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Übersicht für den Winter 2005/2006

Impressum

Zeitraum Allgemeine Situation Bemerkungen
September 2006 Sonnig, ausserordentlich mild, Starkniederschläge Mitte des Monats -
August 2006 Kaum sommerlich, wiederholt Schneefälle im Hochgebirge, zum Monatsende im Norden Schneefälle bis in den Bereich der Waldgrenze -
Juli 2006 Heiss und trocken, starke Ausaperung im Hochgebirge -
Juni 2006 Nach Neuschnee bis auf 1000 m rascher Übergang zu sommerlichen Verhältnissen -
5. - 31. Mai Zunächst mit Regen und Wärme Ausaperung bis gegen 2500 m, wiederholt erhöhte Lawinengefahr im Hochgebirge; Ende Mai im Norden aussergewöhnlicher Wintereinbruch mit einem Anstieg der Lawinengefahr -
28. April - 4. Mai Wieder sehr gute Tourenbedingungen; Einzug des Frühlings in den Tallagen -
21. - 27. April Vorerst noch gute Tourenbedingungen, dann mit wechselhaftem Wetter und fehlender nächtlicher Abstrahlung zunehmend ungünstige Tourenbedingungen; Nassschneelawinengefahr im Vordergrund -
14. - 20. April Oberhalb rund 2000 m deutliche Setzung und Verfestigung, unterhalb markantes Schmelzen der Schneedecke; zunehmend optimale, frühlingshafte Tourenverhältnissen mit tageszeitlichem Anstieg der Gefahr für Nassschneelawinen -
07. - 13. April Aprilwetter! Zunächst Frühlingsverhältnisse, dann starker Regen nördlich der Alpen und zuletzt verbreitet Neuschnee und in den höheren Lagen wieder winterliche Lawinenverhältnisse -
31. März - 6. April Vom Frühling zurück in den Winter - in höheren Lagen oft gute Tourenbedingungen; im Westen viel Neuschnee -
24. - 30. März Wechselhafte Wetterverhältnisse - die Nullgradgrenze lag am Sonntag, 26.03. und Montag, 27.03. auf ca. 3000 m -  hohe Nassschneelawinenaktivität - dann Abkühlung -
17. - 23. März Erste markante Nassschneelawinen-Periode des Winters 05/06, allmählicher Rückgang der Gefahr von trockenen Lawinen Lawinenunfälle mit "erfahrenen" Personen
10. - 16. März Weitere Schneefälle im Norden und Westen, verbreitet sehr gute Schneelage, die instabilen Neu- und Triebschneeschichten und inneralpin der schlechte Schneedeckenaufbau führen zu mehreren Lawinenunfällen -
03. - 09. März Viel Neuschnee besonders im Westen und Norden, starke Winde, markante Temperaturanstiege und verbreitet eine sehr hohe Lawinenaktivität -
24. Februar - 02. März Verfestigung der Schneedecke am Alpennordhang, schlechter Schneedeckenaufbau im südlichen Wallis und im inneralpinen Graubünden -
17.-23. Februar Viel Neuschnee - zeitweise starker Wind - hohe Lawinenaktivität und zahlreiche Lawinenunfälle -
10.-16. Februar Zwischen zwei Niederschlagsperioden kurze Schönwetterphase mit günstigen Tourenbedingungen in den nördlichen Regionen keine
03.-09. Februar Ab 08.02. Nordstaulage mit bedeutenden Neuschneemengen und deutlichem Anstieg der Lawinengefahr im Norden keine
27. Januar - 02. Februar Im Süden viel Neuschnee bis in tiefe Lagen, im Norden mit starkem Föhn störanfällige Triebschneeablagerungen, mit Erwärmung tageszeitlicher Anstieg der Nassschneelawinengefahr keine
20.-26. Januar Allmählicher Rückgang der Lawinengefahr, aber mit eingeschneiten Schwachschichten heimtückische Lawinensituation keine
13.-19. Januar Nach prächtigen Wintertagen im Norden gebietsweise intensive Niederschläge und markanter Anstieg der Lawinengefahr keine
06.-12. Januar Sonniges Bergwetter, anhaltend mässige Lawinengefahr keine
30. Dezember - 05. Januar Markanter Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschee, Erwärmung und Sturm - anschliessend langsame Entspannung und wieder winterlich kalt keine
23.-29. Dezember Verbreitet günstige Verhältnisse und weitere Abnahme der Lawinengefahr, häufige Gleitschneerutsche, eisige Kälte und Neuschnee bis in tiefe Lagen keine
16.-22. Dezember Grossschneefall im Norden mit grosser Lawinenaktivität, anschliessend zunehmende Stabilisierung der Schneedecke, Beruhigung der Lawinensituation und Übergang zu häufig günstigen Verhältnissen Haloerscheinungen
01.-15. Dezember Ungünstiger Schneedeckenaufbau, bedeutende Schneefälle vor allem im Westen und Süden keine
November 2005 Spätes Einschneien und nur dünne Schneedecke keine
Oktober 2005 Wintereinbruch in den Bergen, dann mehrheitlich sonnig und mild Lawinenbulletins in den Winterrand-monaten und im Sommer