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Übersicht für den Winter 2003/2004

Impressum


Zeitraum  Allgemeine Situation  Bemerkungen 
September 2004 Altweibersommer, Fronten mit Zwischenhochs, Wintereinbruch mit ergiebigen Schneefällen im Hochgebirge. Hurrikane
August 2004 Wechselhaftes Wetter und erste Schneefälle bis zur Waldgrenze keine
Juli 2004 Bis Mitte Juli in höheren Lagen noch relativ viel Schnee, danach mit warmen Temperaturen, viel Sonne und Regenschauern Ausaperung bis in Hochgebirgslagen keine
Juni 2004 Starkniederschlag Anfangs Monat mit anschliessend guten Tourenbedingungen bei unbeständigem Wetter keine
Mai 2004 Wintereinbruch zu Maibeginn in den ganzen Alpen. Danach unbeständiges Wetter und ab Monatsmitte gute Skitourenbedingungen. Grossschneefall ab Monatsende im Norden. keine
23.-30. April Nach erhöhter Nassschneelawinenaktivität Übergang zu frühlingshaft günstigen Tourenbedingungen, Ende April erneut Schnee im Süden keine
16.-22. April In der 2. Aprilhälfte kurzfristige Rückkehr des Winters mit viel Schnee besonders im Süden keine
9.-15. April Gefrorene Ostereier, wechselhaftes Aprilwetter und zu kalt für die Jahreszeit keine
2.-8. April Nach milden, föhnigen Frühlingstagen erneuter Wintereinbruch im Norden keine
26. März - 1. April Nach den Grossschneefällen am Alpennordhang Rückkehr zur Frühlingssituation Gefahr und Risiko – zwei oft verwechselte Begriffe
19.-25. März Zuerst frühlingshaft, dann Wintereinbruch mit Temperatursturz und anschliessend viel Neuschnee am Alpennordhang keine
12.-18. März Vom Winter in den Frühling; Lawinengefahr von "gross" zurück auf "gering" bis "mässig" keine
5.-11. März Der Winter meldet sich noch einmal kräftig - Schnee bis in die Niederungen in der ganzen Schweiz Schauer

Schneedeckenaufbau an der Waldgrenze

27. Februar - 4. März Zunehmend günstigere und sichere Touren- und Variantenverhältnisse keine
20.-26.Februar Zuerst Südstaulage, dann Wintereinbruch im Norden Saharastaub

Wind chill

13.-19. Februar Entspannung der Lawinensituation bei sonnigem Hochdruckwetter Unterschiede in der Lawinengefahr bei gleicher Gefahrenstufe
06.-12. Februar Wärme, Kälte, Sturm und wunderbare Wintertage - von allem etwas keine
30. Jan.-05.  Februar. 04 Zunehmend günstige Verhältnisse, jedoch Zunahme der Gefahr von Nassschneelawinen Einführung des neuen Glossars "Schnee und Lawinen"
23.-29.  Januar 04 Hochwinterliche Verhältnisse mit wiederholten Schneefällen und kalten Temperaturen keine
16.-22.
Januar 04
Grosse Neuschneemengen und Anstieg der Lawinengefahr am Dienstag 20.01. und Mittwoch 21.01 Lawine Vallée de la Sionne
09.-15. Januar 04 Grosse Lawinengefahr im Westen und Norden durch vier Winterstürme mit ergiebigen Schneefällen Sulzströme

Lawinenwinter 1954

02.-08. Januar 04 Wechselhaft und kalt, ab Sonntag frischer Triebschnee, ab Dienstag milder keine
26.Dezember-1. Januar 04 Föhnsturm und ergiebige Schneefälle am Alpensüdhang; viele Lawinenunfälle  Neuschneemengen und Schneehöhendifferenz
19.-25. Dezember 03 Weisse Weihnachten im Norden und Westen nach stürmischer Nordstaulage SnowMicroPen - ein neues Messgerät im Einsatz im Lawinenwarndienst
12.-18. Dezember 03 Nordweststurm und Niederschläge prägen die Monatsmitte Zum Umgang mit Abweichungen zwischen Nationalem und Regionalem Lawinenbulletin 
01.-11. Dezember 03 Zuerst Südstaulage mit Föhn im Norden, danach trocken und kalt kantige Kristalle
November 03 Mehrere Föhnlagen mit Schnee im Süden und Wärme im Norden Luv- und Leehang

Sonnen- und Schattenhang

Oktober 03 Im Norden wiederholt Schneefälle bis ins Mittelland, im Süden erste ergiebige Schneefälle zum Monatsende keine