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Lawinenbulletin bis Freitag, 14. Dezember 2018

Verbreitet mässige Lawinengefahr

Ausgabe: Do. 13.12., 17:00 Nächstes Update: Fr. 14.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 14. Dezember 2018

Verbreitet mässige Lawinengefahr

Ausgabe Do. 13.12., 17:00 Nächstes Update Fr. 14.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 14. Dezember 2018

Verbreitet mässige Lawinengefahr

Ausgabe Do. 13.12., 17:00 Nächstes Update Fr. 14.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Freitag, 14. Dezember 2018

Verbreitet mässige Lawinengefahr

Ausgabe Do. 13.12., 17:00 Nächstes Update Fr. 14.12., 17:00 Gültigkeit

 
Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen können teilweise noch ausgelöst werden. Touren und Variantenabfahrten erfordern eine vorsichtige Routenwahl.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Gering, Stufe 1

Einzelne Gefahrenstellen liegen im extremen Steilgelände. Schon ein kleiner Rutsch kann Schneesportler mitreissen und zum Absturz bringen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Lawinen können besonders an eher schneearmen Stellen im Altschnee ausgelöst werden. Diese können gefährlich gross werden. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen.
Zudem sind die meist kleinen Triebschneeansammlungen vom Donnerstag noch störanfällig. Diese sollten besonders im sehr steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden.
Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Gleitschneelawinen

An sehr steilen Grashängen sind unterhalb von rund 2000 m einzelne kleine Gleitschneelawinen möglich. Vorsicht in Hängen mit Gleitschneerissen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Schwachschichten im Altschnee können besonders an eher schneearmen Stellen stellenweise noch ausgelöst werden. Lawinen können gefährlich gross werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen Hängen oberhalb von rund 2400 m. Zudem sind die meist kleinen Triebschneeansammlungen vom Donnerstag in Kamm- und Passlagen sowie im Hochgebirge teils noch auslösbar. Eine vorsichtige Routenwahl und Entlastungsabstände werden empfohlen.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2000 m sind vereinzelt meist kleine Gleitschneelawinen möglich. Vorsicht in Hängen mit Gleitschneerissen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Trockene Lawinen

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Die oberflächennahen Schneeschichten können stellenweise noch ausgelöst werden. Zudem können sehr vereinzelt Lawinen an eher schneearmen Stellen im Altschnee ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m.
Eine vorsichtige Routenwahl und Entlastungsabstände werden empfohlen.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2000 m sind meist kleine Gleitschneelawinen möglich. Vorsicht in Hängen mit Gleitschneerissen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet mässige Lawinengefahr
Ausgabe: 13.12.2018, 17:00 / Nächstes Update: 14.12.2018, 17:00
Schneedecke
In der Schneedecke sind besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m schwache, aufbauend umgewandelte Schichten eingelagert. Diese sind vielerorts gut überdeckt und können nur vereinzelt von Personen ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen liegen an schneearmen Stellen sowie in den inneralpinen Gebieten des Wallis und Graubündens, wo diese Schichten weniger mächtig überdeckt sind. An Südhängen und allgemein unterhalb von 2200 m ist der Schneedeckenaufbau meist günstig.
In Kamm- und Passlagen entstanden am Donnerstag meist kleine, leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.
An steilen, besonnten Grashängen können weiterhin Gleitschneelawinen abrutschen.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 13.12.2018
Nach klarer Nacht war es tagsüber in den Bergen zunächst meist sonnig. Am Nachmittag zogen im Westen Wolken auf. Am zentralen Alpensüdhang und im Jura war es den ganzen Tag stark bewölkt.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -7 °C im Westen und -11 °C im Osten
Wind
meist schwach, in der Höhe zeitweise mässiger Südwestwind
Wetter Prognose bis Freitag, 14.12.2018
Die Nacht ist im Westen und Süden teils bewölkt, im Osten meist klar. Tagsüber ist es meist sonnig. Nur im Jura bleibt es bewölkt.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m um -8 °C
Wind
meist schwach, im Hochgebirge zeitweise mässig aus West bis Nordwest
Tendenz bis Sonntag, 16.12.2018
Am Samstag ist es zunächst noch sonnig. Am Nachmittag zieht aus Westen Bewölkung auf und in der Folge setzt in der Nacht auf Sonntag Niederschlag ein. Am Sonntag schneit es in allen Regionen zeitweise. Am meisten Schnee fällt am westlichen Alpennordhang sowie im Unterwallis. Die Schneefallgrenze steigt bis gegen 1400 m an.
Die Lawinengefahr ändert am Samstag kaum, am Sonntag steigt sie gebietsweise an.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet mässige Lawinengefahr
Ausgabe: 13.12.2018, 17:00 / Nächstes Update: 14.12.2018, 17:00
Schneedecke
In der Schneedecke sind besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m schwache, aufbauend umgewandelte Schichten eingelagert. Diese sind vielerorts gut überdeckt und können nur vereinzelt von Personen ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen liegen an schneearmen Stellen sowie in den inneralpinen Gebieten des Wallis und Graubündens, wo diese Schichten weniger mächtig überdeckt sind. An Südhängen und allgemein unterhalb von 2200 m ist der Schneedeckenaufbau meist günstig.
In Kamm- und Passlagen entstanden am Donnerstag meist kleine, leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.
An steilen, besonnten Grashängen können weiterhin Gleitschneelawinen abrutschen.
Wetter Rückblick auf Donnerstag, 13.12.2018
Nach klarer Nacht war es tagsüber in den Bergen zunächst meist sonnig. Am Nachmittag zogen im Westen Wolken auf. Am zentralen Alpensüdhang und im Jura war es den ganzen Tag stark bewölkt.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -7 °C im Westen und -11 °C im Osten
Wind
meist schwach, in der Höhe zeitweise mässiger Südwestwind
Wetter Prognose bis Freitag, 14.12.2018
Die Nacht ist im Westen und Süden teils bewölkt, im Osten meist klar. Tagsüber ist es meist sonnig. Nur im Jura bleibt es bewölkt.
Neuschnee
-
Temperatur
am Mittag auf 2000 m um -8 °C
Wind
meist schwach, im Hochgebirge zeitweise mässig aus West bis Nordwest
Tendenz bis Sonntag, 16.12.2018
Am Samstag ist es zunächst noch sonnig. Am Nachmittag zieht aus Westen Bewölkung auf und in der Folge setzt in der Nacht auf Sonntag Niederschlag ein. Am Sonntag schneit es in allen Regionen zeitweise. Am meisten Schnee fällt am westlichen Alpennordhang sowie im Unterwallis. Die Schneefallgrenze steigt bis gegen 1400 m an.
Die Lawinengefahr ändert am Samstag kaum, am Sonntag steigt sie gebietsweise an.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen