Lawinenwinter 1951

Ausnahmezustand in der Schweiz

Weit überdurchschnittliche Niederschläge im November, Januar und Februar führten in die Katastrophe. Allein Mitte Januar schneite es 88 Stunden lang ununterbrochen. Die Neuschneemengen von bis zu 250 cm kommen so nur etwa alle fünfzig bis hundert Jahre vor. Die Fakten:

  • Zwei traurige Höhepunkte in Januar und Februar
  • Weit über tausend gemeldete Schadlawinen
  • 98 Tote
  • 234 Verschüttete
  • 235 Stück getötetes Vieh
  • Rund 1500 zerstörte Gebäude
  • Besonders betroffen: Airolo (TI), Andermatt (UR) und Vals (GR)
  • Finanzieller Schaden im niedrigen, dreistelligen Millionenbereich (inflationsbereinigt)
  • 30 000 Kilogramm Gebrauchsgüter in 167 Flugstunden aus Flugzeugen über abgeschnittenen Gemeinden abgeworfen

Das SLF erklärt in einer Serie, wie es zur Katastrophe kam, wie es die Forschung zum Lawinenschutz intensivierte, vom Schutzwald über Lawinenverbauungen bis hin zu Gefahrenkarten – und so dazu beiträgt, dass die Menschen in der Schweiz heute sicherer Leben.

Lawinenwinter 1951: Die Serie

Lesen Sie hier:

  • ab 27. Januar 2026, wie die SLF-Forschung nach dem Lawinenwinter half, Schutzverbauungen zu verbessern
  • ab 3. Februar 2026, wie SLF-Forschende begannen, Gefahrenkarten entwickelten und was diese aussagen
  • ab 9. Februar 2026, welche Erkenntnisse das SLF in den Jahrzehnten nach 1951 zum Thema Schutzwald gewonnen hat