WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF Link zu SLF Hauptseite Link zu WSL Hauptseite
 

Übersicht für den Winter 2008/2009

Die deutsche Ausgabe des Wochenberichts erscheint immer am Donnerstag Abend um 18 Uhr. Die Ausgabe vom November erscheint anfangs Dezember.

Zeitraum Allgemeine Situation
September 2009
September 2009: Überdurchschnittlich warm, zwei Niederschlagsperioden mit wenig Schnee bis auf etwa 2000 m hinunter
August 2009
Aussergewöhnlich warm, Regen bis ins Hochgebirge
Juli 2009
Mitte Monat kurzer, intensiver Wintereinbruch, sonst wärmer und feuchter als ein "normaler" Juli
Juni 2009
Wechselhaftes "launisches" Wetter mit Schneefällen bis zeitweise auf rund   2000 m; drei Lawinenopfer am Piz Palü
Mai 2009 Zeitweise ausserordentlich mild mit starker Schneeschmelze und Nasschneelawinen aus Nordhängen; Gefahr für trockene Lawinen im Hochgebirge
24. - 30. April
Intensive und ergiebige Schneefälle sorgen für grosse Lawinengefahr im Süden; Später auch in den Bergen des Nordens winterliche Verhältnisse
17. - 23. April 2009
Ergiebige Schneefälle in der Region Saas – Simplon. Sonst jeweils am Morgen recht günstige Lawinensituation bei meist sonnigem Wetter
09. - 16. April 2009
Zunächst frühlingshafte Tourenverhältnisse mit tagezeitlichem Anstieg der Lawinengefahr, zum Ende Neuschnee im Süden
3. - 8. April 2009
Frühjahrssituation mit günstigen Verhältnissen am Morgen und erheblicher Gefahr von Nassschneelawinen Tagesverlauf
27. März - 02. April 2009 Übergang zu frühlingshafter Situation mit tageszeitlichem Anstieg der Lawinengefahr
20.- 26. März 2009
Nochmals hochwinterlich kalt, in der zweiten Hälfte intensiver Schneefall und starke bis stürmische Winde. Gebietsweise grosse Lawinengefahr.
13. - 19. März 2009
Übergang von hochwinterlicher Lawinensituation mit heikler Lawinengefahr zu frühlingshaften Verhältnissen mit günstigen Tourenbedingungen und Nassschneelawinen im Tagesverlauf. Hohe Gleitschneelawinenaktivität.
06. - 12. März 2009
Entspannung der Lawinensituation im Süden, nahtloser Übergang zu kritischer Lawinensituation im Norden mit zwei Nordstaulagen
27. Februar - 05. März 2009
Wärmster Tag des Jahres mit hoher Lawinenaktivität, dann intensive Schneefälle mit gebietsweise grosser Lawinengefahr
20. - 26. Februar 2009 Im Norden wiederholt Lawinenauslösungen beachtlichen Ausmasses, im Süden mehrheitlich günstige Verhältnisse
13. - 19. Februar 2009
Temperatur-Tiefstwerte für den aktuellen Winter und intensive Schneefälle im Norden. Gebietsweise grosse Lawinengefahr.
6. -12. Februar 2009
Südstaulage, anschliessender Weststurm und Nordstaulage sorgen für gebietsweise grosse Lawinengefahr
 30. Januar - 05. Februar 2009
Neuschnee im Süden und Föhnsturm im Norden
23. - 29. Januar 2009
Sturm aus Südwesten und weitere Triebschneeperioden führten zu einer kleinräumig stark variablen, heimtückischen Lawinensituation mit vielen Lawinen
16. - 22. Januar 2009
Mit Sturm und Neuschnee allmähliches Ende der günstigen Lawinensituation
9. - 15. Januar 2009
 Sehr günstige Hochwintersituation
2. Januar 2009 - 8. Januar 2009
In den Bergen sonniger Beginn im neuen Jahr. Gegen Wochenmitte vor allem im Süden Bewölkungszunahme und schwache Schneefälle. Allgemein gut verfestigte Schneedecke, aber oberflächlich frische, leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.
25. Dezember 2008 - 1. Januar 2009
Zunehmend günstige Lawinensituation trotz anhaltend starkem Südostwind. Am Jahreswechsel Schneefall und im Westen erhebliche Lawinengefahr
 19. - 24. Dezember 2008
Zu Beginn Schneefälle am östlichen Alpennordhang, in Nordbünden und im Unterengadin, starke bis stürmische Nordwinde in der Höhe, milde Temperaturen, und erneut heikle Lawinenverhältnisse.
In der zweiten Hälfte sonnig, kühler und mehrheitlich günstigere Lawinenverhältnisse.
 12.- 18. Dezember 2008
Weitere Grossschneefälle mit grosser Lawinengefahr im Süden; mit Föhnsturm auch im Norden heikle Lawinenverhältnisse
1. - 11. Dezember 2008
Drei verschiedene Grossschneefälle führten alle zu grosser Lawinengefahr und Rekordschneehöhen
November 2008 Häufig Schneefälle und zum Monatsende verbreitet hochwinterliche Verhältnisse bis in die Niederungen
Oktober 2008
Schneefälle zu Monatsbeginn; dann schöne, milde Herbsttage im Wechsel mit schwachen Störungen; Wintereinbruch zum Monatsende