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Schneehöhen messen im Wald – Drohnen im Einsatz für die Forschung

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03.08.2020  | Claudia Hoffmann  |  News SLF

 

Draussen im Feld zu forschen ist spannend, bedeutet aber oft auch schleppen und schwitzen. Die Forscherinnen Kalliopi Koutantou und Eliane Brändle von der Gruppe Schneehydrologie haben am Seehorn ob Davos Messungen mit einem auf einer Drohne montierten Laserscanner durchgeführt. Dazu zogen sie im Winter 2019/20 jede Woche mehr als 30 Kilogramm Material auf einem Schlitten den Berg hoch. Im Untersuchungsgebiet auf 1700 Metern Höhe sammelten sie Daten über die Schneehöhen im Wald. Diese helfen, Computermodelle zur Schneeschmelze und zum Klima zu verbessern.

 

Drohnen sind mittlerweile zu einem wichtigen Werkzeug in der Forschung geworden. Bestückt mit verschiedenen Messinstrumenten können sie schnell und kostengünstig detaillierte Aufnahmen aus der Luft machen, um beispielsweise Informationen über Lawinenniedergänge, die Verteilung der Schneehöhe oder den Zustand von Wäldern zu liefern. Am SLF kommen sie in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, ebenso wie andere Methoden der Fernerkundung.

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