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Verhalten abseits der Piste
Lawinenunfälle
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Kernteam Lawinenausbildung
LawinenunfälleViele Wintersportler suchen das Abenteuer neben der Piste. Durchschnittlich sterben 25 Menschen in der Schweiz jährlich in Lawinen, 90% davon haben ihre Lawine selber ausgelöst. Es ist deshalb entscheidend, das Risiko, dem sich Varianten- und Tourenfahrer aussetzen, zu kennen und richtig einzuschätzen. Lawinentote in der Schweiz seit 1936/37
Abb. 1: Verteilung der Lawinenopfer seit 1936/37 in der Schweiz. Deutlich zu sehen ist der Rückgang bei Opfern in Gebäuden (rot) und auf Verkehrswegen (schwarz). Überlebenschance in einer LawineBereits nach 15 Minuten sinkt die Überlebenschance einer ganz verschütteten Person markant. Die häufigste Todesursache ist das Ersticken, weil die verschüttete Person oft nur eine kleine Atemhöhle hat.
Abb. 2: Überlebenschance einer ganz verschütteten Person in einer Lawine. Lawinenopfer pro GefahrenstufeDas SLF sammelt seit dem Winter 1936/37 alle Daten von Lawinenunfällen in der Schweiz. Eine Zusammenstellung und Auswertung dieser Daten wird in den jährlichen Unfallberichten des SLF veröffentlicht. Pro Jahr werden beim SLF rund 200 Lawinenunfälle registriert. Bei denjenigen, die von einer Lawine ganz verschüttet werden, überlebt laut Statistik etwas mehr als jeder Zweite. Im langjährigen Durchschnitt sind die meisten tödlichen Unfälle bei der Gefahrenstufe „erheblich“ zu verzeichnen.
Abb. 3: Verteilung der Lawinenopfer pro Gefahrenstufe. UnfallberichteIn diesen Berichten sind die Unfälle mit Unterstützung von Kartenausschnitten, Bildern und tabellarischen Zusammenfassungen über das Wettergeschehen und über die Lawinen dargestellt. Neben den ausgewählten Beispielen sind alle Unfälle in verschiedenen Tabellen erfasst. Auch viele interessante langjährige Statistiken - z.B. über Hangneigungen, Expositionen, Verschüttungsfolgen, und vieles mehr - sind in den Unfallberichten (hier beziehen) enthalten. Publikationen deutsch
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