Permafrost
Ständig gefrorener Boden, sogenannter Permafrost, kommt auf rund 6% der Fläche der Schweizer Alpen vor und ist hauptsächlich oberhalb von 2400 m ü. M. anzutreffen. Alle Bodenarten (Felsen, Schutthalden, Moränen etc.) können gefroren sein. Im Sommer erwärmt sich nur die oberste Schicht des Bodens, die Auftauschicht. Permafrost ist nicht direkt sichtbar, es gibt jedoch im Gelände erkennbare Zeichen, dass Permafrost vorhanden ist.
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Monitoring
Seit 1996 wurden an über zwanzig
Standorten in den Schweizer Alpen Bohrlöcher im Permafrost mit Messinstrumenten ausgerüstet. Das SLF-Permafrostmessnetz
liefert wichtige Informationen über den Zustand der Permafrostböden und
hilft, die komplexen Vorgänge zwischen Oberfläche und Untergrund besser
zu verstehen. >> mehr
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Bauen im Permafrost
Wärmere Temperaturen
führen zu einer geringeren Tragfähigkeit des Baugrunds, zu erhöhtem
Bodenkriechen und zu mächtigeren Auftauschichten. Um technische
Sicherheit zu gewährleisten, werden am SLF neue Baumethoden im
Gebirgspermafrost geprüft und praxisorientierte Empfehlungen erstellt. >>mehr
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Permafrost und Naturgefahren
Permafrost ist
keine Naturgefahr. Wenn aber Permafrosteis in Folge von klimatischen
Veränderungen schmilzt, verliert der Boden an Stabilität und es kann zu
Hangrutschungen, Kriechbewegungen, Murgängen oder Steinschlag kommen. >> mehr
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