In der Höhe Triebschnee beachten
Ausgabe: 21.5.2013, 17:00 / Nächster Update: 23.5.2013, 17:00
Neu- und Triebschnee bilden die Hauptgefahr.
Am Mittwoch liegen die Gefahrenstellen vor allem an Nordhängen im Hochgebirge. Ältere Triebschneeansammlugen können teils
von einzelnen Wintersportlern als Lawine ausgelöst werden und sollten vorsichtig beurteilt werden.
Am Donnerstag steigt die Lawinengefahr mit dem starken Nordwestwind etwas an. In den Gebieten mit Neuschnee und allgemein
im Hochgebirge entstehen Triebschneeansammlungen. Diese können von einzelnen Wintersportlern als Lawine ausgelöst werden.
Die Gefahrenstellen liegen in den neuschneereichen Gebieten des Alpennordhanges oberhalb von rund 2500 m, sonst vor allem
im Hochgebirge. Für Touren braucht es Erfahrung in der
Beurteilung der Lawinengefahr.
Vor allem am Alpensüdhang sind mit der Sonneneinstahlung im Tagesverlauf meist kleine nasse Lawinen möglich.
Am Pfingstmontag und am Dienstag war es oft bewölkt. Zeitweise schneite es, besonders im Süden. Die Schneefallgrenze lag bei
rund 1700 m. Von Sonntagabend bis Dienstagabend fielen oberhalb von rund 2200 m am zentralen Alpensüdhang 30 bis 50 cm Schnee.
Am übrigen Alpenhauptkamm vom Simplongebiet bis zum Berninapass fielen 10 bis 30 cm, sonst verbreitet rund 10 cm Schnee.
Der Wind blies schwach bis mässig aus Südwest. In hohen Lagen und im Hochgebirge entstanden frische Triebschneeansammlungen.
Am Mittwoch und am Donnerstag fällt im Norden immer wieder Schnee. Die Schneefallgenze sinkt von 1700 m bis am Donnerstagabend
auf rund 1000 m. In den inneralpinen Gebieten gibt es einzelne, im Süden grössere Aufhellungen.
Von Dienstagabend bis Donnerstagabend fallen oberhalb von rund 2000 m folgende Schneemengen:
- Alpennordhang vom östlichen Berner Oberland bis Liechtenstein: 30 bis 50 cm
- übriger Alpennordhang, Unterwallis, Nordbünden 10 bis 30 cm
- übrige Gebiete weniger, am Alpensüdhang kein Schnee
Am Mittwoch weht ein mässiger, am Donnerstag ein mässiger bis starker Wind aus Nordwest. In den Gebieten mit Neuschnee und
allgemein im Hochgebirge entstehen frische Triebschneeansammlungen.
Am Freitag und Samstag bleibt es wechselhaft. Oberhalb von rund 1000 m fällt zeitweise Schnee. Die Lawinengefahr bleibt vor
allem in den Gebieten mit Neuschnee und allgemein im Hochgebirge erhöht.
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