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Verwandte ThemenLinks zu externen WebsitesDownloads zum AusdruckenNationales Lawinenbulletinfür Montag, 15. März 2010 Ausgabezeitpunkt 14.3.2010, 17:00 Uhr Mässige Lawinengefahr - leichter Anstieg im Osten
AllgemeinesAm Sonntag war es in den meisten Gebieten sonnig. Den Voralpen entlang und am östlichen Alpennordhang zog im Tagesverlauf aus Norden hochnebelartige Bewölkung auf. Die Mittagstemperaturen lagen auf 2000 m zwischen null Grad im Süden und minus 5 Grad im Osten. Der Wind wehte im Westen und den Voralpen entlang schwach, sonst mässig aus Nordwest.Die Schneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich beschaffen. Die oberflächennahen Schichten sind oft hart und brüchig, teilweise aber auch noch pulverig. In mittleren und tiefen Schichten ist die Schneedecke verbreitet kantig aufgebaut und locker. Dies besonders in den inneralpinen Gebieten und teilweise auch am zentralen und westlichen Alpennordhang. Brüche in der Altschneedecke sind dort vereinzelt noch möglich. Etwas günstiger ist der Schneedeckenaufbau am östlichen Alpennordhang und am Alpensüdhang sowie in vielbefahrenen Hängen. An der Schneeoberfläche bildete sich verbreitet Oberflächenreif. Sehr steile Südhänge sind in mittleren Lagen am Morgen teilweise tragfähig, besonders in den westlichen Gebieten.
Kurzfristige EntwicklungAm Montag ist es am Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden stark bewölkt und besonders in den östlichen Gebieten schneit es 5 bis 10 cm. Im Wallis und im Engadin ist es ziemlich, am Alpensüdhang vorwiegend sonnig. Die Mittagstemperaturen liegen im Norden bei minus 7 Grad und im Süden bei minus 3 Grad. Der Nordwind frischt allgemein auf und bläst mässig bis stark. Nur im Westen und im Wallis weht er schwach bis mässig.
Vorhersage der Lawinengefahr für Montag
Ganzes Gebiet der Schweizer Alpen: Mässige Lawinengefahr (Stufe 2)
Im Chablais, in den Waadtländer und Freiburger Alpen, im westlichen Berner Oberland sowie im Unterwallis befinden sich die Gefahrenstellen vor allem an Steilhängen der Expositionen Südwest über Nord bis Südost sowie in Kamm- und Passlagen aller Expositionen. Im Chablais, in den Waadtländer und Freiburger Alpen sowie im westlichen Berner Oberland liegen sie oberhalb von etwa 1800 m, im Unterwallis oberhalb von etwa 2000 m. Besonders mit grosser Zusatzbelastung können Lawinen ausgelöst werden, die vereinzelt und besonders im zentralen Unterwallis im Altschnee anbrechen können. Frische Triebschneeansammlungen sollten vorsichtig beurteilt werden.
Tendenz für Dienstag und MittwochAm Dienstag Vormittag ist es im Norden und im Engadin stark bewölkt und es fällt noch etwas Schnee. Am Nachmittag ist es, wie zuvor schon in den übrigen Gebieten, zunehmend sonnig. Am Mittwoch ist es sonnig und deutlich wärmer. Die Lawinengefahr steigt am Dienstag im Norden und Osten noch etwas an. Am Mittwoch ist mit einem Tagesgang der Lawinengefahr zu rechnen.© 1998- 2010, WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF |