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Lawinenbulletin bis Freitag, 15. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe: Do. 14.11., 17:00 Nächstes Update: Fr. 15.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 15. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 14.11., 17:00 Nächstes Update Fr. 15.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 15. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 14.11., 17:00 Nächstes Update Fr. 15.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 15. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Do. 14.11., 17:00 Nächstes Update Fr. 15.11., 17:00 Gültigkeit

 
Gross, Stufe 4

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Viel Neuschnee und Triebschnee bilden die Hauptgefahr. Mit dem intensiven Schneefall sind im Verlaufe der Nacht vermehrt spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch sehr grosse. Sie können in den typischen Lawinenzügen bis in mittlere Lagen vorstossen. Vor allem hoch gelegene Verkehrswege können vereinzelt gefährdet sein. Für Touren und Schneeschuhwanderungen abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr kritisch.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind zunehmend Gleitschneelawinen möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee bildet die Hauptgefahr. Mit starkem Südwind entstehen in der Nacht zudem störanfällige Triebschneeansammlungen. Lawinen können leicht ausgelöst werden und vereinzelt gross werden. Zudem sind einzelne spontane Lawinen möglich, dies vor allem in der Nacht. Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Vorsicht.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen können stellenweise durch Personen ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Die Triebschneeansammlungen sollten vorsichtig beurteilt werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Mit teils stürmischem Wind wachsen sie in der Nacht weiter an. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Die Triebschneeansammlungen sollten möglichst gemieden werden. Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 14.11.2019, 17:00 / Nächstes Update: 15.11.2019, 17:00
Schneedecke
Oberhalb von 1000 bis 1500 m liegt verbreitet Schnee. Mit der Schneehöhe von 50 bis 80 cm auf 2500 m liegt am meisten Schnee am Alpenhauptkamm vom Monte Rosa Gebiet bis zum Ofenpass. In den übrigen Gebieten, ausser im vergletscherten Hochgebirge, ist die Schneecke meist noch dünn und unregelmässig. In den letzten Tagen wurde lockerer Neu- und Altschnee zunächst mit Nordwind und am Donnerstag mit Südwind verfrachtet. Dieser wurde vor allem in Rinnen und Mulden und hinter Geländekuppen abgelagert. In der Nacht auf Freitag entstehen mit den sehr intensiven Schneefällen am Alpenhauptkamm und südlich davon und starkem bis stürmischem Südwind grosse und flächige Triebschneeansammlungen.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 14.11.2019
Im Osten war es recht sonnig, sonst meist stark bewölkt. Am Vormittag setzte im Jura, am Walliser Alpenhauptkamm und im westlichen Tessin schwacher Niederschlag ein, der sich gegen den Abend intensivierte. Die Schneefallgrenze lag im Norden bei 800 bis 1000 m, im Süden bei 600 bis 800 m.
Neuschnee
bis Donnerstagabend im westlichen Jura, am westlichen Alpenhauptkamm, im Gotthardgebiet und im westlichen Tessin lokal 5 bis 10 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -2 °C in den Föhngebieten des Nordens und -5 °C im Süden
Wind
aus südlichen Richtungen
  • mässig bis stark, am nördlichen Alpenkamm stark bis stürmisch
  • in den nördlichen Voralpen und ganz im Süden schwach bis mässig
Wetter Prognose bis Freitag, 15.11.2019
In der Nacht auf Freitag fällt am Alpenhauptkamm und südlich davon anhaltend und ergiebig Schnee. Die Schneefälle greifen auch auf die Gebiete unmittelbar nördlich des Alpenhauptkammes über, allerdings sind sie dort weniger intensiv. Weiter nach Norden nehmen die Schneefälle ab, in den Föhngebieten des Nordens bleibt es voraussichtlich trocken und es ist teils föhnig aufgehellt. Am Freitagmorgen verlagern sich die Schneefälle ins Engadin und in den übrigen Gebieten lassen sie im Tagesverlauf nach. Auch der Wind lässt etwas nach. Die Schneefallgrenze sinkt in den oberen Tälern des Tessins in der Nacht auf Freitag bis in die Talböden, sonst liegt sie bei 800 bis 1000 m.
Neuschnee
Von Donnerstag- bis Freitagabend, im Süden oberhalb von rund 800 m, im Norden oberhalb von rund 1200 m:
  • Alpenhauptkamm vom Monte Rosa Gebiet über das Simplongebiet und das südliche Goms bis in die südliche Urseren, obere Maggiatäler, Alpenhauptkamm vom Bergell bis ins Berninagebiet: 60 bis 80 cm
  • Übrige Gebiete des Alpenhauptkammes vom Grossen St Bernhard bis ins Oberengadin und südlich davon, Gebiet Riederalp: 40 bis 60 cm
  • Nördlich an den Alpenhauptkamm und das Gebiet Riederalp angrenzende Gebiete, übriges Engadin, Münstertal: 20 bis 40 cm
  • Übrige Gebiete des Alpennordhanges, des Wallis und Graubündens: 10 bis 20 cm, in den Voralpen und im Jura wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und -5 °C im Süden
Wind
  • in der Nacht auf Freitag stark bis stürmisch aus Südost bis Süd, in den Alpentälern des Nordes starker Föhn
  • im Tagesverlauf etwas nachlassend, mässig bis stark aus Süd bis Südwest
Tendenz bis Sonntag, 17.11.2019
Am Samstag ist es am Alpenhauptkamm und südlich davon meist bewölkt und oberhalb von rund 900 m fällt zeitweise etwas Schnee. Im Norden ist es mit Wolkenfeldern teils sonnig. Am Sonntag ist es meist bewölkt. Zeitweise fällt etwas Schnee, vor allem in den östlichen und südlichen Gebieten. Die Schneefallgrenze liegt im Norden bei 600 m und im Süden bei 1000 m.
Die Lawinengefahr nimmt langsam ab. In den Hauptniederschlagsgebieten sind kaum noch spontane, trockene Lawinen zu erwarten. In der Höhe können Wintersportler und Bergsteiger aber nach wie vor Lawinen auslösen, in den Hauptniederschlagsgebieten auch grosse.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 14.11.2019, 17:00 / Nächstes Update: 15.11.2019, 17:00
Schneedecke
Oberhalb von 1000 bis 1500 m liegt verbreitet Schnee. Mit der Schneehöhe von 50 bis 80 cm auf 2500 m liegt am meisten Schnee am Alpenhauptkamm vom Monte Rosa Gebiet bis zum Ofenpass. In den übrigen Gebieten, ausser im vergletscherten Hochgebirge, ist die Schneecke meist noch dünn und unregelmässig. In den letzten Tagen wurde lockerer Neu- und Altschnee zunächst mit Nordwind und am Donnerstag mit Südwind verfrachtet. Dieser wurde vor allem in Rinnen und Mulden und hinter Geländekuppen abgelagert. In der Nacht auf Freitag entstehen mit den sehr intensiven Schneefällen am Alpenhauptkamm und südlich davon und starkem bis stürmischem Südwind grosse und flächige Triebschneeansammlungen.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 14.11.2019
Im Osten war es recht sonnig, sonst meist stark bewölkt. Am Vormittag setzte im Jura, am Walliser Alpenhauptkamm und im westlichen Tessin schwacher Niederschlag ein, der sich gegen den Abend intensivierte. Die Schneefallgrenze lag im Norden bei 800 bis 1000 m, im Süden bei 600 bis 800 m.
Neuschnee
bis Donnerstagabend im westlichen Jura, am westlichen Alpenhauptkamm, im Gotthardgebiet und im westlichen Tessin lokal 5 bis 10 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -2 °C in den Föhngebieten des Nordens und -5 °C im Süden
Wind
aus südlichen Richtungen
  • mässig bis stark, am nördlichen Alpenkamm stark bis stürmisch
  • in den nördlichen Voralpen und ganz im Süden schwach bis mässig
Wetter Prognose bis Freitag, 15.11.2019
In der Nacht auf Freitag fällt am Alpenhauptkamm und südlich davon anhaltend und ergiebig Schnee. Die Schneefälle greifen auch auf die Gebiete unmittelbar nördlich des Alpenhauptkammes über, allerdings sind sie dort weniger intensiv. Weiter nach Norden nehmen die Schneefälle ab, in den Föhngebieten des Nordens bleibt es voraussichtlich trocken und es ist teils föhnig aufgehellt. Am Freitagmorgen verlagern sich die Schneefälle ins Engadin und in den übrigen Gebieten lassen sie im Tagesverlauf nach. Auch der Wind lässt etwas nach. Die Schneefallgrenze sinkt in den oberen Tälern des Tessins in der Nacht auf Freitag bis in die Talböden, sonst liegt sie bei 800 bis 1000 m.
Neuschnee
Von Donnerstag- bis Freitagabend, im Süden oberhalb von rund 800 m, im Norden oberhalb von rund 1200 m:
  • Alpenhauptkamm vom Monte Rosa Gebiet über das Simplongebiet und das südliche Goms bis in die südliche Urseren, obere Maggiatäler, Alpenhauptkamm vom Bergell bis ins Berninagebiet: 60 bis 80 cm
  • Übrige Gebiete des Alpenhauptkammes vom Grossen St Bernhard bis ins Oberengadin und südlich davon, Gebiet Riederalp: 40 bis 60 cm
  • Nördlich an den Alpenhauptkamm und das Gebiet Riederalp angrenzende Gebiete, übriges Engadin, Münstertal: 20 bis 40 cm
  • Übrige Gebiete des Alpennordhanges, des Wallis und Graubündens: 10 bis 20 cm, in den Voralpen und im Jura wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Norden und -5 °C im Süden
Wind
  • in der Nacht auf Freitag stark bis stürmisch aus Südost bis Süd, in den Alpentälern des Nordes starker Föhn
  • im Tagesverlauf etwas nachlassend, mässig bis stark aus Süd bis Südwest
Tendenz bis Sonntag, 17.11.2019
Am Samstag ist es am Alpenhauptkamm und südlich davon meist bewölkt und oberhalb von rund 900 m fällt zeitweise etwas Schnee. Im Norden ist es mit Wolkenfeldern teils sonnig. Am Sonntag ist es meist bewölkt. Zeitweise fällt etwas Schnee, vor allem in den östlichen und südlichen Gebieten. Die Schneefallgrenze liegt im Norden bei 600 m und im Süden bei 1000 m.
Die Lawinengefahr nimmt langsam ab. In den Hauptniederschlagsgebieten sind kaum noch spontane, trockene Lawinen zu erwarten. In der Höhe können Wintersportler und Bergsteiger aber nach wie vor Lawinen auslösen, in den Hauptniederschlagsgebieten auch grosse.

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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