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SLF-Beobachter

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Messnetz manuelle Messfelder. Für Details auf die farbigen Punkte klicken.

 

Die Lawinenwarnung am SLF betreibt ein umfangreiches manuelles Messnetz. Die Messfelder sind über das ganze schweizerische Alpengebiet verteilt und liegen meist in mittleren Höhen, also zwischen 1000 und 2000 m. Teilweise handelt es sich um sehr lange und damit wertvolle Messreihen, die auch für klimatologische und hydrologische Zwecke genutzt werden.

Die Messfelder befinden sich an fixen, windgeschützten und flachen Standorten. Die Messenden werden vom SLF ausgebildet und entschädigt. Gemessen wird wenn möglich von Anfang November bis Ende April, sofern das Messfeld mindestens zur Hälfte schneebedeckt ist. An gewissen Messfeldern wird ereignisbasiert nach Möglichkeit auch im Sommerhalbjahr gemessen. Messzeitpunkt ist wenn möglich zwischen 07:00 und 07:30 Uhr.

An allen Messfeldern werden gemessen:

An vielen Messfeldern werden noch weitere Grössen ermittelt:

  • Schneecharakteristika wie Einsinktiefe oder Oberflächenbeschaffenheit
  • Wasserwert des Neuschnees (Kilogramm Schnee pro Quadratmeter, bzw. Millimeter Wassersäule, wenn man die Schneedecke schmelzen würde).
  • Wetterverhältnisse wie Niederschlag oder Bewölkung

An einem Teil der Messfelder werden zusätzlich Daten erhoben, wie z.B. Beobachtungen und Einschätzungen oder alle zwei Wochen ein Schneeprofil. Auch ein Teil der übrigen SLF-Beobachter übermittelt ähnliche Parameter, dies aber nicht von einem fixen Standort aus.

  

Weiterführende Informationen

Messnetz automatische Stationen

Das IMIS-Netz des SLF und der Kantone umfasst über 170 Stationen, meist oberhalb der Waldgrenze.

 

Messwerte

Viele Messwerte können jederzeit abgefragt und auch nach Stationshöhe gefiltert werden.

Beobachtungen

Vom SLF ausgebildete und freiwillige Beobachter liefern unverzichtbare Informationen für das Lawinenbulletin.