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Polymechanik

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In der Mechanikwerkstatt und in der Montagehalle am SLF werden Konstruktionen, Geräte und Messinstrumente, die auf dem Markt nicht angeboten werden, entwickelt, hergestellt und montiert. Das Arbeitsspektrum des Polymechanikers reicht von Feinmechanik bis zu komplexen Stahlbauten für Grossversuchsanlagen. Reparaturen in der Werkstatt oder im Feld gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich.

Der nächste Lehrbeginn ist im Sommer 2024. Das Bewerbungsverfahren für diese Lehrstelle erfolgt im Spätsommer 2023.

 

Bewerbung

Schüler und Schülerinnen, die sich durch den Lehrberuf des Polymechanikers / der Polymechanikerin angesprochen fühlen, nehmen Kontakt mit Herrn Michael Kuenz auf um einen Termin für Schnuppertage zu vereinbaren.

Schnuppertage

Nach Vereinbarung

Berufsbeschreibung

Polymechaniker und Polymechanikerinnen fertigen Werkstücke, stellen Werkzeuge und Vorrichtungen für die Produktion her und bauen Geräte, Apparate, Maschinen oder Anlagen zusammen. In Zusammenarbeit mit andern Fachleuten bearbeiten sie Aufträge oder Projekte, entwickeln Konstruktionslösungen und erstellen technische Dokumente oder bauen Prototypen und führen Versuche durch. Sie wirken mit bei Inbetriebnahmen, beim Planen und Überwachen von Produktionsprozessen oder führen Instandhaltungsarbeiten aus.

Voraussetzungen

Polymechanikerinnen und Polymechanikern macht Physik Spass und sie haben ein grosses Interesse an technischen Zusammenhängen. Sie können sich Konstruktionen räumlich vorstellen. Polymechanikerinnen und Polymechaniker arbeiten exakt, gründlich und sorgfältig. Sie verfügen über viel Ausdauer und Geduld, interessieren sich für die Metallbearbeitung und arbeiten gerne an Maschinen. Sie sind handwerklich geschickt und frei von Allergien auf Metalle, Fette oder Öle. Für den Besuch des Berufsschulunterrichtes auf Niveau G wird das mittlere Niveau einer dreiteiligen Oberstufe der Volksschule vorausgesetzt. Niveau E verlangt in der Regel das oberste Niveau der Oberstufe.

Ausbildung

Die Lehre dauert vier Jahre. Polymechaniker und Polymechanikerinnen werden im Lehrbetrieb ausgebildet und besuchen während maximal zwei Tagen pro Woche die Berufsschule.Während der ersten Lehrhälfte wird in der Grundausbildung ein breites Fundament an Wissen und Können gelegt. Im Zentrum stehen Arbeitstechniken wie manuelle und maschinelle Fertigungstechnik, Montagetechnik, Fügetechnik, Inbetriebnahme, Wartung und fachspezifische Arbeitssicherheit.

Module der obligatorischen Grundausbildung

Manuelle FertigungstechnikMaschinelle FertigungstechnikMontagetechnik
- Werk-, Hilfsstoffe  - Werkzeuge - Baugruppenmontagen
- Fertigungstechniken - Werkzeugmaschinen - Inbetriebnahmen
- Fügetechniken - Fertigungstechniken  
- Mess- und Prüftechniken - Mess- und Prüftechniken  

In der zweiten Lehrhälfte folgt die Schwerpunktausbildung in betrieblichen Tätigkeitsgebieten. In dieser Ausbildungsphase vertiefen die Auszubildenden ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch exemplarisches Lernen an Produktivaufträgen und Projekten.

Aktuelle Tätigkeitsgebiete

  • Projektleitung und Projektbearbeitung
  • Konstruktion
  • Prototypenbau
  • Produktionsunterstützung
  • Teilefertigung
  • Produktionsprozesse

Berufsmaturität

Bei bestandener Aufnahmeprüfung können die Lernenden die Berufsmittelschule besuchen und diese mit der Berufsmatura abschliessen. Diese berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in die Fachhochschulen.

Berufliche Perspektiven

Nach Abschluss der Lehre mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis stehen Polymechanikerinnen und Polymechanikern viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen; z.B.

  • Prozessfachmann/-frau
  • eidg. dipl. Industriemeister/in
  • Techniker TS
  • Ingenieur FH (ehemals HTL; nach bestandener BMS)
  • Ausbilder/in