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Lawinenbulletin für Montag, 17. Februar 2020

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten

Ausgabe: Mo. 17.02., 08:00 Nächstes Update: Mo. 17.02., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Montag, 17. Februar 2020

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten

Ausgabe So. 16.02., 17:00 Nächstes Update Mo. 17.02., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Montag, 17. Februar 2020

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten

Ausgabe Mo. 17.02., 08:00 Nächstes Update Mo. 17.02., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Montag, 17. Februar 2020

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten

Ausgabe Mo. 17.02., 08:00 Nächstes Update Mo. 17.02., 17:00 Gültigkeit

 
Gering, Stufe 1

Nasse Lawinen

Mit dem Regen sind feuchte Rutsche möglich. Diese sind meist klein. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Triebschnee

Triebschneeansammlungen sind in der Höhe vereinzelt noch störanfällig. Sie sind klein. Sie sollten vor allem im extremen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Kein ausgeprägtes Lawinenproblem

Ältere Triebschneeansammlungen sind in der Höhe vereinzelt noch störanfällig. Sie sind klein. Sie sollten vor allem im extremen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Vereinzelt können Lawinen im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Sie können gefährlich gross werden. Diese Gefahrenstellen sind eher selten und schwer zu erkennen. Einzelne Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen.
Zudem entstanden eher kleine Triebschneeansammlungen. Diese können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.
Touren und Variantenabfahrten erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Mit starkem Südwestwind entstehen vor allem an Nord- und Osthängen weitere Triebschneeansammlungen. Sie sind für Geübte gut erkennbar. Die eher kleinen Triebschneeansammlungen sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Lawinen können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Touren und Schneeschuhwanderungen erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Nasse Lawinen

Mit dem Regen sind Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Mit teils starkem Südwestwind entstanden vor allem an Nord- und Osthängen teils störanfällige Triebschneeansammlungen. Sie sind für Geübte gut erkennbar. Sie sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Lawinen können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Touren und Variantenabfahrten erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Nasse Lawinen

Mit dem Regen sind feuchte Rutsche möglich. Diese sind meist klein. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Die meist kleinen Triebschneeansammlungen sind teils störanfällig. Sie sind für Geübte gut erkennbar. Sie sollten vor allem im sehr steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten
Ausgabe: 16.2.2020, 17:00 / Nächstes Update: 17.2.2020, 17:00
Schneedecke
Mit starkem Südwestwind wird im Norden und in der Höhe lokal etwas Altschnee verfrachtet. Es entstehen eher kleine, störanfällige Triebschneeansammlungen.
Mit Sonneneinstrahlung, Wärme und diffuser Strahlung wurde die Schneeoberfläche an Sonnenhängen bis gegen 3000 m, an Schattenhängen bis 2400 m feucht. In der Nacht auf Montag bildet sich eine meist brüchige Kruste.
Tiefer in der Schneedecke sind vor allem in den inneralpinen Gebieten Graubündens und teilweise auch im Wallis Schwachschichten vorhanden. Dabei handelt es sich meist um die eingeschneite, aufbauend umgewandelte Schneeoberfläche der langen Schönwetterphase vom Januar oder um Schwachschichten im Bereich von Krusten etwas höher in der Schneedecke. Wie Stabilitätstests und Lawinen zeigen, sind in diesen Schichten Lawinenauslösungen möglich.
Wetter Rückblick auf Sonntag, 16.02.2020
Nach einer meist klaren Nacht zogen rasch hohe, dünne Wolken auf. Längere Aufhellungen gab es vor allem im Tessin und in Graubünden.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +1 °C im Tessin und +7 °C in den übrigen Gebieten
Wind
aus Süd bis Südwest
  • am nördlichen Alpenkamm vom Chablais bis in die Urner Alpen mässig bis stark
  • sonst meist schwach bis mässig
Wetter Prognose bis Montag, 17.02.2020
Am Morgen ist es in den Alpen noch teils sonnig. Im Tagesverlauf ziehen aus Nordwesten Wolken auf. Am Mittag setzt im Jura, am Nachmittag dann am ganzen Alpennordhang und im Unterwallis Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze sinkt von 1800 m auf 1200 m.
Neuschnee
Von Montagmittag bis Montagabend fallen am westlichen Alpennordhang, im westlichen und nördlichen Unterwallis und auf den höchsten Gipfeln des Juras wenige Zentimeter Schnee.
Temperatur
am Mittag auf 2000 m
  • im Norden bei +3 °C, am Nachmittag auf -2 °C sinkend
  • im Süden bei -2 °C
Wind
aus Süd bis Südwest
  • im Norden und allgemein in der Höhe mässig bis stark
  • sonst meist schwach bis mässig
Tendenz bis Mittwoch, 19.02.2020
Dienstag
In der Nacht auf Dienstag fällt im Norden und im Wallis etwas Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 800 m. Am Morgen fallen im Osten noch letzte Schneeflocken. Sonst ist es im Norden ziemlich, in den Alpen und im Süden meist sonnig.
Die Lawinengefahr kann im Norden und im Jura auf Dienstag gebietsweise etwas ansteigen. Sonst ändert sie sich kaum.
Mittwoch
Im Norden fällt oberhalb von rund 600 m etwas Schnee. Am Alpensüdhang ist es zeitweise sonnig. In der Höhe bläst starker Nordwestwind. Mit Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr vor allem am Alpennordhang etwas ansteigen. In den übrigen Gebieten ändert sie sich kaum.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Mehrheitlich günstige Lawinensituation. Triebschnee beachten
Ausgabe: 16.2.2020, 17:00 / Nächstes Update: 17.2.2020, 17:00
Schneedecke
Mit starkem Südwestwind wird im Norden und in der Höhe lokal etwas Altschnee verfrachtet. Es entstehen eher kleine, störanfällige Triebschneeansammlungen.
Mit Sonneneinstrahlung, Wärme und diffuser Strahlung wurde die Schneeoberfläche an Sonnenhängen bis gegen 3000 m, an Schattenhängen bis 2400 m feucht. In der Nacht auf Montag bildet sich eine meist brüchige Kruste.
Tiefer in der Schneedecke sind vor allem in den inneralpinen Gebieten Graubündens und teilweise auch im Wallis Schwachschichten vorhanden. Dabei handelt es sich meist um die eingeschneite, aufbauend umgewandelte Schneeoberfläche der langen Schönwetterphase vom Januar oder um Schwachschichten im Bereich von Krusten etwas höher in der Schneedecke. Wie Stabilitätstests und Lawinen zeigen, sind in diesen Schichten Lawinenauslösungen möglich.
Wetter Rückblick auf Sonntag, 16.02.2020
Nach einer meist klaren Nacht zogen rasch hohe, dünne Wolken auf. Längere Aufhellungen gab es vor allem im Tessin und in Graubünden.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +1 °C im Tessin und +7 °C in den übrigen Gebieten
Wind
aus Süd bis Südwest
  • am nördlichen Alpenkamm vom Chablais bis in die Urner Alpen mässig bis stark
  • sonst meist schwach bis mässig
Wetter Prognose bis Montag, 17.02.2020
Am Morgen ist es in den Alpen noch teils sonnig. Im Tagesverlauf ziehen aus Nordwesten Wolken auf. Am Mittag setzt im Jura, am Nachmittag dann am ganzen Alpennordhang und im Unterwallis Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze sinkt von 1800 m auf 1200 m.
Neuschnee
Von Montagmittag bis Montagabend fallen am westlichen Alpennordhang, im westlichen und nördlichen Unterwallis und auf den höchsten Gipfeln des Juras wenige Zentimeter Schnee.
Temperatur
am Mittag auf 2000 m
  • im Norden bei +3 °C, am Nachmittag auf -2 °C sinkend
  • im Süden bei -2 °C
Wind
aus Süd bis Südwest
  • im Norden und allgemein in der Höhe mässig bis stark
  • sonst meist schwach bis mässig
Tendenz bis Mittwoch, 19.02.2020
Dienstag
In der Nacht auf Dienstag fällt im Norden und im Wallis etwas Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 800 m. Am Morgen fallen im Osten noch letzte Schneeflocken. Sonst ist es im Norden ziemlich, in den Alpen und im Süden meist sonnig.
Die Lawinengefahr kann im Norden und im Jura auf Dienstag gebietsweise etwas ansteigen. Sonst ändert sie sich kaum.
Mittwoch
Im Norden fällt oberhalb von rund 600 m etwas Schnee. Am Alpensüdhang ist es zeitweise sonnig. In der Höhe bläst starker Nordwestwind. Mit Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr vor allem am Alpennordhang etwas ansteigen. In den übrigen Gebieten ändert sie sich kaum.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen
 

Schneekarten

 
 
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Weiterführende Informationen

Druckversionen Lawinenbulletin

Druckoptimierte Versionen des Lawinenbulletins, z.B. für Ihr Anschlagbrett.

Messwerte

Viele Messwerte können jederzeit abgefragt und auch nach Stationshöhe gefiltert werden.

Wochenbericht

Die letztwöchige Lawinensituation von unseren Experten analysiert.

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