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Gebirgshydrologie und Massenbewegungen

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Leitung: Dr. Manfred Stähli

Die Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» untersucht Naturgefahren-Prozesse in vorwiegend gebirgigen und teilweise bewaldeten Einzugsgebieten. Sie geht der Entstehung und Ausbreitung von Hoch- und Niedrigwasserabflüssen sowie Geschiebetransport, Hangrutschen, Murgängen und Steinschlag nach. Die Forschungseinheit führt Experimente und Langzeitmessungen durch, welche die Grundlage bilden für die Entwicklung von Simulationsmodellen und Massnahmen zur Gefahrenbeurteilung. Hierzu werden spezielle Messsysteme entwickelt, wie z.B. eine Murgangwaage und Geophon-Sensoren zur Messung von Geschiebetransport. Die Einheit beurteilt Schäden und Schaden bringende Prozesse häufiger sowie extremer Naturereignisse. Deren Daten sind notwendige Eingangsgrössen für ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

Ein zweiter Schwerpunkt der Forschungseinheit ist die Quantifizierung und Vorhersage von Schnee- und Wasserressourcen, zum Beispiel für die Wasserkraft-Produktion oder zur Früherkennung von Trockenheit. Sie betreibt einen operationellen schneehydrologischen Dienst für Bund und Kantone, sowie eine Trockenheits-Informationsplattform für verschiedene Wassernutzer.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern innerhalb der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit kantonalen und Bundesbehörden und auch mit Ingenieurunternehmungen zusammen.

  

Themen

Murgang und Geschiebe

Wildbäche im steilen Gelände können zerstörerische Frachten von Gestein mitreissen. Wir erforschen diese Prozesse, um den Schutz davor zu verbessern.

Steinschlag und Rutschung

Wir erforschen Steinschlag, Felsstürze, Hangmuren und andere Rutschungen, damit Menschen und Infrastruktur in Bergtälern besser geschützt werden...

Hochwasser

Hochwasser richten in der Schweiz enorme Schäden an. Wir erarbeiten seit über hundert Jahren Grundlagen für Vorhersage und Warnung vor Hochwasser.

 

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