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Lawinenbulletin für Donnerstag, 17. Januar 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Do. 17.01., 08:00 Nächstes Update: Do. 17.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 17. Januar 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mi. 16.01., 17:00 Nächstes Update Do. 17.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 17. Januar 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Do. 17.01., 08:00 Nächstes Update Do. 17.01., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin für Donnerstag, 17. Januar 2019

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Do. 17.01., 08:00 Nächstes Update Do. 17.01., 17:00 Gültigkeit

 
Erheblich, Stufe 3

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Lawinen können teilweise im Altschnee anbrechen und gefährlich gross werden. Vorsicht vor allem an eher schneearmen Stellen. Diese Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen.
Frische Triebschneeansammlungen befinden sich besonders in der Höhe. Diese sind teilweise störanfällig.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.

Gleitschneelawinen

Vor allem an sehr steilen Sonnenhängen sind unterhalb von rund 2200 m Gleitschneelawinen zu erwarten. Vorsicht in Hängen mit Gleitschneerissen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Schon einzelne Wintersportler können Lawinen auslösen. Diese können vor allem in oberflächennahen Schichten anreissen und gefährlich gross werden. Die Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen.
Frische Triebschneeansammlungen liegen besonders in der Höhe. Sie sind meist klein aber teilweise störanfällig.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.

Gleitschneelawinen

Vor allem an sehr steilen Sonnenhängen sind unterhalb von rund 2400 m grosse Gleitschneelawinen zu erwarten. Exponierte Verkehrswege können gefährdet sein. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Neu- und Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 1600m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 1600m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee der letzten Tage ist vereinzelt noch störanfällig. Diese Gefahrenstellen sind selten aber kaum zu erkennen. Vorsicht vor allem an eher schneearmen Stellen sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Eine defensive Routenwahl ist sinnvoll.
Mit Westwind entstehen vor allem in Gipfellagen Triebschneeansammlungen. Diese sind meist klein aber leicht auslösbar. Sie sollten im steilen Gelände gemieden werden.

Gleitschneelawinen

Vor allem an sehr steilen Sonnenhängen sind mittlere und vereinzelt grosse Gleitschneelawinen zu erwarten. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee, Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 1800m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Lawinen können teilweise im Altschnee anbrechen und gefährlich gross werden. Vorsicht vor allem an eher schneearmen Stellen. Diese Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen.
Frische Triebschneeansammlungen liegen vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Sie sind meist klein aber leicht auslösbar.
Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.

Gleitschneelawinen

Vor allem an sehr steilen Sonnenhängen sind unterhalb von rund 2200 m mittlere und vereinzelt grosse Gleitschneelawinen zu erwarten. Vorsicht in Hängen mit Gleitschneerissen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sind teils störanfällig. Sie sollten vor allem im sehr steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden. In der Höhe sind die Gefahrenstellen weiter verbreitet und die Gefahr etwas höher.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sie sollten vor allem im extrem steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 16.1.2019, 17:00 / Nächstes Update: 17.1.2019, 17:00
Schneedecke
Die mächtigen Neuschneeschichten von Anfang der Woche verfestigen sich zunehmend. Vor allem an Schattenhängen sind sie teils noch störanfällig. Im Goms und vom östlichen Berner Oberland über den zentralen und östlichen Alpennordhang bis nach Nordbünden und ins nördliche Unterengadin sind die Neuschneeschichten so mächtig, dass Personen kaum noch Lawinen im Altschnee auslösen können. In den übrigen Gebieten, ausser ganz im Süden, sollten tiefer liegende Schwachschichten vorsichtig beurteilt werden. Heikel sind vor allem schneearme Stellen.
In hohen Lagen entstanden in den letzten zwei Tagen mit Westwind meist kleine Triebschneeansammlungen, die am Donnerstag weiter anwachsen.
Unterhalb von rund 2200 m ist das Schneegleiten aktiv und Gleitschneelawinen sind zu erwarten, dies vor allem an Sonnenhängen. Gleitschneerisse wurden auch schon bis 2500 m beobachtet. In den schneereichen Gebieten am Alpennordhang und in Nordbünden können die Gleitschneelawinen teils sehr gross werden.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 16.01.2019
Es war sonnig mit zeitweise hohen Wolkenfeldern.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +4 °C im Westen und +2 °C im Osten sowie bei -2 °C im Süden
Wind
schwach bis mässig aus West bis Südwest, am Nachmittag im Norden und in der Höhe auffrischend
Wetter Prognose bis Donnerstag, 17.01.2019
Im Jura und im Süden ist die Nacht oft bewölkt, sonst teils klar. Am Vormittag ist es im Norden und Osten zuerst noch föhnig aufgehellt, ganz im Osten sogar recht sonnig. Im Tagesverlauf ziehen von Westen Wolken auf und es setzt schwacher Schneefall ein. Im Süden ist es bewölkt mit lokalen Schauern. Die Schneefallgrenze sinkt von 1000 m auf rund 700 m.
Neuschnee
oberhalb von rund 1200 m:
  • Jura; westlicher Alpennordhang, Unterwallis, nördliches Oberwallis: 5 bis 10 cm
  • übriger Alpennordhang, Sottoceneri: bis 5 cm
Temperatur
Die Mittagstemperatur auf 2000 m sinkt auf -5 °C im Westen und Süden, und auf -2 °C im Osten.
Wind
  • mässig, im Jura, im Westen und im Hochgebirge stark aus Südwest
  • südlich vom Alpenhauptkamm meist schwach aus Süd
Tendenz bis Samstag, 19.01.2019
In der Nacht auf Freitag fallen im Norden rund 10 cm Schnee oberhalb von rund 1000 m. Im Tagesverlauf wird es aus Westen meist sonnig. Am Samstag ist es von Südwesten her zunehmend dicht bewölkt. Im Süden kann wenig Schnee fallen, im Norden bleibt es trocken. Die Lawinengefahr ändert sich am Freitag nicht wesentlich und geht vor allem von Triebschnee und Gleitschnee aus. Am Samstag nimmt die Lawinengefahr etwas ab.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 16.1.2019, 17:00 / Nächstes Update: 17.1.2019, 17:00
Schneedecke
Die mächtigen Neuschneeschichten von Anfang der Woche verfestigen sich zunehmend. Vor allem an Schattenhängen sind sie teils noch störanfällig. Im Goms und vom östlichen Berner Oberland über den zentralen und östlichen Alpennordhang bis nach Nordbünden und ins nördliche Unterengadin sind die Neuschneeschichten so mächtig, dass Personen kaum noch Lawinen im Altschnee auslösen können. In den übrigen Gebieten, ausser ganz im Süden, sollten tiefer liegende Schwachschichten vorsichtig beurteilt werden. Heikel sind vor allem schneearme Stellen.
In hohen Lagen entstanden in den letzten zwei Tagen mit Westwind meist kleine Triebschneeansammlungen, die am Donnerstag weiter anwachsen.
Unterhalb von rund 2200 m ist das Schneegleiten aktiv und Gleitschneelawinen sind zu erwarten, dies vor allem an Sonnenhängen. Gleitschneerisse wurden auch schon bis 2500 m beobachtet. In den schneereichen Gebieten am Alpennordhang und in Nordbünden können die Gleitschneelawinen teils sehr gross werden.
Wetter Rückblick auf Mittwoch, 16.01.2019
Es war sonnig mit zeitweise hohen Wolkenfeldern.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen +4 °C im Westen und +2 °C im Osten sowie bei -2 °C im Süden
Wind
schwach bis mässig aus West bis Südwest, am Nachmittag im Norden und in der Höhe auffrischend
Wetter Prognose bis Donnerstag, 17.01.2019
Im Jura und im Süden ist die Nacht oft bewölkt, sonst teils klar. Am Vormittag ist es im Norden und Osten zuerst noch föhnig aufgehellt, ganz im Osten sogar recht sonnig. Im Tagesverlauf ziehen von Westen Wolken auf und es setzt schwacher Schneefall ein. Im Süden ist es bewölkt mit lokalen Schauern. Die Schneefallgrenze sinkt von 1000 m auf rund 700 m.
Neuschnee
oberhalb von rund 1200 m:
  • Jura; westlicher Alpennordhang, Unterwallis, nördliches Oberwallis: 5 bis 10 cm
  • übriger Alpennordhang, Sottoceneri: bis 5 cm
Temperatur
Die Mittagstemperatur auf 2000 m sinkt auf -5 °C im Westen und Süden, und auf -2 °C im Osten.
Wind
  • mässig, im Jura, im Westen und im Hochgebirge stark aus Südwest
  • südlich vom Alpenhauptkamm meist schwach aus Süd
Tendenz bis Samstag, 19.01.2019
In der Nacht auf Freitag fallen im Norden rund 10 cm Schnee oberhalb von rund 1000 m. Im Tagesverlauf wird es aus Westen meist sonnig. Am Samstag ist es von Südwesten her zunehmend dicht bewölkt. Im Süden kann wenig Schnee fallen, im Norden bleibt es trocken. Die Lawinengefahr ändert sich am Freitag nicht wesentlich und geht vor allem von Triebschnee und Gleitschnee aus. Am Samstag nimmt die Lawinengefahr etwas ab.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

 

Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen