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Projekte

Berg- und Felsstürze im Permafrost
Berg- und Felsstürze

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge-Alp) untersucht im Rahmen des Projektes „Einfluss von Permafrost auf Berg- und Felsstürze“ die Auslösemechanismen von Massenbewegungen in Permafrostfelsen am Pizzo Cengalo im Bergell (GR).

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Extremes
Extremes

EXTREMES is a project within the ETH domain, which has the goal to improve the understanding of rare events. SLF participates in the project in order to better understand the spatial distribution, and natural variability of heavy snowfall events

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Messungen im Permafrost
Messungen

Bohrlochtemperaturmessungen im Permafrost zeigen, dass an einigen Standorten eine starke Erwärmung stattgefunden hat, an anderen die Bodentemperaturen relativ stabil geblieben sind und an wenigen Messorten sogar eine Abkühlung im Gang ist.

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Ausarbeitung eines praxisorientierten Leitfadens für Bauten im Permafrost
Bauen im Permafrost

Das Ziel des Projekts ist die Ausarbeitung eines praxisorientierten Leitfadens zur Erstellung, Unterhaltung und Überwachung von Bauten im Permafrost. Diese soll den Entscheidungsträgern ermöglichen, das Schadenpotential und die damit verbundenen Kosten und Risiken in Permafrostgebieten einzuschätzen und zu senken.

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Felssturz am Piz Kesch im Februar 2014: Verlauf und Ursachen
Felssturz Piz Kesch

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt: Ob sich ein grosser Felssturz wie im Februar 2014 am Piz Kesch ereignet, hängt nicht nur von aktuellen klimatologischen Bedingungen ab, sondern auch vom jahrtausendlangen Zusammenspiel von Geologie und Klima.

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Einfluss des Hitzesommers 2015 auf Felsstürze
Felsstürze 2015

Im Hitzesommer 2015 stürzten in den Schweizer Alpen überdurchschnittlich viele Felsen in die Tiefe, besonders in den Permafrostregionen oberhalb von 2500 m ü.M. Die Dimensionen dieser Felsstürze variierten von einigen hundert bis zu mehreren zehntausend Kubikmetern.

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Schnee in steilen Permafrost-Felswänden
Permafrost in Felswänden

Mithilfe neuer Mess- und Modellierungsmethoden untersucht ein internationales Forscherteam, wie Schnee die Temperaturen von Permafrost in steilen Felswänden beeinflusst.

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Deformationsmessungen am Blockgletscher ‚Foura da l’amd Ursina’ oberhalb von Pontresina mittels terrestrischem Laserscanning
Laserscanning im Permafrost

Im Zuge des Klimawandels gerät der Permafrost immer stärker in den Fokus. Das SLF überwacht mit einem terrestrischem Laserscanner, wie sich unterschiedliche Geländeformen im Permafrost oberflächlich verändern. So auch am Blockgletscher ‚Foura da l’amd Ursina’ oberhalb Pontresina.

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Schneedecke und Permafrost in den Alpen: Simulationen zur Wechselwirkung
Schneedecke

Die Schneedecke spielt für das Vorkommen von Permafrost eine zentrale Rolle. Um die Wechselwirkungen zwischen Schneedecke und Permafrost besser zu verstehen, untersuchen Forschende den Einfluss verschiedener Parameter auf die Bodentemperaturen und auf den Schneedeckenaufbau.

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Zusammenhang zwischen Wasser- und Wärmehaushalt der Auftauschicht über Permafrost in steilen, alpinen Blockschutthalden
Auftauschicht

Die globale Klimaerwärmung lässt nicht nur die Gletscher schwinden, sie degradiert auch den alpinen Permafrost. Durch den Auftauprozess wird das Geröll schlechter gebunden und rutscht leichter ab, insbesondere wenn Schmelzwasser zusätzlich als Schmiermittel wirkt. Daher ist es wichtig, die hydrothermischen Zusammenhänge in der Auftauschicht besser zu verstehen.

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Lawinenverbauungen im Permafrost: Wechselwirkungen zwischen Verbauung und Untergrund
Verbauungen

Lawinenverbauungen braucht es vermehrt in Berggebieten, wo der Boden ständig gefroren ist. Gibt es thermische Wechselwirkungen zwischen den Verbauungen aus Stahl und dem gefrorenen Boden, die durch Schmelzen des Permafrost-Eises zu Hanginstabilität und somit zu Schäden an den Lawinenverbauungen führen können?

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Hexenwäldli: "Bonsai-Fichten" im Kühlschrank der Natur
Hexenwäldli

Es gibt Gebiete - zumeist am Hangfuß von Blockschutthalden - in denen das Jahresmittel der Bodentemperatur deutlich unter derjenigen ihrer unmittelbaren Umgebung liegt. Diese "Kühlschränke der Natur" lassen nur ein zwergförmiges Wachstum der in der Umgebung baumförmig wachsenden Gehölzarten zu.

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