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Lawinenbulletin bis Dienstag, 21. November 2017

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten

Ausgabe: Mo. 20.11.2017, 17:00 Nächstes Update: Di. 21.11.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 21. November 2017

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten

Ausgabe Mo. 20.11.2017, 17:00 Nächstes Update Di. 21.11.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 21. November 2017

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten

Ausgabe Mo. 20.11.2017, 17:00 Nächstes Update Di. 21.11.2017, 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 21. November 2017

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten

Ausgabe Mo. 20.11.2017, 17:00 Nächstes Update Di. 21.11.2017, 17:00 Gültigkeit

 
Mässig, Stufe 2

Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage sind schlecht mit dem Altschnee verbunden. Sie können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, sind aber meist klein. In der Höhe nehmen Anzahl und Grösse der Gefahrenstellen zu. Die Triebschneeansammlungen sind teils überschneit und damit nur schwierig erkennbar.
Lawinen können sehr vereinzelt in tiefe Schichten durchreissen und mittlere Grösse erreichen. Dies vor allem an steilen Schattenhängen.
Touren und Variantenabfahrten erfordern eine defensive Routenwahl.

Gleitschneelawinen

An steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Bemerkung

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände, weshalb die Lawinengefahr vor Ort besonders gründlich überprüft werden sollte.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage bilden die Hauptgefahr. Diese liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sie sind eher klein aber teilweise leicht auslösbar. Die Triebschneeansammlungen sind für Geübte gut erkennbar. Sie sollten im steilen Gelände gemieden werden.
Zudem können vereinzelt Lawinen im Altschnee ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Diese Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen. Sie liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.

Bemerkung

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände, weshalb die Lawinengefahr vor Ort besonders gründlich überprüft werden sollte.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee, Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Süd oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage liegen vor allem an Nord- und Osthängen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Sie sind eher klein aber teilweise leicht auslösbar. Die Triebschneeansammlungen sind für Geübte gut erkennbar. Sie sollten im steilen Gelände gemieden werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Gleitschneelawinen

An steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Bemerkung

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände, weshalb die Lawinengefahr vor Ort besonders gründlich überprüft werden sollte.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Es liegt für Schneesport meist zu wenig Schnee. Einzelne Gefahrenstellen liegen vor allem im extremen Steilgelände. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten
Ausgabe: 20.11.2017, 17:00 / Nächstes Update: 21.11.2017, 17:00
Schneedecke
Der Neuschnee der letzten Tage und teils auch lockerer Altschnee wurden vom starken Nordwestwind verfrachtet. Vor allem dort wo die Triebschneeansammlungen auf Oberflächenreif oder auf einer weichen, kantig aufgebaute Altschneeoberfläche liegen, sind diese noch störanfällig.
Dem Lawinenwarndienst stehen derzeit nur wenige Schneedeckeninformationen zur Verfügung. Diese zeigen aber, dass die Altschneedecke teils kantig aufgebaute Schwachschichten und lokal auch älteren, eingeschneiten Oberflächenreif enthält. Einzelne Lawinenabgänge sind in diesen tieferen Schichten der Schneedecke möglich.
Auf 2000 m liegen etwa folgende Schneemengen:
  • nördlicher Alpenkamm und nördliches Prättigau: 50 bis 80 cm, vom Titlis bis in die Glarner Alpen bis zu 100 cm
  • übrige Gebiete: verbreitet 20 bis 50 cm; in den Vispertälern, im mittleren Tessin, im Sottoceneri, in Teilen des Engadins und in den Bündner Südtälern weniger
Wetter Rückblick auf Montag, 20.11.2017
Am Montag war es im Norden und Osten meist stark bewölkt. Im Osten fielen noch 5 bis 10 cm Schnee oberhalb von 1200 m. Im Westen und im Süden war es meist sonnig mit Wolkenfeldern im Tagesverlauf.
Neuschnee
Von Samstagabend bis Montagnachmittag fielen oberhalb von rund 1200 m folgende Schneemengen:
  • nördlicher Alpenkamm von der Gemmi bis ins Liechtenstein, obere Vispertäler, Gotthardgebiet, Nordbünden, Unterengadin nördlich des Inns: 15 bis 30 cm
  • übrige Gebiete 5 bis 15 cm, ganz im Süden trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +4 °C im Westen und Süden und -3 °C im Osten
Wind
in den Voralpen und ganz im Süden schwach bis mässig, sonst mässig bis stark, aus West bis Nord
Wetter Prognose bis Dienstag, 21.11.2017
In der Nacht fällt im Osten oberhalb von rund 1500 m noch wenig Schnee. Tagsüber ist es im Westen und Süden meist, im Osten zunehmend sonnig.
Neuschnee
Östlicher Alpennordhang, Prättigau, Unterengadin nördlich des Inns: bis 5 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +3 °C im Westen und Süden und 0 °C im Osten
Wind
mässig bis stark aus Nordwest
Tendenz bis Donnerstag, 23.11.2017
Mittwoch
Es ist sonnig und in den Bergen mild. Die Nullgradgrenze steigt auf 3000 m. Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Vor allem in den nördlichen und östlichen Gebieten sind feuchte Rutsche möglich.
Donnerstag
Es ist zunächst sonnig und mild. Im Tagesverlauf zieht von Westen her Bewölkung auf. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich. Mit aufkommendem Südwestwind entstehen lokal frische Triebschneeansammlungen.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet mässige Lawinengefahr. Triebschnee und schwachen Altschnee beachten
Ausgabe: 20.11.2017, 17:00 / Nächstes Update: 21.11.2017, 17:00
Schneedecke
Der Neuschnee der letzten Tage und teils auch lockerer Altschnee wurden vom starken Nordwestwind verfrachtet. Vor allem dort wo die Triebschneeansammlungen auf Oberflächenreif oder auf einer weichen, kantig aufgebaute Altschneeoberfläche liegen, sind diese noch störanfällig.
Dem Lawinenwarndienst stehen derzeit nur wenige Schneedeckeninformationen zur Verfügung. Diese zeigen aber, dass die Altschneedecke teils kantig aufgebaute Schwachschichten und lokal auch älteren, eingeschneiten Oberflächenreif enthält. Einzelne Lawinenabgänge sind in diesen tieferen Schichten der Schneedecke möglich.
Auf 2000 m liegen etwa folgende Schneemengen:
  • nördlicher Alpenkamm und nördliches Prättigau: 50 bis 80 cm, vom Titlis bis in die Glarner Alpen bis zu 100 cm
  • übrige Gebiete: verbreitet 20 bis 50 cm; in den Vispertälern, im mittleren Tessin, im Sottoceneri, in Teilen des Engadins und in den Bündner Südtälern weniger
Wetter Rückblick auf Montag, 20.11.2017
Am Montag war es im Norden und Osten meist stark bewölkt. Im Osten fielen noch 5 bis 10 cm Schnee oberhalb von 1200 m. Im Westen und im Süden war es meist sonnig mit Wolkenfeldern im Tagesverlauf.
Neuschnee
Von Samstagabend bis Montagnachmittag fielen oberhalb von rund 1200 m folgende Schneemengen:
  • nördlicher Alpenkamm von der Gemmi bis ins Liechtenstein, obere Vispertäler, Gotthardgebiet, Nordbünden, Unterengadin nördlich des Inns: 15 bis 30 cm
  • übrige Gebiete 5 bis 15 cm, ganz im Süden trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +4 °C im Westen und Süden und -3 °C im Osten
Wind
in den Voralpen und ganz im Süden schwach bis mässig, sonst mässig bis stark, aus West bis Nord
Wetter Prognose bis Dienstag, 21.11.2017
In der Nacht fällt im Osten oberhalb von rund 1500 m noch wenig Schnee. Tagsüber ist es im Westen und Süden meist, im Osten zunehmend sonnig.
Neuschnee
Östlicher Alpennordhang, Prättigau, Unterengadin nördlich des Inns: bis 5 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +3 °C im Westen und Süden und 0 °C im Osten
Wind
mässig bis stark aus Nordwest
Tendenz bis Donnerstag, 23.11.2017
Mittwoch
Es ist sonnig und in den Bergen mild. Die Nullgradgrenze steigt auf 3000 m. Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Vor allem in den nördlichen und östlichen Gebieten sind feuchte Rutsche möglich.
Donnerstag
Es ist zunächst sonnig und mild. Im Tagesverlauf zieht von Westen her Bewölkung auf. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich. Mit aufkommendem Südwestwind entstehen lokal frische Triebschneeansammlungen.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen