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Elektronik

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Am SLF unterstützen Elektroniker die Forschungseinheiten beim Bau von Messsystemen und betreuen die allgemeinen Elektronikanlagen. Handelsübliche Sensoren und Geräte erfüllen die Anforderungen für den Einsatz im winterlichen Gebirge oft nicht und müssen daher angepasst werden. Defekte Komponenten werden im Labor repariert, justiert und vor dem Wiedereinbau umfangreichen Tests unterzogen.

Der nächste Lehrbeginn ist im Sommer 2024. Das Bewerbungsverfahren für diese Lehrstelle erfolgt im Spätsommer 2023.

Bewerbung

Schüler und Schülerinnen, die sich durch den Lehrberuf des Elektronikers / der Elektronikerinnen angesprochen fühlen, melden sich schriftlich für einen Schnuppertag an. Ist das Interesse für den Lehrberuf als Elektroniker nach diesem Schnuppertag weiterhin gegeben, bewerben sich die Kandidaten bis ca. Ende August 2023. Nach einem zentralen Eignungstest in Chur wird mit ausgewählten Kandidaten eine Schnupperlehre durchgeführt.

Schnuppertage

Nach Vereinbarung

 

Berufsbeschreibung allgemein

Elektroniker und Elektronikerinnen entwickeln und realisieren in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten elektronische Schaltungen und Software. Sie wirken mit beim Bearbeiten von Aufträgen oder Projekten, beim Planen und Überwachen von Herstellungsprozessen für Elektronikprodukte und erstellen technische Dokumente wie z.B. Fertigungsunterlagen für Leiterplatten. Sie fertigen elektronische Geräte oder Anlagen, führen Mess- und Prüfarbeiten, Inbetriebsetzungen oder Instandhaltungsarbeiten aus.

Voraussetzungen

Elektronikerinnen und Elektroniker bereiten Rechnen und Algebra Spass, und sie arbeiten gern am Computer. Sie sind Experimentierer und Tüftler, die sich für technische Zusammenhänge und Elektronik interessieren. Elektronikerinnen und Elektroniker sind feinmotorisch begabt und arbeiten gründlich, exakt und sorgfältig. Zudem verfügen sie über ein abstraktes wie auch analytisches Denkvermögen. Die rasanten Entwicklungen in ihrem Beruf verlangen ständige Weiterbildung. Für den Besuch des Berufsschulunterrichtes auf  Niveau E verlangt man das oberste Niveau der Sekundarstufe.

Ausbildung

Die Lehre dauert vier Jahre. Elektroniker und Elektronikerinnen werden im Lehrbetrieb ausgebildet und besuchen während maximal zwei Tagen pro Woche die Berufsschule in Chur.

Während der ersten Lehrhälfte wird in der Grundausbildung ein breites Fundament an Wissen und Können gelegt. Im Zentrum stehen die Fertigungstechnik, die Schaltungs- und Messtechnik und die Mikrocomputertechnik.

Module der obligatorischen Grundausbildung
Schaltungs- und MesstechnikFertigungstechnikMikrocomputertechnik
- Arbeitssicherheit  - Werkstoffbearbeitung - Engineering
- Messtechnik - Verbindungstechnik - Hardware
- Schaltungstechnik - Verdrahtungstechnik - Software
- Fehlersuche - Montagetechnik - Inbetriebnahm

In der zweiten Lehrhälfte folgt die Schwerpunktausbildung in betrieblichen Tätigkeitsgebieten. In dieser Ausbildungsphase vertiefen die Auszubildenden ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch exemplarisches Lernen an Produktivaufträgen und Projekten.

 

Aktuelle Tätigkeitsgebiete

  • Forschung und Entwicklung
  • Soft- und Hardwareentwicklung
  • Leiterplattenentwicklung
  • Produktionsunterstützung
  • Elektronikfertigung
  • Mess- und Prüftechnik
  • Inbetriebsetzung
  • Instandhaltung

Berufsmaturität

Bei bestandener Aufnahmeprüfung können Lehrlinge die Berufsmittelschule besuchen und diese mit der Berufsmatura abschliessen. Diese berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in die Fachhochschule.

Lehrabschlussprüfung

Individuelle Produktivarbeit
  • Lehrbetrieb wählt geeignete produktive Arbeit als Abschlussarbeit
  • Durchführung am betrieblichen Arbeitsplatz während 24 bis 120 Arbeitsstunden
  • Prüfungskandidat/in führt Arbeitsjournal
  • Präsentation und Fachgespräch mit Experten
  • Beurteilung durch Vorgesetzten
  • Qualitätssicherung der Beurteilung durch Experten

Berufliche Perspektiven

Nach Abschluss der Lehre mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis stehen Elektronikern und Elektronikerinnen viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen, z.B.:

  • Höhere Fachprüfung: Betriebsfachleute, Computerfachleute
  • Techniker/in TS: Elektronik, Informatik, Betriebstechnik
  • Ingenieur/in FH: Elektronik, Elektrotechnik, Informatik, Systemtechnik (nach bestandener BMS)