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Alpine Pflanzenökologie

Alpine Ökosysteme

Alpine Ökosysteme sind Hot-spots der Biodiversität und liefern wichtige Ökosystemleistungen. Gebirgsregionen mit alpinen und subalpinen Ökosystemen machen ca. 40% der Landfläche der Schweiz aus und weltweit ca. 25%. Mehr als 50% der Weltbevölkerung hängt direkt oder indirekt von Ressourcen der Bergregionen ab.

Soldanella pusilla
Soldanella pusilla (Kleine Soldanelle) ist in der Lage in der Schneedecke und vor der Schneeschmelze zu wachsen und Blüten zu bilden.

Alpine Pflanzen und Klimawandel

Alpine Pflanzen sind auf - aus menschlicher Sichtweise – extreme Umweltbedingungen spezialisiert und reagieren empfindlich auf Veränderungen des Klimas oder der Landnutzung, zumal sich das Klima in alpinen und arktischen Regionen stärker erwärmt hat als in vielen anderen terrestrischen Ökosystemen. Alpine Ökosysteme sind von der Struktur und Topographie her sehr komplex, und es ist wichtig den Zusammenhang zwischen Veränderungen der Umwelt, des Schnees und der Vegetation zu verstehen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Ökosysteme korrekt vorherzusagen.

Unsere Projekte

Wir fokusieren unsere Forschung auf Biodiversität und Kreisläufe in alpinen Ökosystemen, die Auswirkungen von klimatischen und anthropogenen Veränderungen sowie auf das Umweltingenieurwesen.

ITEX experiment
ITEX (International Tundra Experiment) Erwärmungsexperiment im Val Bercla, Schweiz.

Vergangenen und gegenwärtigen Forschung umfasst Themen zu:

  • Klimawandel und alpine Pflanzen (Erwärmung, steigende CO2-Gehalte, Rückgang der Schneedecke)
  • Migration von Pflanzen in höhere Lagen
  • Schnee-Pflanzen Interaktionen
  • Baumgrenzen und Umweltveränderungen
  • Biodiversität in Gebirgsregionen
  • Hangstabilität
  • Ökologische Langzeitforschung

>> Projekte zum Thema