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Beobachten

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Das SLF sammelt an vielen Standorten in der Schweiz langfristige Informationen über Schnee, Naturgefahren, Permafrost und Gebirgsökosysteme. Die Datenreihen sind in manchen Fällen über siebzig Jahre alt und bergen wertvolle Aussagen über Risiken oder vergangene und zukünftige Veränderungen.  

 
 

Nur mit langfristigen Beobachtungen der Umwelt lassen sich langsame und daher oft unauffällige Entwicklungen erkennen und komplexe Zusammenhänge aufdecken. Zum Beispiel sind jahrzehntelange Messreihen nötig, um zu verstehen, welche Folgen der Klimawandel hat - für die Schneedecke, die Artenvielfalt oder die Häufigkeit von Naturgefahren.

Umweltbeobachtung (Monitoring) ist eine unserer Kernkompetenzen. Dabei beobachten und vermessen wir lediglich und greifen nicht in die natürlichen Abläufe ein. Wir analysieren die zahlreichen gesammelten Daten und berechnen daraus vergangene Entwicklungen oder mit Hilfe von Modellen mögliche Trends für die Zukunft.

Monitoringprojekte benötigen einen langen Atem und viele Arbeitsstunden. Zum Beispiel erfassen wir im Winter täglich Neuschnee und Schneehöhe an zahlreichen Stationen (Abbildung 1). Auf dem Weissfluhjoch bei Davos tun wir dies sogar schon seit 70 Jahren. Oder wir untersuchen in über 20 Bohrlöchern in den Schweizer Alpen, ob und wie sich der Permafrost verändert.

Die Monitorings liefern wertvolle Grundinformationen für Praktiker wie Skiliftbetreiber oder Sicherheitsfachleute, für Behörden, Politik und Wissenschaft. Wir engagieren uns deshalb dafür, unsere Daten für die interessierten Gruppen leicht zugänglich zu machen.

 
 
Windstation Schneestation Spezialstation

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