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Notfallausrüstung

Bereits nach 15 Minuten sinkt die Überlebenschance einer ganz verschütteten Person markant. Die häufigste Todesursache ist das Ersticken, weil die verschüttete Person oft nur eine kleine Atemhöhle hat. Nur die Hälfte der ganz verschütteten Schneesportler überlebt das Lawinenunglück.

Als Beobachter eines Lawinenunglücks kann jeder Wintersportler durch richtiges Verhalten zum Lebensretter werden. Die Standard-Notfallausrüstung für Schneesportler, die sich abseits von gesicherten Piste bewegen, besteht aus Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Lawinenschaufel und Lawinensonde.

Notfallausrüstung
Abb. 1: Minimalausrüstung: LVS, Schaufel, Sonde

Zusätzliche Hilfe: Notfallsysteme wie Airbag, Avalung, Avalanche Ball.

Weiter sind im Rucksack sinnvoll:

  • Aufstiegshilfen
  • Notfallapotheke
  • Handy oder Funk
  • Orientierungsmittel
  • Sonnen- und Kälteschutz

Lawinennotfallsysteme im Vergleich

Das SLF hat gemeinsam mit Partnern die Wirksamkeit von Lawinenrettungssystemen analysiert. Die wichtigste Erkenntnis: Ohne technische Suchmittel sind die Überlebenschancen bei einer Ganzverschüttung schlecht. LVS, Schaufel und Sonde gehören inzwischen zur Standardausrüstung abseits von gesicherten Pisten.