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Lawinenbulletin bis Mittwoch, 16. Oktober 2019

Im Hochgebirge intensiver Schneefall und erhöhte Lawinengefahr

Ausgabe: Mo. 14.10., 17:00 Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Mittwoch, 16. Oktober 2019

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Im Hochgebirge intensiver Schneefall und erhöhte Lawinengefahr

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Im Hochgebirge intensiver Schneefall und erhöhte Lawinengefahr

Ausgabe Mo. 14.10., 17:00 Nächstes Update Beim nächsten grossen Schneefall. Gültigkeit

 
Im Hochgebirge intensiver Schneefall und erhöhte Lawinengefahr
Ausgabe: 14.10.2019, 17:00 / Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall.
Lawinengefahr
Alpenhauptkamm vom Monte Rosa bis zur Bernina und südlich davon
Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die Hauptgefahr geht vom Neuschnee aus, welcher durch den teils stürmischen Wind intensiv verfrachet wird. Personen können Lawinen auslösen, die für eine Verschüttung genügend gross sind.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen oberhalb von rund 2800 m.
Übrige Gebiete der Schweizer Alpen
Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an sehr steilen Hängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die frischen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie können stellenweise durch Personen ausgelöst werden. Lawinen sind meist klein, weshalb vor allem die Mitreiss- und Absturzgefahr berücksichtigt werden sollte.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen im Hochgebirge.
Schnee und Wetter
Schneelage
Vom 1. bis zum 9. Oktober fiel in hohen Lagen und im Hochgebirge wiederholt Schnee mit Schwerpunkt zwischen dem östlichen Berner Oberland und den Glarner Alpen. Am Montag, 14. Oktober lag am Alpennordhang vor allem in schattseitigen Mulden und auf Gletschern oberhalb von rund 2800 m eine durchgehende Schneedecke. Weiter gegen Süden lag deutlich weniger Schnee.
Wetterrückblick auf Montag, 14.10.19
Am Montag war es im Süden teils bewölkt, sonst sonnig. Der Südwind wehte in der Höhe mässig, am zentralen Alpenhauptkamm teils stark. Im Tagesverlauf setzte in den Tälern des Nordens der Föhn ein. Mit einer Nullgradgrenze auf etwa 3800 m war es für die Jahreszeit sehr mild.
Wetterausblick bis Mittwoch, 16.10.19
Im Süden setzt am Dienstagmorgen zunächst schwacher, im Tagesverlauf dann intensiver Niederschlag ein. In der Höhe weht ein starker bis stürmischer Südwind, in den nördlichen Alpentälern Föhn. Mit dem Durchzug einer Kaltfront endet der Föhn am Dienstagvormittag im Westen, am Nachmittag dann auch im Osten. Danach fällt auch im Norden Niederschlag. In der Nacht auf Mittwoch geht der Niederschlag in allen Gebieten zu Ende, und in den südlichen Gebieten kommt mässiger bis starker Nordwind auf.
Die Schneefallgrenze liegt zunächst auf etwa 2800 m und sinkt gegen das Ende der Niederschläge im Süden auf 2400 m und im Norden bis unter 2000 m. Oberhalb von rund 3000 m fallen folgende Schneemengen:
  • Alpenhauptkamm vom Mattmark Gebiet bis ins Gotthardgebiet, Tessin und Moesano: 50 bis 70 cm, lokal auch mehr
  • übrige Gebiete des Alpenhauptkamms vom Grossen St. Berhard bis zur Bernina, Haslitäler, Meiental, Maderanertal: 20 bis 50 cm
  • übrige Gebiete: verbreitet 10 bis 20 cm
Am Mittwoch ist es in allen Gebieten recht sonnig und wieder wärmer.
Tendenz
Am Donnerstag ist es recht sonnig. Die Lawinengefahr nimmt ab. Vor allem an Schattenhängen im Hochgebirge, wo der Neuschnee auf eine mehr oder weniger zusammenhängende Schneedecke abgelagert wurde, können Personen aber immer noch Schneebrettlawinen auslösen.

Lassen Sie sich über die Herausgabe eines nicht angekündigten Lawinenbulletins informieren und aktivieren Sie in der App WhiteRisk den "Push Sommerbulletin". Sie können auch mit einem SMS "START SLF SOMMER" an die Nummer 9234 den SMS-Service abonnieren (nur CH-Handyanbieter) oder ihn mit "STOP SLF SOMMER" abbestellen (20 Rappen/SMS).
Im Hochgebirge intensiver Schneefall und erhöhte Lawinengefahr
Ausgabe: 14.10.2019, 17:00 / Nächstes Update: Beim nächsten grossen Schneefall.
Lawinengefahr
Alpenhauptkamm vom Monte Rosa bis zur Bernina und südlich davon
Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die Hauptgefahr geht vom Neuschnee aus, welcher durch den teils stürmischen Wind intensiv verfrachet wird. Personen können Lawinen auslösen, die für eine Verschüttung genügend gross sind.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen oberhalb von rund 2800 m.
Übrige Gebiete der Schweizer Alpen
Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an sehr steilen Hängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die frischen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie können stellenweise durch Personen ausgelöst werden. Lawinen sind meist klein, weshalb vor allem die Mitreiss- und Absturzgefahr berücksichtigt werden sollte.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen im Hochgebirge.
Schnee und Wetter
Schneelage
Vom 1. bis zum 9. Oktober fiel in hohen Lagen und im Hochgebirge wiederholt Schnee mit Schwerpunkt zwischen dem östlichen Berner Oberland und den Glarner Alpen. Am Montag, 14. Oktober lag am Alpennordhang vor allem in schattseitigen Mulden und auf Gletschern oberhalb von rund 2800 m eine durchgehende Schneedecke. Weiter gegen Süden lag deutlich weniger Schnee.
Wetterrückblick auf Montag, 14.10.19
Am Montag war es im Süden teils bewölkt, sonst sonnig. Der Südwind wehte in der Höhe mässig, am zentralen Alpenhauptkamm teils stark. Im Tagesverlauf setzte in den Tälern des Nordens der Föhn ein. Mit einer Nullgradgrenze auf etwa 3800 m war es für die Jahreszeit sehr mild.
Wetterausblick bis Mittwoch, 16.10.19
Im Süden setzt am Dienstagmorgen zunächst schwacher, im Tagesverlauf dann intensiver Niederschlag ein. In der Höhe weht ein starker bis stürmischer Südwind, in den nördlichen Alpentälern Föhn. Mit dem Durchzug einer Kaltfront endet der Föhn am Dienstagvormittag im Westen, am Nachmittag dann auch im Osten. Danach fällt auch im Norden Niederschlag. In der Nacht auf Mittwoch geht der Niederschlag in allen Gebieten zu Ende, und in den südlichen Gebieten kommt mässiger bis starker Nordwind auf.
Die Schneefallgrenze liegt zunächst auf etwa 2800 m und sinkt gegen das Ende der Niederschläge im Süden auf 2400 m und im Norden bis unter 2000 m. Oberhalb von rund 3000 m fallen folgende Schneemengen:
  • Alpenhauptkamm vom Mattmark Gebiet bis ins Gotthardgebiet, Tessin und Moesano: 50 bis 70 cm, lokal auch mehr
  • übrige Gebiete des Alpenhauptkamms vom Grossen St. Berhard bis zur Bernina, Haslitäler, Meiental, Maderanertal: 20 bis 50 cm
  • übrige Gebiete: verbreitet 10 bis 20 cm
Am Mittwoch ist es in allen Gebieten recht sonnig und wieder wärmer.
Tendenz
Am Donnerstag ist es recht sonnig. Die Lawinengefahr nimmt ab. Vor allem an Schattenhängen im Hochgebirge, wo der Neuschnee auf eine mehr oder weniger zusammenhängende Schneedecke abgelagert wurde, können Personen aber immer noch Schneebrettlawinen auslösen.

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Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

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Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die Hauptgefahr geht vom Neuschnee aus, welcher durch den teils stürmischen Wind intensiv verfrachet wird. Personen können Lawinen auslösen, die für eine Verschüttung genügend gross sind.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen oberhalb von rund 2800 m.
Übrige Gebiete der Schweizer Alpen
Gefahrenstellen für trockene Lawinen befinden sich vor allem an sehr steilen Hängen der Expositionen West über Nord bis Ost im Hochgebirge. Die frischen Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Sie können stellenweise durch Personen ausgelöst werden. Lawinen sind meist klein, weshalb vor allem die Mitreiss- und Absturzgefahr berücksichtigt werden sollte.
Mit der Erwärmung und der Sonneneinstrahlung sind vor allem am Mittwoch nasse Rutsche zu erwarten. Dies vor allem aus sehr steilen Hängen im Hochgebirge.
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Vom 1. bis zum 9. Oktober fiel in hohen Lagen und im Hochgebirge wiederholt Schnee mit Schwerpunkt zwischen dem östlichen Berner Oberland und den Glarner Alpen. Am Montag, 14. Oktober lag am Alpennordhang vor allem in schattseitigen Mulden und auf Gletschern oberhalb von rund 2800 m eine durchgehende Schneedecke. Weiter gegen Süden lag deutlich weniger Schnee.
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Die Schneefallgrenze liegt zunächst auf etwa 2800 m und sinkt gegen das Ende der Niederschläge im Süden auf 2400 m und im Norden bis unter 2000 m. Oberhalb von rund 3000 m fallen folgende Schneemengen:
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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Per SMS. Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt „START SLF SOMMER“ an die Nummer 9234. Sie können den Service jederzeit über „STOP SLF SOMMER“ abbestellen. Kosten: Fr. -.20 pro SMS.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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