussichtlich auf Gefahrenstufe 4 (grosse Lawinengefahr). Im Süden und Osten ändert die Lawinensituation nicht wesentlich.
Samstag
Am Samstag fällt vor allem am Alpennordhang Schnee. Der Schneefall intensiviert sich im Tagesverlauf. Im Tessin und in Graubünden kommt starker Nordwind auf.
Die Lawinengefahr bleibt ganz im Westen kritisch. In den übrigen Gebieten steigt sie ebenfalls etwas an, im Norden vor allem mit dem Schneefall, in Graubünden und im Tessin vor allem mit dem Nordwind.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 13.12.2017, 17:00 / Nächstes Update: 14.12.2017, 17:00
Schneedecke
Mit starkem Westwind entstehen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.
Die Altschneedecke ist besonders im südlichen Wallis, im Tessin, in Mittelbünden, im Engadin und in den Bündner Südtälern schwach, auch im Waldgrenzbereich. Aber auch im nördlichen Wallis, im Gotthardgebiet und in Nordbünden enthält die Altschneedecke oberhalb von 2000 m stellenweise Schwachschichten. Lawinenauslösungen im Altschnee sind in all diesen Regionen möglich. Etwas günstiger ist der Schneedeckenaufbau am Alpennordhang.
Vor allem in den schneereicheren Gebieten des Westens und Nordens sind weiterhin Gleitschneelawinen möglich.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 13.12.2017
In der Nacht fiel in Graubünden noch etwas Schnee, in den übrigen Gebieten klarte es auf. Am Vormittag war es vorerst sonnig, dann zog aus Nordwesten rasch Bewölkung auf. Am Nachmittag setzte im Westen und Norden schwacher Schneefall ein.
Neuschnee
In der Nacht auf Dienstag 5 bis 10 cm in Graubünden. Tagsüber im Jura wenige Zentimeter.
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -6 °C
Wind
  • nachts schwach bis mässig aus westlicher Richtung
  • tagsüber im Jura und am Alpennordhang zunehmend stark aus Südwest
Wetter Prognose bis Donnerstag, 14.12.2017
Im Wallis und am Alpennordhang ist es meist stark bewölkt und es fällt Schnee. Die Schneefallgrenze liegt in der Nacht bei etwa 1500 m und sinkt tagsüber in tiefe Lagen. In Graubünden ist es teilweise, im Tessin meist sonnig.
Neuschnee
Von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag fallen folgende Schneemengen:
  • Trient bis Grosser St. Bernhard: 40 bis 60 cm
  • Chablais, Waadtländer Alpen, nördliches Wallis von Ovronnaz bis ins Aletschgebiet, westlicher Jura: 20 bis 40 cm
  • übriges Wallis, übriger Alpennordhang, östlicher Jura: 10 bis 20 cm, sonst wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -4 °C
Wind
  • am Alpennordhang und insbesondere in den Voralpen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind
  • sonst in der Höhe starker Westwind
Tendenz bis Samstag, 16.12.2017
Freitag
In der Nacht auf Freitag fällt verbreitet Schnee, im Westen ergiebig. Tagsüber gibt es eine kurze Wetterberuhigung. Es bläst weiterhin starker Westwind.
Im Westen steigt die Lawinengefahr an, gebietsweise voraussichtlich auf Gefahrenstufe 4 (grosse Lawinengefahr). Im Süden und Osten ändert die Lawinensituation nicht wesentlich.
Samstag
Am Samstag fällt vor allem am Alpennordhang Schnee. Der Schneefall intensiviert sich im Tagesverlauf. Im Tessin und in Graubünden kommt starker Nordwind auf.
Die Lawinengefahr bleibt ganz im Westen kritisch. In den übrigen Gebieten steigt sie ebenfalls etwas an, im Norden vor allem mit dem Schneefall, in Graubünden und im Tessin vor allem mit dem Nordwind.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen