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Lawinenbulletin bis Mittwoch, 19. Mai 2021

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Di. 18.05., 17:00 Nächstes Update: Mi. 19.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Mittwoch, 19. Mai 2021

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Di. 18.05., 17:00 Nächstes Update Mi. 19.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Mittwoch, 19. Mai 2021

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Di. 18.05., 17:00 Nächstes Update Mi. 19.05., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Mittwoch, 19. Mai 2021

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Di. 18.05., 17:00 Nächstes Update Mi. 19.05., 17:00 Gültigkeit

  
Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 2400m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Lawinen können mittlere Grösse erreichen. Anzahl und Grösse der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.
Sehr vereinzelt können Lawinen auch tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen und gross werden. Eine vorsichtige Routenwahl ist empfohlen.

Nasse Lawinen im Tagesverlauf

Mit der Sonneneinstrahlung sind einzelne nasse Lawinen möglich. Diese können vor allem an Nord- und Osthängen aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten vereinzelt gross werden.

Bemerkung

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände, weshalb die Lawinengefahr vor Ort besonders gründlich überprüft werden sollte.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Neuschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 2500m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 2500m.

Gefahrenbeschrieb

Mit Neuschnee und mässigem bis starkem Nordwestwind entstehen in der Höhe Triebschneeansammlungen. Zudem sind die Triebschneeansammlungen der letzten Tage störanfällig. Trockene Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Vereinzelt können Lawinen auch tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen und gross werden. Touren erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Nasse Lawinen

Es sind nasse Lawinen möglich. Diese können vor allem an Nord- und Osthängen aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten vereinzelt gross werden.

Bemerkung

Der Lawinenwarndienst hat derzeit wenig Informationen aus dem Gelände, weshalb die Lawinengefahr vor Ort besonders gründlich überprüft werden sollte.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 18.5.2021, 17:00 / Nächstes Update: 19.5.2021, 17:00
Schneedecke
Mit Neuschnee und teils starkem Nordwestwind entstehen besonders am Alpennordhang, sowie allgemein im Hochgebirge störanfällige Triebschneeansammlungen. Zudem stabilisieren sich mit den tiefen Temperaturen allfällige Schwachschichten nur langsam, weshalb auch der Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage in der Höhe teilweise störanfällig bleibt. Stellenweise können Lawinen tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen. In der Höhe sind die Verhältnisse für die Jahreszeit winterlich.
Die Altschneedecke ist an Nordhängen unterhalb von 2500 m, an Ost-, Süd- und Westhängen bis auf rund 3000 m durchfeuchtet. Nass- und Gleitschneelawinen sind weiterhin möglich, besonders bei Sonneneinstrahlung.
Wetter Rückblick auf Dienstag, 18.05.2021
Die nächtlichen Schauer im Norden zogen am Vormittag nach Osten ab. Tagsüber war es im Süden meist sonnig, im Norden wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen Phasen.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze lag bei rund 1600 m. Oberhalb von 2000 m fiel von Montagnachmittag bis Dienstagvormittag in Schauern:
  • Westlichstes Unterwallis, Alpennordhang, nördliches Prättigau bis Samnaun: 5 bis 10 cm
  • sonst weniger oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen 0 °C im Norden und +7 °C ganz im Süden
Wind
aus westlichen Richtungen
  • in der Nacht in der Höhe noch mässig bis stark
  • tagsüber abflauend und am Nachmittag meist schwach
Wetter Prognose bis Mittwoch, 19.05.2021
Im Norden ist es weiterhin veränderlich bis stark bewölkt mit nur kurzen Aufhellungen und wiederholten Schauern, besonders am Alpennordhang. Zum Teil sind auch Gewitter möglich. Südlich des Alpenhauptkammes ist es am Vormittag meist sonnig, am Nachmittag gibt es vermehrt Quellwolken.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1300 und 1600 m. Von Dienstag bis Mittwochnachmittag fallen oberhalb von rund 2000 m:
  • Alpennordhang: 20 bis 40 cm
  • Unterwallis, Nordbünden: 10 bis 20 cm
  • weiter südlich meist weniger, südlich des Alpenhauptkammes: trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -2 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
  • im Norden mässiger, in der Höhe starker Nordwestwind, im Tagesverlauf etwas abflauend
  • im Süden in den Bergen mässiger bis starker Nordwind, mit Nordföhn zum Teil bis in die Täler
Tendenz bis Freitag, 21.05.2021
Donnerstag
Im Norden ist es am Morgen noch bewölkt mit letzten Schauern, dann wird es im Tagesverlauf aus Westen ziemlich sonnig. Im Süden ist es sonnig mit Quellwolken am Nachmittag. Der Nordwestwind bläst meist noch mässig, im Süden in der Höhe stark. Dann nimmt er ab und dreht am Abend auf Südwest. Die Gefahr von trockenen Lawinen verändert sich nicht wesentlich. Mit der Sonneneinstrahlung sind aus dem Neuschnee viele feuchte Lockerschneerutsche und -lawinen zu erwarten.
Freitag
Im Osten ist es noch föhnig aufgehellt, sonst meist stark bewölkt. Aus Westen kommen Niederschläge auf, die Schneefallgrenze liegt bei rund 2200 m. Die Gefahr von trockenen Lawinen verändert sich in der Höhe nicht wesentlich. Nassschneelawinen sind einem leichten Tagesgang unterworfen.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

In der Höhe gebietsweise erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 18.5.2021, 17:00 / Nächstes Update: 19.5.2021, 17:00
Schneedecke
Mit Neuschnee und teils starkem Nordwestwind entstehen besonders am Alpennordhang, sowie allgemein im Hochgebirge störanfällige Triebschneeansammlungen. Zudem stabilisieren sich mit den tiefen Temperaturen allfällige Schwachschichten nur langsam, weshalb auch der Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage in der Höhe teilweise störanfällig bleibt. Stellenweise können Lawinen tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen. In der Höhe sind die Verhältnisse für die Jahreszeit winterlich.
Die Altschneedecke ist an Nordhängen unterhalb von 2500 m, an Ost-, Süd- und Westhängen bis auf rund 3000 m durchfeuchtet. Nass- und Gleitschneelawinen sind weiterhin möglich, besonders bei Sonneneinstrahlung.
Wetter Rückblick auf Dienstag, 18.05.2021
Die nächtlichen Schauer im Norden zogen am Vormittag nach Osten ab. Tagsüber war es im Süden meist sonnig, im Norden wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen Phasen.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze lag bei rund 1600 m. Oberhalb von 2000 m fiel von Montagnachmittag bis Dienstagvormittag in Schauern:
  • Westlichstes Unterwallis, Alpennordhang, nördliches Prättigau bis Samnaun: 5 bis 10 cm
  • sonst weniger oder trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen 0 °C im Norden und +7 °C ganz im Süden
Wind
aus westlichen Richtungen
  • in der Nacht in der Höhe noch mässig bis stark
  • tagsüber abflauend und am Nachmittag meist schwach
Wetter Prognose bis Mittwoch, 19.05.2021
Im Norden ist es weiterhin veränderlich bis stark bewölkt mit nur kurzen Aufhellungen und wiederholten Schauern, besonders am Alpennordhang. Zum Teil sind auch Gewitter möglich. Südlich des Alpenhauptkammes ist es am Vormittag meist sonnig, am Nachmittag gibt es vermehrt Quellwolken.
Neuschnee
Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1300 und 1600 m. Von Dienstag bis Mittwochnachmittag fallen oberhalb von rund 2000 m:
  • Alpennordhang: 20 bis 40 cm
  • Unterwallis, Nordbünden: 10 bis 20 cm
  • weiter südlich meist weniger, südlich des Alpenhauptkammes: trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m zwischen -2 °C im Norden und +3 °C im Süden
Wind
  • im Norden mässiger, in der Höhe starker Nordwestwind, im Tagesverlauf etwas abflauend
  • im Süden in den Bergen mässiger bis starker Nordwind, mit Nordföhn zum Teil bis in die Täler
Tendenz bis Freitag, 21.05.2021
Donnerstag
Im Norden ist es am Morgen noch bewölkt mit letzten Schauern, dann wird es im Tagesverlauf aus Westen ziemlich sonnig. Im Süden ist es sonnig mit Quellwolken am Nachmittag. Der Nordwestwind bläst meist noch mässig, im Süden in der Höhe stark. Dann nimmt er ab und dreht am Abend auf Südwest. Die Gefahr von trockenen Lawinen verändert sich nicht wesentlich. Mit der Sonneneinstrahlung sind aus dem Neuschnee viele feuchte Lockerschneerutsche und -lawinen zu erwarten.
Freitag
Im Osten ist es noch föhnig aufgehellt, sonst meist stark bewölkt. Aus Westen kommen Niederschläge auf, die Schneefallgrenze liegt bei rund 2200 m. Die Gefahr von trockenen Lawinen verändert sich in der Höhe nicht wesentlich. Nassschneelawinen sind einem leichten Tagesgang unterworfen.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

 

Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen
 

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