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King-Albert-Award geht ans SLF

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Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF erhält 2020 den «Albert Mountain Award».

 

Die King Albert I Memorial Foundation zeichnet alle zwei Jahre Personen oder Institutionen aus, die sich weltweit für das Berggebiet engagieren. Heute, am 25. September 2020, ist es wieder soweit: Einer von drei Albert Mountain Awards geht an das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos. SLF-Institutsleiter Jürg Schweizer zum Award: «Wir sind sehr erfreut über die Anerkennung. Es ist eine Ehre, neben bekannten Kulturschaffenden, Alpinisten und Berginstitutionen den Award heute in Bern entgegennehmen zu dürfen.» Das SLF wird für sein gezieltes Engagement in der Lawinenprävention für Bevölkerung und Alpinismus ausgezeichnet. Mit seiner Forschung, der Lawinenwarnung und seinen Richtlinien für die Praxis im Umgang mit der Lawinengefahr hat das SLF hohe Standards gesetzt und internationale Anerkennung gewonnen.

 

Neben dem SLF erhält die französische Zeitschrift «L'Alpe» aus Grenoble und der Basler Musiker, Stimmakrobat und Echojäger Christian Zehnder den Award. Zum ersten Mal führt die King Albert I Memorial Foundation die Feier im Alpinen Museum der Schweiz in Bern durch. Zuvor veranstaltet sie eine öffentliche Podiumsdiskussion mit SLF-Mitarbeitenden aus der Lawinenwarnung und dem Lawinenschutz sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis, um über Erreichtes in der Lawinenforschung und über die Zukunft zu sprechen.

 

Die King Albert I Memorial Foundation vergibt den Albert Mountain Award seit 1994 alle zwei Jahre an Organisationen oder Personen für Verdienste in der alpinen Welt, u.a. in Wissenschaft, Kunst, Unfallverhütung, Umweltschutz, Ausbildung und für soziale Projekte. Die Auszeichnung erinnert an den belgischen König Albert I (1875–1934), der ein ausgezeichneter Bergsteiger und Kletterer war.

Bisher wurden 57 Personen und Institutionen prämiert. Darunter befinden sich beispielsweise Geografen und Geologen, hervorragende Kletterinnen und Alpinistinnen, Schriftsteller und Herausgeber alpiner Literatur, Fotografen, Kunstschaffende oder Personen und Institutionen, die sich für den Schutz der Berge einsetzen. Sie alle haben Beiträge dafür geleistet, die Berge als schönen und sicheren Ort zu bewahren – als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, Wohn- und Arbeitsort und Freizeitraum für die Bevölkerung.

 

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