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Lawinenbulletin bis Sonntag, 17. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe: Sa. 16.11., 17:00 Nächstes Update: So. 17.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 17. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 16.11., 17:00 Nächstes Update So. 17.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 17. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 16.11., 17:00 Nächstes Update So. 17.11., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Sonntag, 17. November 2019

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr

Ausgabe Sa. 16.11., 17:00 Nächstes Update So. 17.11., 17:00 Gültigkeit

 
Gross, Stufe 4

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Viel Neuschnee und Triebschnee bilden die Hauptgefahr. Mit Neuschnee und Sturm sind ab dem Vormittag spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch sehr grosse. Am Vormittag wird die Gefahrenstufe 4, "gross" erreicht. Lawinen können in den typischen Lawinenzügen bis in mittlere Lagen vorstossen. Exponierte Teile von Verkehrswegen können gefährdet sein. Für Touren und Schneeschuhwanderungen abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr kritisch.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen zu erwarten.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee bildet die Hauptgefahr. Mit starkem bis stürmischem Südostwind entstehen Triebschneeansammlungen. Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Vorsicht.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen können stellenweise durch Personen ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Anzahl und Grösse der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Die Triebschneeansammlungen sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee bildet die Hauptgefahr. Mit starkem bis stürmischem Südostwind entstehen zudem störanfällige Triebschneeansammlungen. Lawinen können leicht ausgelöst werden und vereinzelt gross werden. Zudem sind einzelne spontane Lawinen möglich. Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr und Vorsicht.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind Gleitschneelawinen zu erwarten.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 16.11.2019, 17:00 / Nächstes Update: 17.11.2019, 17:00
Schneedecke
Im Süden setzen und verfestigen sich die grossen Neuschneemengen der letzten Tage, doch kommt am Sonntag nochmals einiges an Neuschnee dazu. Im Norden sind Kämme und Gipfel abgeblasen und der Triebschnee liegt vor allem in kammfernen Rinnen und Mulden. Die Schneehöhen betragen an flachen Messfeldern auf 2500 m am Alpenhauptkamm vom Monte Rosa bis ins Berninagebiet und südlich davon verbreitet 80 bis 120 cm, am übrigen Alpenhauptkamm und in den nördlich angrenzenden Gebieten sowie im nördlichen Unterwallis und in Graubünden südlich des Vorderrheins 50 bis 80 cm. Weiter nördlich liegt weniger Schnee.
Mit Ost- bis Südwind wird am Sonntag vor allem der Neuschnee verfrachtet.
Wetter Rückblick auf Samstag, 16.11.2019
Am Alpenhauptkamm vom Simplongebiet bis ins Oberengadin und südlich davon war es stark bewölkt und nachts fiel anhaltend Schnee oberhalb von rund 1200 m. Tagsüber fiel im Simplon- und Gotthardgebiet sowie am zentralen Alpensüdhang noch wenig Schnee in Schauern. Sonst war es überall recht sonnig mit Wolkenfeldern.
Neuschnee
Seit Freitagabend fielen am Alpensüdhang und im südlichen Mittelbünden weitere 10 bis 20 cm, im Oberengadin bis 30 cm Schnee. Insgesamt fielen von Donnerstag- bis Samstagabend, im Süden oberhalb von rund 1400 m, im Norden oberhalb von rund 1800 m:
  • Simplongebiet, südliches Goms, südliche Gebiete der Urseren und des Tavetsch, Alpensüdhang ohne Münstertal, Oberengadin: 60 bis 80 cm, im Simplongebiet und im Bedrettotal bis 100 cm
  • Übrige Gebiete des Alpenhauptkammes vom Matterhorn bis zum Oberalppass, Aletschgebiet, Mittelbünden: 40 bis 60 cm
  • Unterwalliser Alpenhauptkamm, nördlich an den Alpenhauptkamm angrenzende Gebiete, übrige Gebiete Graubündens: 20 bis 40 cm
  • sonst 10 bis 20 cm, in den Voralpen wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -4 °C im Westen und Süden und -2 °C im Osten
Wind
in der Höhe mässig bis stark, sonst schwach bis mässig aus Süd
Wetter Prognose bis Sonntag, 17.11.2019
In der Nacht auf Sonntag ist es von Südosten her zunehmend bewölkt und verbreitet setzt Schneefall ein, der im Laufe des Nachmittages nachlässt. Die Schneefallgrenze liegt im Norden unter 1000 m, im Süden steigt sie im Tagesverlauf auf etwa 1500 m. Die Niederschläge können im Oberengadin zeitweise intensiv und ergiebig sein, die Niederschlagsmengen sind aber unsicher.
Neuschnee
Von Samstag- bis Sonntagabend:
  • Oberengadin, Bergell, Puschlav: 30 bis 50 cm
  • übrige Gebiete des Alpenhauptkamms vom Monte Rosa bis ins Engadin und südlich davon, Aletschgebiet, Mittelbünden, Unterengadin: 20 bis 30 cm
  • übrige Gebiete: 10 bis 20 cm, ganz im Westen 5 bis 10 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -6 °C im Westen, bei -3 °C im Osten und bei -2 °C im Süden
Wind
  • nachts aus Nordost bis Ost: mässig, im Norden und Osten stark
  • tagsüber im Süden und Osten stark bis stürmisch aus Südost, im Westen mässig aus verschiedenen Richtungen
Tendenz bis Dienstag, 19.11.2019
Im Süden ist es an beiden Tagen meist stark bewölkt und oberhalb von 1000 m fällt immer wieder etwas Schnee. Im Norden ist es am Montag zunächst noch bewölkt mit letzten Schneeflocken oberhalb von 600 m, im Tagesverlauf von Westen her dann zunehmend sonnig. Am Dienstag ist es im Osten zunächst bewölkt, dann wie im Westen meist sonnig.
Die Lawinengefahr nimmt ab. Im Südosten kann sie am Dienstag wieder leicht ansteigen.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Im Süden viel Neuschnee. Abseits gesicherter Pisten gebietsweise grosse Lawinengefahr
Ausgabe: 16.11.2019, 17:00 / Nächstes Update: 17.11.2019, 17:00
Schneedecke
Im Süden setzen und verfestigen sich die grossen Neuschneemengen der letzten Tage, doch kommt am Sonntag nochmals einiges an Neuschnee dazu. Im Norden sind Kämme und Gipfel abgeblasen und der Triebschnee liegt vor allem in kammfernen Rinnen und Mulden. Die Schneehöhen betragen an flachen Messfeldern auf 2500 m am Alpenhauptkamm vom Monte Rosa bis ins Berninagebiet und südlich davon verbreitet 80 bis 120 cm, am übrigen Alpenhauptkamm und in den nördlich angrenzenden Gebieten sowie im nördlichen Unterwallis und in Graubünden südlich des Vorderrheins 50 bis 80 cm. Weiter nördlich liegt weniger Schnee.
Mit Ost- bis Südwind wird am Sonntag vor allem der Neuschnee verfrachtet.
Wetter Rückblick auf Samstag, 16.11.2019
Am Alpenhauptkamm vom Simplongebiet bis ins Oberengadin und südlich davon war es stark bewölkt und nachts fiel anhaltend Schnee oberhalb von rund 1200 m. Tagsüber fiel im Simplon- und Gotthardgebiet sowie am zentralen Alpensüdhang noch wenig Schnee in Schauern. Sonst war es überall recht sonnig mit Wolkenfeldern.
Neuschnee
Seit Freitagabend fielen am Alpensüdhang und im südlichen Mittelbünden weitere 10 bis 20 cm, im Oberengadin bis 30 cm Schnee. Insgesamt fielen von Donnerstag- bis Samstagabend, im Süden oberhalb von rund 1400 m, im Norden oberhalb von rund 1800 m:
  • Simplongebiet, südliches Goms, südliche Gebiete der Urseren und des Tavetsch, Alpensüdhang ohne Münstertal, Oberengadin: 60 bis 80 cm, im Simplongebiet und im Bedrettotal bis 100 cm
  • Übrige Gebiete des Alpenhauptkammes vom Matterhorn bis zum Oberalppass, Aletschgebiet, Mittelbünden: 40 bis 60 cm
  • Unterwalliser Alpenhauptkamm, nördlich an den Alpenhauptkamm angrenzende Gebiete, übrige Gebiete Graubündens: 20 bis 40 cm
  • sonst 10 bis 20 cm, in den Voralpen wenige Zentimeter oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -4 °C im Westen und Süden und -2 °C im Osten
Wind
in der Höhe mässig bis stark, sonst schwach bis mässig aus Süd
Wetter Prognose bis Sonntag, 17.11.2019
In der Nacht auf Sonntag ist es von Südosten her zunehmend bewölkt und verbreitet setzt Schneefall ein, der im Laufe des Nachmittages nachlässt. Die Schneefallgrenze liegt im Norden unter 1000 m, im Süden steigt sie im Tagesverlauf auf etwa 1500 m. Die Niederschläge können im Oberengadin zeitweise intensiv und ergiebig sein, die Niederschlagsmengen sind aber unsicher.
Neuschnee
Von Samstag- bis Sonntagabend:
  • Oberengadin, Bergell, Puschlav: 30 bis 50 cm
  • übrige Gebiete des Alpenhauptkamms vom Monte Rosa bis ins Engadin und südlich davon, Aletschgebiet, Mittelbünden, Unterengadin: 20 bis 30 cm
  • übrige Gebiete: 10 bis 20 cm, ganz im Westen 5 bis 10 cm
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -6 °C im Westen, bei -3 °C im Osten und bei -2 °C im Süden
Wind
  • nachts aus Nordost bis Ost: mässig, im Norden und Osten stark
  • tagsüber im Süden und Osten stark bis stürmisch aus Südost, im Westen mässig aus verschiedenen Richtungen
Tendenz bis Dienstag, 19.11.2019
Im Süden ist es an beiden Tagen meist stark bewölkt und oberhalb von 1000 m fällt immer wieder etwas Schnee. Im Norden ist es am Montag zunächst noch bewölkt mit letzten Schneeflocken oberhalb von 600 m, im Tagesverlauf von Westen her dann zunehmend sonnig. Am Dienstag ist es im Osten zunächst bewölkt, dann wie im Westen meist sonnig.
Die Lawinengefahr nimmt ab. Im Südosten kann sie am Dienstag wieder leicht ansteigen.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen