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Lawinenbulletin bis Dienstag, 7. Dezember 2021

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe: Mo. 06.12., 17:00 Nächstes Update: Di. 07.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 7. Dezember 2021

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mo. 06.12., 17:00 Nächstes Update Di. 07.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 7. Dezember 2021

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mo. 06.12., 17:00 Nächstes Update Di. 07.12., 17:00 Gültigkeit

Lawinenbulletin bis Dienstag, 7. Dezember 2021

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr

Ausgabe Mo. 06.12., 17:00 Nächstes Update Di. 07.12., 17:00 Gültigkeit

 
Erheblich, Stufe 3

Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2200m.

Gefahrenbeschrieb

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und mittlere Grösse erreichen. Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr ist wichtig.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Triebschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Süd oberhalb von rund 1400m.

Gefahrenbeschrieb

Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sind meist klein aber teilweise störanfällig. Sie sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen Südwest über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen. Lawinen können in bodennahen Schichten anreissen und gross werden.
Eine defensive Routenwahl ist wichtig.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Mässig, Stufe 2

Altschnee

Gefahrenstellen
Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Vor allem an den Expositionen West über Nord bis Südost oberhalb von rund 2000m.

Gefahrenbeschrieb

Vereinzelt können Lawinen in tieferen Schichten ausgelöst werden. Sie können mittlere Grösse erreichen. Eine vorsichtige Routenwahl ist empfohlen.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Erheblich, Stufe 3

Altschnee

Gefahrenstellen
An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

An allen Expositionen oberhalb von rund 1800m.

Gefahrenbeschrieb

Der Neuschnee der letzten Woche überlagert eine schwache Altschneedecke. Einzelne Wintersportler können stellenweise Lawinen auslösen.
Lawinen können vereinzelt in bodennahen Schichten anreissen und gross werden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Touren und Variantenabfahrten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.
Mit Nordwestwind entstehen eher kleine Triebschneeansammlungen. Sie sollten im steilen Gelände vorsichtig beurteilt werden. Der Neuschnee überlagert eine schwache Altschneedecke.

Gleitschneelawinen

Unterhalb von rund 2000 m sind mittlere Gleitschneelawinen möglich.

Siehe auch Schneedecke und Wetter

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 6.12.2021, 17:00 / Nächstes Update: 7.12.2021, 17:00
Schneedecke
In der letzten Woche fielen im Norden und ganz im Westen oberhalb von rund 2000 m verbreitet 150 bis 200 cm Schnee, sonst verbreitet 40 bis 100 cm. Der Neu- und Triebschnee dieser Periode liegt auf einer dünnen, weichen Altschneedecke mit kantig aufgebauten Kristallen. Damit ist der Schneedeckenaufbau vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von 2000 m ungünstig. Die meisten Lawinen der letzten Tage rissen in diesem schwachen Altschnee an.
Am Dienstag wird in Norden mit Nordwestwind Neu- und lockerer Altschnee verfachtet und es entstehen Triebschneeansammlungen.
Wetter Rückblick auf Montag, 06.12.2021
In der Nacht auf Montag fiel im Norden verbreitet etwas Schnee. Tagsüber war es zunächst bewölkt. Dann wurde es aus Westen zunehmend sonnig, ausser am östlichen Alpennordhang und in Nordbünden. Im Süden war es trocken und der ganze Tag sonnig.
Neuschnee
Von Sonntagabend bis Montagmorgen:
  • im Norden wenige Zentimeter
  • im Wallis, in Graubünden und im Süden trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -9 °C im Norden und -6 °C im Süden
Wind
schwach bis mässig aus nördlichen Richtungen
Wetter Prognose bis Dienstag, 07.12.2021
In der Nacht auf Dienstag fällt im Norden etwas Schnee bis in tiefe Lagen. Im Laufe des Vormittags wird es aus Westen zunehmend sonnig.
Im Süden ist es trocken und tagsüber meist sonnig.
Neuschnee
von Montagnacht bis Dienstagmittag:
  • verbreitet 5 bis 10 cm, lokal bis 15 cm
  • im Süden trocken
Temperatur
  • im Tagesverlauf ansteigend
  • am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Westen und -9 °C im Osten und Süden
Wind
  • mässig bis stark aus West bis Nordwest
  • nachmittags nachlassend
Tendenz bis Donnerstag, 09.12.2021
Mittwoch
In der Nacht auf Mittwoch setzt aus Westen Niederschlag ein, der sich tagsüber intensiviert. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 800 m, vorübergehend auch höher. In den Tälern des Nordens ist es am Morgen noch föhnig, sonst bläst vorübergehend starker Südwestwind. Im Süden bläst in der Höhe mässiger, teils starker Südwind.
Die Lawinengefahr steigt an, vor allem im Westen.
Donnerstag
In der Nacht auf Donnerstag endet der Niederschlag. Tagsüber bleibt es oft bewölkt, im Süden und im Wallis ist es teilweise sonnig. Der Wind bläst mässig bis stark aus nordwestlichen Richtungen.
Die Lawinengefahr ändert nicht wesentlich.
 

Deine Beobachtungen können die Qualität des Lawinenbulletins verbessern. Wir sind für Meldungen und Fotos sehr dankbar.

Melde uns Beobachtungen von Lawinen oder Alarmzeichen, deine Einschätzung der Lawinengefahr oder schicke uns einfach ein Bild zur aktuellen Situation. Deine Meldung aus dem Gelände fliesst zusammen mit allen anderen Informationen in unsere Beurteilung der Lawinengefahr ein. Dadurch erklärt sich, dass nicht jede einzelne Meldung 1:1 im Lawinenbulletin umgesetzt werden kann.

Am besten benutzest du dafür das interaktive Formular auf dieser Seite. Damit wir deine Meldung für das Lawinenbulletin von 17 Uhr verwenden können, solltest du diese möglichst vor 14:30 Uhr senden. Spätere Meldungen können wir meistens erst in der nächsten Beurteilung berücksichtigen.

Weitere Rückmeldemöglichkeiten:

Verbreitet erhebliche Lawinengefahr
Ausgabe: 6.12.2021, 17:00 / Nächstes Update: 7.12.2021, 17:00
Schneedecke
In der letzten Woche fielen im Norden und ganz im Westen oberhalb von rund 2000 m verbreitet 150 bis 200 cm Schnee, sonst verbreitet 40 bis 100 cm. Der Neu- und Triebschnee dieser Periode liegt auf einer dünnen, weichen Altschneedecke mit kantig aufgebauten Kristallen. Damit ist der Schneedeckenaufbau vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von 2000 m ungünstig. Die meisten Lawinen der letzten Tage rissen in diesem schwachen Altschnee an.
Am Dienstag wird in Norden mit Nordwestwind Neu- und lockerer Altschnee verfachtet und es entstehen Triebschneeansammlungen.
Wetter Rückblick auf Montag, 06.12.2021
In der Nacht auf Montag fiel im Norden verbreitet etwas Schnee. Tagsüber war es zunächst bewölkt. Dann wurde es aus Westen zunehmend sonnig, ausser am östlichen Alpennordhang und in Nordbünden. Im Süden war es trocken und der ganze Tag sonnig.
Neuschnee
Von Sonntagabend bis Montagmorgen:
  • im Norden wenige Zentimeter
  • im Wallis, in Graubünden und im Süden trocken
Temperatur
am Mittag auf 2000 m bei -9 °C im Norden und -6 °C im Süden
Wind
schwach bis mässig aus nördlichen Richtungen
Wetter Prognose bis Dienstag, 07.12.2021
In der Nacht auf Dienstag fällt im Norden etwas Schnee bis in tiefe Lagen. Im Laufe des Vormittags wird es aus Westen zunehmend sonnig.
Im Süden ist es trocken und tagsüber meist sonnig.
Neuschnee
von Montagnacht bis Dienstagmittag:
  • verbreitet 5 bis 10 cm, lokal bis 15 cm
  • im Süden trocken
Temperatur
  • im Tagesverlauf ansteigend
  • am Mittag auf 2000 m zwischen -3 °C im Westen und -9 °C im Osten und Süden
Wind
  • mässig bis stark aus West bis Nordwest
  • nachmittags nachlassend
Tendenz bis Donnerstag, 09.12.2021
Mittwoch
In der Nacht auf Mittwoch setzt aus Westen Niederschlag ein, der sich tagsüber intensiviert. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 800 m, vorübergehend auch höher. In den Tälern des Nordens ist es am Morgen noch föhnig, sonst bläst vorübergehend starker Südwestwind. Im Süden bläst in der Höhe mässiger, teils starker Südwind.
Die Lawinengefahr steigt an, vor allem im Westen.
Donnerstag
In der Nacht auf Donnerstag endet der Niederschlag. Tagsüber bleibt es oft bewölkt, im Süden und im Wallis ist es teilweise sonnig. Der Wind bläst mässig bis stark aus nordwestlichen Richtungen.
Die Lawinengefahr ändert nicht wesentlich.

Letzte Lawinenbulletins

 

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Derzeit ist kein Lawinenbulletin publiziert. Trotzdem sollte im Gebirge die Lawinensituation beachtet werden, besonders bei Neuschnee.

Bei grossen Schneefällen gibt das SLF auch im Sommer Lawinenbulletins heraus. Das Erscheinen solcher situationsbezogener Lawinenbulletins können Sie sich wie folgt anzeigen lassen:

  • Mit einem Push alert auf der Gratis-App „White Risk“ des SLF. Die App ist viersprachig (Deutsch, Français, Italiano und English) und erhältlich für iPhone im iTunes App Store bzw. für Android im Google Play Store.
  • Alternativ können Sie sich mit einem RSS-Feed über die Herausgabe jedes Lawinenbulletins informieren lassen.

Abhängig von der Schnee- und Lawinensituation werden ab November/Dezember Lawinenbulletins wieder regelmässig publiziert.

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Europäische Lawinengefahrenskala mit Empfehlungen
 

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Weitere Informationen rund um die Themen Lawinenbulletin und Lawinengefahr, Wissenswertes zu WhiteRisk und vieles mehr unter @whiteriskslf:

  

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Die Schneekarten werden zurzeit überarbeitet. Demnächst steht auch die Karte 'Schneeprofile' zur Verfügung.



 
 
 

Weiterführende Informationen

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